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Finanzminister Steinbrück will die Schweiz sanktionieren lassen

Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück hat auf einer Konferenz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Absicht erklärt, die Schweiz wegen ihrer Steuerpolitik auf die Schwarze Liste der OECD setzen zu lassen.

"Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche", so Steinbrück. Er warf der Schweiz vor, dass sie Steuerflüchtigen einen sicheren Hafen biete.

Auf der Schwarzen Liste der OECD sind bereits Andorra, Liechtenstein und Monaco. Die Liste soll dafür sorgen, dass diese Länder es zukünftig schwerer haben, unversteuertes Geld anzunehmen.


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WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Finanz, Stein, Peer Steinbrück, Finanzminister
Quelle: www.bazonline.ch

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 14:00 Uhr von Wutanfall
 
+1 | -0
 
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Eine gute Idee. Zu viele reiche Personen drücken sich erfolgreich vor dem Finanzamt. Wenn der kleine Mann auf der Straße zahlen soll, dann muss das der reiche Mann auch. Das ist nur Gerecht.
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21.10.2008 14:16 Uhr von endairline
 
+15 | -9
 
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Bei uns ist das Problem: Warum jammert den die Schweiz nicht. Weg mit der unsozialen und ungerechten Erbschaftsteuer. Dann flüchtet das Kapital weniger.
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21.10.2008 14:27 Uhr von Raptor667
 
+28 | -2
 
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Wer Sanktioniert endlich mal die Spinner in Berlin und Brüssel? Ist ja nicht mehr zum aushalten was die für einen Blödsinn verzapfen und dafür einen arsch voll Geld bekommen...
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21.10.2008 14:34 Uhr von immerganzruhig
 
+28 | -2
 
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hmmmm Gelegenheit macht eben Diebe.
Herrn Schäuble kam der Terrorismus ganz gelegen...
Herrn Steinbrück die Finanzkrise.
was vorher undenkbar war geht jetzt schwuppdiwuppp durch....
schon mal bemerkt?
und die lieben Medien schweigen zu den meisten Dingen, die das Chaoskabinett so mal nebenbei beschliesst...
"Bauer sucht Frau" iss ja auch vieeel wichtiger
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21.10.2008 14:41 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+12 | -0
 
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@immerganzruhig: So sehe ich das auch!
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21.10.2008 14:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@facedings etwas übertrieben gesagt, würde der Schweiz ein bedeutender Teil ihres Geldes fehlen, wenn nicht die EU-Lumpen (dein Ausdruck) ihr Geld in der Schweiz parken würden.
Ich frage mich da wer krimineller ist: Ein Land das vom Geld der Kriminellen lebt oder der Kriminelle selbst?

Und die "direkte Demokratie" hat meiner Ansicht nach sehr viele Nachteile, die hier den Rahmen sprengen würden - aber ausführlich in wikipedia beschrieben sind.
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21.10.2008 15:04 Uhr von patjaselm
 
+12 | -2
 
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@ThomasHambrecht: Könntest du deinen 1. Abschnitt bitte mit Zahlen und Quellen belegen? Danke.

Und zu Abschnitt 2: Alles, was auf Wikipedia steht, entspricht den Tatsachen? Bitte auch hier belegen und Beispiele, bitteschön - du darfst gerne den Rahmen sprengen - dann bleibt weniger Zeit für Smash, Aguirre und solche Spasten.

Danke im Voraus.
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21.10.2008 15:19 Uhr von ZTUC
 
+3 | -8
 
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wird zeit: Kann nicht angehen, dass man seine Steuer illegal verstecken kann und ein Staat wie die Schweiz macht da noch lustig mit.

Es geht hier um Geld von Steuerflüchtigen, Geld, welches dem Staat dann fehlt bzw. Geld, welches dann die aufbringen müssen, die sich Steuerflucht nicht leisten können, sprich die mittleren Einkommen.
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21.10.2008 15:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -5
 
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@patjaselm: Hier hast Du Infos:
http://www.wiwo.de/...

