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Vertrauliche Patientenakten waren offen im Internet

Eine Münsteraner Firma sollte die Krankenhausakten der Spitale in Karlsruhe, Kassel, Offenbach und Hofgeismar digital aufbereiten und anschließend löschen.

Die Firma für Archivlösungen hat auch schon bereits reagiert und eine Anzeige gegen den mutmaßlichen Täter erstattet. Er soll die Akten fotografiert und dann im Internet ausgestellt haben. Seine Beweggründe sind nicht bekannt.

Die entsprechende Webseite ist inzwischen deaktiviert worden.Es sollten 10.000 bis 15.000 Akten eingescannt werden. Nun können die Patienten nur hoffen, dass niemand ihre persönlichen Daten eingesehen hat.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Patient
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 20:53 Uhr von corazon
 
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Außer einem Wettbewerbsdelikt gibt es eigentlich keine Vernünftige Erklärung, so viel Krankenakten öffentlich auszustellen.
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22.10.2008 05:46 Uhr von Putt
 
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Nicht der letzte Fall: Solange irgend welche privat Firmen, um Kosten zu sparen, eingesetzt werden um sensible Daten zu bearbeiten, solange wird es solche unverantwortlichen Vorkommnisse geben.

Firmen die besonders sensible Daten verarbeiten müssten sich einem Datenschutzaudit unterziehen bevor sie überhaupt einen Datensatz in die Hand bekommen. Diese Firmen müssten regelmäßig kontrlliert werden und alle Mitarbeiter müssten entsprechende Datenschutzschulungen erhalten.

Das bringt zwar auch keine 1000% Sicherheit, aber als minimal Forderung wäre es ein Anfang. Die Realität ist doch das solche Firmen mit billigen, nicht besonders geschulten Lohnsklaven an Daten hantieren ohne dafür besonders geeignet zu sein. Deren Dienstleistung ist nur billig. Das gleiche trifft nicht nur auf Patientendaten zu, auch auf die vielen Postdienstleister. Es hatte seinen guten Grund warum bei der Deutschen Post überwiegend Beamte eingesetzt wurden. Heute nimmt bei bei der Konkurrenz billige Leiharbeiter ohne große Ausbildung.

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