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Engländer erwirbt Haus und hat nur vom Hubschrauber aus Zugang

Wie jetzt bekannt wurde, hat sich der Brite Ashley Parsons ein Haus in der Grafschaft Somerset gekauft. Die turmähnliche Immobilie gehörte vorher dem britischen Verteidigungsministerium und er hatte es für umgerechnet rund 65.000 Euro gekauft.

Er wusste aber nichts von den Plänen einer Firma, der die angrenzenden Grundstücke gehören. Das Unternehmen hatte von den Plänen des Mannes, dass er das turmartige Haus in eine Luxuswohnung umbauen will, Wind bekommen, und ihm daraufhin den Durchgang verweigert.

In der Zeitung "Daily Telegraph" wird der neue Hausbesitzer Parsons zitiert: "Die einzige legale Möglichkeit, mein Haus zu betreten, ist, aus einem Helikopter oder Flugzeug auf das Dach zu springen".


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Haus, Hubschrauber, Zugang, Engländer
Quelle: bazonline.ch

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 18:57 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich nehme an, dass das Ministerium nicht von dem wehrhaften Unternehmen wusste und dies in gutem Glauben verkauft hat.
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21.10.2008 19:20 Uhr von Payita
 
+47 | -1
 
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65000,- ist verdammt günstig, musste ja einen haken haben ;)
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21.10.2008 19:21 Uhr von Solmi
 
+11 | -19
 
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haha: LOL !
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21.10.2008 19:22 Uhr von brillance08
 
+28 | -1
 
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na und? irgendwann wird dem Unternehmen der Lärm der ganzen Hubschrauber von den Besitzern und deren Freunde dermaßen auf den Geist gehen, dass sie ihre Entscheidung zurückziehen?! :-P
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21.10.2008 19:35 Uhr von Ossi35
 
+21 | -2
 
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Gibt es in GB nicht auch so eine Art Wegerecht wie in Deutschland? So weit ich weiss, müssen einem hier Nachbarsgrundstücke den Zugang zum eigenen Grundstück lassen, falls keine andere Möglichkeit (Straße etc.) besteht.
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21.10.2008 19:44 Uhr von KingPR
 
+5 | -4
 
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brillance: Außer der neue Hausbesitzer geht vorher Pleite, Hubschrauber sind nun doch ein bisschen teuer.
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21.10.2008 20:18 Uhr von clausemann69
 
+3 | -2
 
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sprengung bei ebay versteigern ;-)
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21.10.2008 20:21 Uhr von rolf.w
 
+4 | -3
 
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Vorher? Wie kam man denn vorher zum Haus? Da gab es doch bestimmt wenigstens eine öffentliche Straße zur Einfahrt, wurden die Strassen auch "privatisiert"?!
Wahrscheinlich läuft jetzt alles auf einen Rechtsstreit hinaus, indem der Käufer ein uneingeschränktes Wegerecht einklagt. Vorab gibt es eine einstweilige Verfügung.
Zumindest wäre es in Deutschland so. In Deutschland wird sogar, wenn möglich und nötig, ein Wegerecht im Kaufvertrag verankert.
So ein Streit durch mehrere Instanzen kann teuer und langwierig sein. Allerdings scheint der Mann auch nicht wirklich arm zu sein, mal sehen, wer den längeren Atem hat.
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21.10.2008 20:21 Uhr von famabe
 
+4 | -1
 
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hmm: was bringt es der firma, ihm den weg zu versperren???
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21.10.2008 20:35 Uhr von rolf.w
 
+3 | -0
 
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@famabe: Ganz einfach, ein großes, zusammenhängendes Grundstück mit einer vielleicht ausbaufähigen Immobilie.
Oder anders gesagt, eventuell mehr Profit.
Warum versuchen Vermieter oftmals, die noch letzten Mieter aus einem Haus zu vergraulen, bevor es verkauft wird? Es ist der gleiche Grund.
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21.10.2008 20:43 Uhr von Hebalo10
 
