22.10.08 08:41 Uhr
 106
 

Finanzkrise: BayernLB auf Milliardenhilfe angewiesen

Wie nun bekannt wurde, benötigt die BayernLB 6,4 Milliarden Euro Kapital als Folge der weltweiten Finanzkrise. Dabei soll der deutsche Staat 5,4 Milliarden Euro tragen; die restliche eine Milliarde Euro sollen durch den Freistaat Bayern und die bayerischen Sparkassen finanziert werden.

Ebenso erwartet der Vorstand des angeschlagenen Geldinstituts für dieses Jahr einen Verlust von drei Milliarden Euro, wovon allein eine Milliarde im dritten Quartal verloren gehen.

Hauptursache des großen Finanzlochs sind Fehlspekulationen in den letzten Monaten. So verlor die BayernLB in Island und am US-Immobilienmarkt große Geldmengen, sodass schon Bürgschaften in Höhe von 4,8 Milliarden Euro abgegeben werden mussten.


WebReporter: madpad
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayern, Bayer, Milliarde, Finanz, Finanzkrise
Quelle: wirtschaft.t-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schicht im Schacht - Chat-Dinosaurier AOL Messenger abgeschaltet
Eine der weltgrößten Bitcoin-Börsen vermutlich von Nordkorea gehackt
Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.10.2008 00:27 Uhr von madpad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eine sehr böse Entwicklung, die sich da vollzogen hat. Bleibt zu hoffen, dass das Rettungspaket der Bundesregierung Wirkung zeigt und die BayernLB sowie weitere angeschlagene Institute gerettet werden können.
Kommentar ansehen
22.10.2008 08:45 Uhr von MiefWolke
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Die Bayern wieder wer den sonst.
Kommentar ansehen
22.10.2008 08:58 Uhr von simkla
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Ich dachte: Bayern wäre ein Freistaat. Wenns ums Geld geht gehören sie doch zu Deutschland.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: "Ich möchte einfach leben", erzählt ein Obdachloser
Nordkorea Konflikt: Trump setzt auf Putins Hilfe
Studie: WLAN soll Schuld sein an immer mehr Fehlgeburten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?