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Sniffing: Tastatur-Eingaben können durch Wände hindurch mitgeloggt werden

Dank elektromagnetischer Impulse ist es Schweizer Forschern gelungen, selbst aus über 20 Metern Entfernung und durch Wände, die Eingaben auf einem Keyboard zu erkennen. Die Forscher haben von dieser Methode auch ein Video angefertigt.

Hintergrund ist eine Schwachstelle in fast allen Tastaturen. Tastaturen erzeugen bei jedem Tastenanschlag einen elektromagnetischen Impuls, der über die Stromleitung abgefangen und dechiffriert werden kann. Somit ist das ausschnüffeln von Nachrichten selbst durch Wände hindurch möglich.

Ob die Methode jedoch auch außerhalb des Labors funktioniert bleibt herauszufinden. Denn in Alltagsumgebung können andere elektromagnetische Impulse störend wirken.


WebReporter: chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Wand, Tastatur
Quelle: www.gulli.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2008 08:17 Uhr von ***Dolly***
 
+12 | -12
 
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beängstigend.... Die Amis kennen sicherlich schon den trick und setzten ihn in spionage aktionen ein!?

Naja bin dann mal auf die Tests im Alltag gespannt
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22.10.2008 09:01 Uhr von quinn
 
+4 | -4
 
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spätestens: ein paar wicklungen kupherkabel und ein schwingender stromkreis machen die tastatur gegen diese attacke immun. wie gut sie dann noch für den täglichen gebrauch geeignet ist, bleibt herauszufinden
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22.10.2008 09:03 Uhr von Jaecko
 
+18 | -1
 
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Ich behaupt jetzt mal dass bei dem, was ein alter CRT abstrahlt, das Tastatur"signal" untergeht.
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22.10.2008 09:46 Uhr von Baststar
 
+7 | -0
 
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@ Jaecko: Nur leider kann man die Strahlung vom Monitor auch messen und dechiffrieren, so dass man sehen kann, was auf dem Monitor ist. Mehr Infos dazu gibts auch als Podcast beim ChaosComputerClub ;)
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22.10.2008 14:47 Uhr von Radler1960
 
+1 | -2
 
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TEMPEST: ist das Stichwort,
googelt doch mal......
Beim BSI lohnt sich die Suche auch.........
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22.10.2008 15:06 Uhr von subsessor
 
+3 | -3
 
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elekltrik vs optik: also ich würde mal annehmen, dass im bereich highest-level-security dann keyboards mit kabel-optischer (also nicht infrarot ^^ ) anbindung genutzt werden?

btw: wie sieht es denn mit laptop-keyboards aus, deren signalweg doch ziemlich gering ist?
und sind funktastaturen eigentlich gut verschlüsselt/codiert??
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22.10.2008 15:12 Uhr von KingPR
 
+3 | -2
 
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Wird vermutlich von unserer: neuen Stasi benutzt werden. Nur gegen Terroristen wird es nicht helfen wenn es reicht den Fernseher und die Mikrowelle einzuschalten wenn man vertrauliche Informationen eintippt.
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22.10.2008 15:51 Uhr von Radler1960
 
+0 | -2
 
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@subsessor @KingPR: also ich würde mal annehmen, dass im bereich highest-level-security dann keyboards mit kabel-optischer (also nicht infrarot ^^ ) anbindung genutzt werden?
Nein, das sind speziell abhörsicher gemachte Tastaturen (Schirmung etc.) und vom BSI geprüft.

btw: wie sieht es denn mit laptop-keyboards aus, deren signalweg doch ziemlich gering ist?
Für Laptops gilt das Gleiche: Speziel geschirmt und vom BSI geprüft.
und sind funktastaturen eigentlich gut verschlüsselt/codiert??
Das kann man nicht allgemein sagen, hab aber noch keine vom BSI gutgeprüfte gesehen. denke eher nicht.

Nur gegen Terroristen wird es nicht helfen ..........
Hierbei gehts eher um Industriespionage und um militärische Sicherheit....
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22.10.2008 17:05 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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Und trotzdem ist dies für die meisten Benutzer völlig irrelevant, da sie keine Daten eingeben die es sich lohnt auszuspionieren.
In der Buchhaltung ist ein Betrag von 5.423 Euro recht uninteressant, wenn ich nicht erkenne welcher Name und welches Feld vorher mit der "Maus" angewählt wurden.
Bei uns würde sich ein Datendieb wohl auch ärgern, wenn er den ganzen Tag nur Schallplatten-Titel empfängt.

Und ob es sich lohnt diesen Aufwand zu betreiben um zu warten bis irgendwann jemand mal brauchbare Kontodaten und PayPal-Nummern schreibt, was ich in einem Wust von 2 Tagen Buchstabensalat herauslesen muss?
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23.10.2008 10:00 Uhr von FredII
 
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Auch hier wieder: Wer hat schon Interesse einen derartigen Aufwand zu betreiben, um Privatrechner abzuklopfen?

P.S.: Ich rate jedem Online-Banker vom TAN-System abzusehen! Schon allein deshalb, weil die Zifferneingabe über die PC-Tastatur geht. Besser ist das HBCI-Verfahren, was ich seit Jahren verwende.

http://www.all-about-security.de/...
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23.10.2008 12:49 Uhr von zeroFX
 
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Schmarn. Dann sorgt man für ne vernünftige: Abschirmung der Tastatur und ne Entkopplung des Stromanschlusses und fertsch. Pillepalle!

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