Die EU und die USA starten einen neuen Angriff auf das Bankgeheimnis. Erstmals gibt es eindeutige Beweise, dass Banker aus der Schweiz und Liechtenstein Steuerflüchtlinge massiv unterstützt haben. Ein Bericht aus der Schattenwelt des Steuerbetrugs .....
..... Die USA und die EU sind wild entschlossen, die Eidgenossen zu einer engeren Kooperation mit Steuerfahndern zu zwingen und auf diese Weise Zehntausende Steuerhinterzieher zu enttarnen ...
... Der Kampf gegen die Steuerflucht ist also vor allem einer gegen die Schweiz – und gegen das benachbarte Liechtenstein. Beide Finanzplätze sind eng miteinander verzahnt. Zum Beispiel, indem Geld, das ein Anleger bei einer eidgenössischen Bank parkt, offiziell seiner Liechtensteiner Stiftung gehört. Deutsche Steuerhinterzieher haben Tausende solcher Stiftungen gegründet. Die Welle von Razzien in der Liechtenstein-Affäre, die im Februar beim damaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel begann, hat dies deutlich gezeigt. Eine zweite Welle steht unmittelbar bevor. Wie bei der ersten ist der Auslöser ein Ex-Banker, der interne Daten gestohlen hatte. Weiteres Unheil für Steuerflüchtlinge braut sich in Baden-Württemberg zusammen. Ein Unbekannter bot den Behörden dort im März Datensätze zu 30.000 Schweizer Konten an. „Die Sache läuft noch“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Stuttgart der WirtschaftsWoche ...

Reichts oder sollich für Dich weiter googeln ?
Aber gebt mir ruhig weiter Minus.
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21.10.2008 16:35 Uhr von patjaselm
 
+4 | -0
 
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@Thomas: der letzte absatz:
Wie die miesen Tricks funktionieren, zeigt ein Betrugsfall, der seit Längerem die Schweizer Finanzwelt und seit Juli das Bezirksgericht Zürich beschäftigt. Vor Gericht wurden erstaunliche Details über die Praktiken in Schweizer Banken zutage gefördert. Angeklagt ist Ernst Imfeld, der frühere oberste Privatkundenbetreuer in der Züricher Dependance der Bank Leumi. Imfeld soll bis ins Jahr 2001 hinein ohne Wissen seiner Kunden riskante Aktien- und Devisenpositionen aufgebaut und so mehr als 150 Millionen Franken verzockt haben. Ein Urteil dazu wird noch 2008 erwartet.

sagt wohl genug über die qualität des artikels aus, oder? was hat denn dieser betrugsfall mit dem thematisierten zu tun?

aber ich muss dir hier recht geben: ich finde steuerflüchtlinge auch zum kotzen und ich bin der meinung, die und ihre helfer gehören gestraft - aber der schrei danach, die schweiz auf die schwarze liste zu setzen, ist nichts weiter als billige polemik. stehen vielleicht gerade wahlen an?

weiter oben wurde geschrieben, es solle mal das dt. steuersystem überdacht werden - womöglich wäre dies tatsächlich ein erfolgreicher ansatz.

ich bin der festen überzeugung, dass nur ein miteinander und aufeinander zugehen zu einer guten lösung führen kann ... das dämliche ami-säbelrasseln bringt ja eh nix ;-) ...

noch was anderes: und warum genau ziehst du das dt. wahlsystem unserem vor?
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21.10.2008 17:18 Uhr von stegue
 
+6 | -1
 
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Tja: Die Schweiz, Monaco und Andorra interessieren sich nen Sch... dafür, was die OECD will und zeigen allen ne lange Nase ;)))
Bei uns ist ja jeder verdächtig, bis die Unschuld bewiesen ist und der Staat schnüffelt ungestört in Konten der Bundesbürger.
In der Schweiz dagegen geht man davon aus, dass jemand unschuldig ist, bis die Schuld bewiesen ist ... und das ist korrekt.
Würde meine Kohle auch dahin bringen, wenn ich welche hätte ;))
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21.10.2008 18:58 Uhr von Antipas
 
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@ Dark-Z: Es gibt auch Leute die durch Ehrliche arbeit und gute ideen reich wurden. Nicht jeder reiche ist ein Betrüger oder Verbrecher.
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21.10.2008 18:58 Uhr von Antipas
 
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@ Dark-Z: Es gibt auch Leute die durch Ehrliche arbeit und gute ideen reich wurden. Nicht jeder reiche ist ein Betrüger oder Verbrecher.
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21.10.2008 19:31 Uhr von Babalou2004
 
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die OECD will eine Großmacht werden.
Sie wollen gegen nicht folgsame Staaten (Lichtenstein, Andorra, Schweiz....) eine Wirtschaftskrieg vom Zaun brechen. Ob die jetzt die Grenzen dicht machen? Mit Panzer? Kriegsschiffe wie die USA es vor Kuba versuchten geht ja schlecht bei Lichtenstein.
Babalou
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21.10.2008 20:58 Uhr von 6adik
 
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@ all: Übrigens werben deutsche Finanzinstitute in der Schweiz...Wofür?

