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Großbritannien: Neue Richtlinien zur Feststellung des Todes eines Patienten

Durch die rasante Entwicklung in der Medizintechnik und neue Erkenntnisse, die Abläufe im menschlichen Körper betreffend, wird es auch für Fachpersonal immer schwieriger einen exakten Zeitpunkt festzulegen, an dem man den Eintritt des Todes, ohne Irrtum, diagnostizieren kann.

Aus diesem Grund hat die "Academy of Medical Royal Colleges" nun neue Richtlinien herausgegeben, die auch die Möglichkeit einer Unterkühlung oder einer hohen Dosis Beruhigungsmittel berücksichtigten.

Diese beiden potenziellen Todesursachen führen am Häufigsten zu Fehldiagnosen. Es passiert, dass die Körper von stark unterkühlten oder unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln stehenden Menschen, ihre lebenserhaltenden Funktionen soweit herunterfahren, dass sie nur noch schwer zu registrieren sind


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Großbritannien, Patient, Richtlinie
Quelle: news.bbc.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 15:28 Uhr von El Indifferente
 
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Mein persönlicher Horror - lebendig begraben. Ich denke da kann man gar nicht pingelig genug sein, wenn es um die Feststellung des Todes geht. Lieber noch mal ein paar Stunden länger gewartet und noch mal geschaut.
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21.10.2008 16:41 Uhr von Pinocio75
 
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Gute Idee: Das da ein Defizit erkannt wurde und was dagegen unternommen wird. Aber Angst das man lebendig begraben wird hätte ich nicht, es dauert doch Tage bis man unter die Erde kommt.

Ich denke in dem Zustand kann man den Leuten vielleicht noch helfen. Ich kann mir nicht vorstellen das man z.B. stark unterkühlt mehrere Tage überleben würde. Bin aber nur Laie ...
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21.10.2008 18:07 Uhr von willi_wurst
 
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naja also ich finde es gut wenn an solchen richtlinien gearbeitet wird. das zeigt ja nur das das problem nicht unbekannt ist. ab und zu liest man doch das mal hier und dort einer für tod gehalten wurde und dann doch erwacht. nicht auszudenken wenn es einer familie garnicht schnell genug gehen kann, bis jemand beerdigt wird. gilt das nicht z.b. auch für moslems...? war da nicht mal was in der richtung das diese möglichst innerhalb von 24 stunden beerdigt werden sollen?
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22.10.2008 04:30 Uhr von sample2501
 
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ist nicht der: hirntot der einzig sinnvolle und exakte beweis? bin kein mediziner, aber das ist doch wirklich dann der endpunkt...
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22.10.2008 07:00 Uhr von litterman
 
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nein: also mit einem Hirntot kann man noch ohne weiteres einige Jahre weiterleben... und hier unter dem Pseudonym Aguirre oder Smash Nachrichten posten...

Aber durch unsere Technik ist es eben nicht immer eindeutig zu sagen wann jemand tot ist...jemand kann Hirntot sein und trotzdem kann der Körper am Leben erhalten werden...
Umgekehrt gehts natürlich auch, das Hirn kann noch Leben, aber der restliche Körper ist auf Maschinen angewiesen...
Und hier streiten sich nunmal sämtliche Ethiker, Politiker, Bischöfe und sonstwer...
Denn Ansichten über die Falle machen es halt so schwer zu entscheiden wann lebenserhaltende Maßnahmen abgeschaltet werden sollten/können, und wann nicht...
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22.10.2008 14:01 Uhr von marshaus
 
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sehr gute: entscheidung und hoffe das da andere staaten auch einmal drueber nachdenken werden.....sind schon viele waehrend ihrer eigenen beerdigung aufgewacht
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22.10.2008 14:53 Uhr von sample2501
 
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@litterman: aber mit dem hirntot is das bewusstsein doch auch hinüber, auf das wollt ich hinaus.. sicher nicht so ne einache frage, aber z.b. bei organspendern wird meißt der hirntot als "sicheres" zeichen angenommen.
scheintote (keine vitalfunktionen) sind ja schon "oft" wieder zurück gekommen, aber hirntote meines wissens nach nicht..

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