+2 | -0
 
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Habe: eben im TV einen ähnlichen Fall in Deutschland gesehen. Das Wegerecht ist auch bei uns recht kompliziert.
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21.10.2008 20:56 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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@Hebalo10: Stimmt, aber bis jetzt ist noch jeder zu seinem Haus gekommen.:-)
War bei meinem Bruder nicht anders. Alte Reihenhaussiedlung mit Häusern mit 4 Eingängen. Bis zum Verkauf konnte man durch eine Einfahrt auf den Hof. Nach dem Verkauf gehörte die Einfahrt dem Käufer des Eckeinganges. Wer in der Mitte wohnte kam nur über diese Einfahrt hinter sein Haus. Und ausgerechnet da waren die Eingänge:-). Bei ihm wurde das im Kaufvertrag geregelt und er durfte die Einfahrt nutzen, bis hinter dem Haus eine Strasse gebaut wurde. Danach fiel diese Wegerecht weg. Wenn er nun zu seinem Gärtchen VOR dem Haus will, muss er einmal um die Siedlung herum - oder durchs Fenster klettern. Nun gehört die Einfahrt zum Garten des Nachbarn und ist auch keine Einfahrt mehr, denn auch der hat seinen Zugang über die neue Strasse gelegt.
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21.10.2008 21:42 Uhr von Hebalo10
 
+5 | -0
 
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@rolf.w, natürlich stimme ich Dir vorbehaltlos zu, allerdings können bis zur Einigung, gerichtlich oder auch außergerichtlich, Jahre vergehen. In dem Fall heute im TV wurde ein Urteil gesprochen, aber noch lange nicht durchgesetzt. Das Auto der Familie musste mit einem Kran auf die Straße gehievt werden, der Weg zu Fuß ging über andere Grundstücke - seit 3 Jahren!

In Deutschland kann man sein Recht immer durchsetzen, vorausgesetzt, man hat viel Zeit, ein dickes Fell und das nötige Kleingeld!
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22.10.2008 00:19 Uhr von GSXell
 
+2 | -0
 
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Entweder: er baut nen anderen Turm und zieht ne brücke drüber XD oder er untertunnelt das ganze :D.Vllt erfindet er ja auch nen funktionierenden teleporter^^
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22.10.2008 00:25 Uhr von Scopion-c
 
+7 | -1
 
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erinnert mich an die Visa Werbung: Haus 65000 Euro
Helikopter 90000 Euro
Das dumme Gesicht der Besitzer rund um? Unbezahlbar ;)
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22.10.2008 06:57 Uhr von Jerryberlin
 
+1 | -2
 
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Soll er doch froh sein: Bekommt er noch keinen ungebetenen Besuch ...
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22.10.2008 09:22 Uhr von Yoshi5000
 
+2 | -0
 
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was passiert eigentlich mit der Post und Abfall? Muss die Post jetzt auch per Helikopter kommen und die Müllabfuhr?

Ich glaube wenn die jeden Tag vorbeikommen (die Post + Hausbesitzer) dann wird das ja noch ein Flughafen :)
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22.10.2008 10:08 Uhr von rolf.w
 
+4 | -2
 
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@Hebalo10: "In Deutschland kann man sein Recht immer durchsetzen, vorausgesetzt, man hat viel Zeit, ein dickes Fell und das nötige Kleingeld!"

Ja, da muss ich Dir leider 110prozentig zustimmen. Vor allem ist Geld von Nöten. An dieser Vorgabe scheitert oftmals unser ganzes Rechtssystem. Aber das ist ein anderes Thema.
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22.10.2008 11:18 Uhr von Blechmichel
 
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Die Schildbürger: lassen grüßen!!!
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22.10.2008 14:01 Uhr von polake
 
+2 | -0
 
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Ich wüde einfach: nen Baukran obendrauf stellen und nen Personenbeförderungskorb dranhängen.
Das sieht zwar Scheisse aus aber der Nachbar muß ja den Anblick ertragen und nicht ich.
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22.10.2008 16:36 Uhr von Murgol
 
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Ein Beispiel aus der Praxis solche Fälle sind früher in Deutschland enstanden,
wenn z.B. Kinder angrenzend hinter dem Haus Ihrer Eltern ein Neubau hingestellt haben.

Und wenn man dann noch auf einen seperaten Zugang aus Kostengründen verzichtet hat, ist das zukünftige Problem perfekt.

Irgendwann kommt es dann so, dass Eltern und Kinder sich aufgrund der räumlichen Nähe nichtmehr so vertragen und man will das Haus verkaufen. Und schon hat man ein Hubschraubergrundstück.

Wenn dann im Grundbuch kein Geh- und Fahrrecht vermerkt ist, hat man schlechte Karten.

In manchen Bundesländern gibt es noch das sogenannte Baulastenbuch, so ein Fall wie oben würde man heute über eine Baulast regeln oder die Baugenehmigung nicht erteilen.

Eine Baulast hat den Vor- Nachteil, dass sie nur mit Zustimmung der Baurechtsbehörde wieder gelöscht werden kann.

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