Richtig geraten, dass die Schweizer ihr Geld in Deutschland anlegen um die sogenannte Verrechnungssteuer zu umgehen.

Daher gehört Deutschland auch auf diese Liste...oder nicht?

Die kriminell hohen Steuern in Deutschland machen es sicher attraktiver Geld aus dem Land zu schaffen. Egal ob Grossverdiener odr wie auch immer!
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21.10.2008 21:38 Uhr von Alexius03
 
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besser das Geld in die Schweiz bringen: als die geforderten Schutzgelder zu zahlen und damit den Terror zu finanzieren. Von mir gibts keinen Cent für diese völkerrechtswidrige Angriffskriege, Kreuzritterzüge, Entmündigung des Volkes und Bombenabwürfe auf afghanische Frauen und Kinder. Hier würde ich auch mal ne Peitsche fordern.
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22.10.2008 08:25 Uhr von Cybertronic
 
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Wieviel: Menschen will das geldgierige Arschloch ins Unglück stürtzen ?
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22.10.2008 08:28 Uhr von Cybertronic
 
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Staatsschulden: hin oder her, es sind lediglich nur Zahlen auf dem Papier, deren Regeln wir uns ausgedacht haben, somst nichts! Tja , leider ist der Mensch zu dumm diese zu ändern und alle werden durch so einen fiktiven Krämpel vernichtet werden. Außer die, die ohne Geld leben können ...z B. Ureinwohner...Quasi zurück zu den Wurzeln der Menschheit kehrt der Überrest
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22.10.2008 08:32 Uhr von Cybertronic
 
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Was mir noch einfällt: Was haben Steinbrück und Hitler gemeinsam ? ( Das ist von mir )

Beide haben zuviel Macht über Menschen (leben) , und keiner hat diese Macht frühzeitig erkannt !
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22.10.2008 09:35 Uhr von maki
 
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Die DDR nutzte wenigstens nur den "Zwangs"umtausch: und den Tausch von (teilweise) realen Werten (Kunstschätze, Kriminelle und Produktionsabfälle für Quelle&Co.) gegen Westgeld, um an Bargeld zu kommen - aber hier wird voll "freiheitlich-demokratisch" irgendwelchen geschäftstüchtigereren Ländern gedroht - geil. :-D
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22.10.2008 20:00 Uhr von scuba1
 
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Eine: EU , die , marode wie sie ist, versucht andere Staaten zu erpressen wenn sie nicht so wollen wie sie.
Das ganze Pack an der EU-Spitze gehört eingesperrt, ebenso das Pack in Berlin unter dieser DDR Tussi A. Merkel.
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23.10.2008 20:59 Uhr von jaggernaut
 
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Ist ja nett " besser das Geld in die Schweiz bringen
21.10.2008 21:38 Uhr von Alexius03
als die geforderten Schutzgelder zu zahlen und damit den Terror zu finanzieren. Von mir gibts keinen Cent für diese völkerrechtswidrige Angriffskriege, Kreuzritterzüge, Entmündigung des Volkes und Bombenabwürfe auf afghanische Frauen und Kinder...."

Was soll den der Scheiß? Vom Steuerbetrüger zum Friedensengel durch die UBS?
Bist Du so dumm oder hältst Du uns nur dafür?
Die Schweiz verdient an jedem Waffendeal kräftig mit - hier eine schweizer Seite dazu:
http://www.friedensrat.ch/...
Und es ist nicht vergessen daß die Eidgenossen nicht nur kräftig an jüdischem Geld mitverdient haben, daß sie deutsche Militärflugzeuge, die in der Schweiz notgelandet sind untersucht und ihre Geheimnisse den Alliierten verkauft haben, nein:
Deutsche und englische Soldaten töteten sich gegenseitig mit Schweizer Oerlikonkanonen - eingebaut in Messerschmidts und Spitfires.
Soldat kreppiert - die Schweiz kassiert, egal von wem!

Die Schweizer, die ausser Waffen, Messern und Uhren der Welt eigentlich nichts Positives gebracht haben ( eines der wenigen Ausnahmen: Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes) stehen den Niederländern in Sachen Gier und Skrupelosigkeit nichts nach.
Und da sie eben sonst kaum etwas haben müssen sie sich halt das Steuergeld anderer Staaten unter den Nagel reißen.

Das sagt - ein gebürtiger Schweizer...

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