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Bolivien: Evo Morales setzt sich nach 17 Stunden Debatte durch

Seit Monaten gibt es einen Machtkampf zwischen dem amtierenden bolivianischen Präsidenten Evo Morales und der konservativen Opposition. Nun hat sich der als linksgerichtet eingestufte Präsident nach einer 17-stündigen Debatte im Parlament durchgesetzt.

Gegenstand der Diskussionen war ein Referendum, in dem das Volk über das neue "Grundgesetz" abstimmen sollte. Im Parlament stimmten schließlich auch die Gegner zu, Termin ist nun der 25. Januar 2009.

Die neue Verfassung sieht einen stärkeren Einfluss des Staates auf die Wirtschaft sowie eine Wohlstandsumverteilung zugunsten der Indio-Bevölkerung vor. Morales, der die Abstimmung zusammen mit weit über 10.000 Anhängern außerhalb des Parlaments verfolgte, soll vor Glück geweint haben.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stunde, Debatte, Bolivien, Moral
Quelle: www.n-tv.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 06:23 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Die Quelle lohnt sich. Da wird noch wesentlich mehr zu Bolivien gesagt. Unter anderem auch etwas über mögliche Spannungen, die in der Luft lagen. Aber mal im Ernst. Morales ist ein guter Freund von Hugo und der probt am Äquator derzeit Ähnliches. Da wir hier unsere Banken teilverstaatlichen, sollte wir nicht so erboßt über den bösen "Sozialisten" sein. Für die Indios bedeutet Umverteilung mehr Gerechtigkeit. Warum nicht?
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22.10.2008 09:19 Uhr von ZTUC
 
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10.000 Anhänger vor dem Parlament: Da hat Herr Morales ja eine schöne Drohkulisse aufgebaut. Wie sich wohl die 10.000 Anhänger gegenüber der Opposition verhalten hätten, wenn diese mit "Nein" gestimmt hätten?
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22.10.2008 13:28 Uhr von FlatFlow
 
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Sozialismus != Komunismus: Einwenig Sozialismus schadet keinem Land.
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22.10.2008 14:14 Uhr von ZTUC
 
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@FlatFlow: Morales ist eher Kommunist, er will das den Provinzen alles wegnehmen so dass nur noch die Zentralgewalt in La Paz Geld hat und dieses Geld will er dann an seine Günstlige ausschütten. Wäre so als ob 99% der Steuereinnahmen Bayerns direkt nach Berlin fließen und die Menschen in Bayern davon nix mehr sehen würde.

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