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Terrorismusforscher fordert 200.000 Soldaten für Afghanistan

Nach dem tödlichen Anschlag auf zwei Bundeswehrsoldaten, wo auch fünf Kinder getötet wurden, fordert der Terrorismusforscher Rolf Tophoven, zur Stabilisierung Afghanistans, 200.000 internationale Soldaten.

Tophoven warnte vor einem Scheitern: "Es wäre auch das Ende der Nato, wenn hier keine gemeinsame Strategie verfolgt würde. Dann müssten ja gleichzeitig alle abziehen, die Amerikaner würden dies aber nicht tun."

Tophoven kritisierte auch den deutschen Verteidigungsminister Jung, da Berlin weiterhin von einem Friedenseinsatz sprechen würde, während dort eigentlich Krieg herrscht.


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WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Terror, Afghanistan, Soldat, Terrorismus
Quelle: www.focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 13:36 Uhr von Wutanfall
 
+0 | -0
 
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Es wäre wirklich ein Fortschritt, wenn unsere Bundesregierung endlich mal Klartext redet und zustimmt was eh schon alle wissen. Besonders die Kanzlerin sollte die richtigen Worte finden, anstatt so zu tun als würde das Thema gar nicht existieren.
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21.10.2008 14:03 Uhr von immerganzruhig
 
+12 | -3
 
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na dann sollte Herr Tophoven doch mit gutem Beispiel vorangehen und sich gleich mal freiwillig melden, und wenns geht diesen Herrn Jung gleich mitnehmen....
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21.10.2008 14:07 Uhr von KingPR
 
+2 | -1
 
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200 000 Mann: schon klar, dann sollten langfristig mindestens 190 000 davon Soldaten sein die direkt der afghanisten Regierung unterstehen und auch aus Afghanistan stammen, aber da gehts ja irgendwie nicht vorwärts. Mal ganz abgesehen davon das man mit Soldaten in einem Land wohl kaum verhindern kann das es internationalen Terrorismus gibt (obwohl es ja scheinbar doch nicht soviele Verrückte zu geben scheint oder sie zumindest nicht gut organisiert sind wie die Bundeskanzlerin sagt, sonst gäbe es im Fernsehen und im Internet wohl täglich Nachrichten von hunderten oder tausenden Toten)
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21.10.2008 14:08 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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nach Berechnungen Einwohner, Größe des Landes, Terrain müssten es mindest
500.000 Mann sein, um den Widerstand zu brechen.
Neulich sollte eine Turbine zu einem Staudamm gebracht werden. Der Konvoi wurde von 4000 Soldaten geschützt, bei
Angriffen auf ihn kamen mehrere hundert Taliban um.
Das sagt alles über einen Krieg aus, der auch für Russland
mit 150.000 Soldaten verloren ging.
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21.10.2008 14:11 Uhr von Katzee
 
+6 | -3
 
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Soldaten ins Baskenland - warum das nicht? Wäre doch auch eine Alternative. Die Spanien schlagen sich seit Jahrzehnten mit der ETA herum. Soldaten ins Baskenland, Bomben drauf - fertig!

Grrr, nur weil der degenerierte Bushman im Weissen Haus 2001 groß "Krieg dem Terrorismus" schrie, glaubt plötzlich Hinz und Kunz, man könne Terror mit Soldaten, Bomben und Raketen bekämpfen. Wozu noch Polizei und Geheimdienste einsetzen, wenn es auch mit flächendeckendem Bombardement geht. Dumm nur, dass der Terror bei solchen Aktionen noch wächst und auch in der afghanischen Bevölkerung an Rückendeckung gewinnt.
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21.10.2008 14:19 Uhr von Carry-
 
+8 | -3
 
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recht hat er! 1. das war noch nie eine friedensmission. es war schon immer ein kampfeinsatz.
2. entweder man entscheidet sich den krieg zu führen, dann sollte man es richtig machen. oder man lässt es eben ganz sein. dieser wischi-waschi-pseudo-friedenseinsatz mit ein paar tausend soldaten bringt weder der zivilbevölkerung noch dem "kampf gegen den terror" etwas.

fazit: ganz oder gar nicht!
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21.10.2008 14:31 Uhr von usambara
 
+5 | -0
 
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@Carry-: gerade in den Gebieten, wo die Amis ihr Unwesen treiben, ist der Widerstand am Stärksten. Und somit auch die Unterstützung der Bevölkerung.
Lieber jetzt raus mit 30 toten Deutschen als in 5 Jahren mit
vielleicht 300.
An Demokratie und Freiheit glaubt ohnehin kein Afghane mehr
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21.10.2008 14:36 Uhr von alexanderr
 
+6 | -0
 
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ich vermute, dass alles absicht is. usa hat den krieg gegen den terror angezettelt, alle in der nato müssen natürlich mitziehn. dabei is der terrorismus nicht zu bezwingen. man kann nicht einfach dagegen ankämpfen, denn diesen wird es immer geben.
die amis sind ja dafür bekannt, in den krieg zu ziehen, ohne das ziel zu verfolgen, ihn zu gewinnen, sondern ihn so lange wie möglich hinauszuzögern, um die rüstungsindustrien und deren waffenproduktion am laufenden zu halten.
200.000 soldaten... um gegen den terror vorzugehen, halte ich für unfug.
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21.10.2008 15:23 Uhr von ZTUC
 
+1 | -4
 
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@usambara: Vielleicht liegt das daran, dass die US-Truppen allgemein eher in den unsicheren Regionen eingesetzt werden. Die Bundeswehr wird nicht ohne Grund im Norden stationiert.

Wir dürfen vor den Terroristen nicht zurückweichen sondern müssen sie bekämpfen. Afghanistan darf nicht wieder unter die Knute der Taliban geraten.

Taliban back to Pakistan!
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21.10.2008 15:26 Uhr von immerganzruhig
 
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@ZTUC: kleiner Tipp:
Guck dir doch im Kino mal den Film "W" an....
damit dir bewusst wird, WEM du da aus vollem Herzen nachplapperst,ok?
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21.10.2008 15:30 Uhr von Bleifuss88
 
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Entweder oder: Carry- spricht mir da aus der Seele. Dieses Wischi-Waschi was da bis jetzt abläuft scheint ja nicht zu funktionieren. Langsam sollte man mal Nägel mit Köpfen machen: Entweder rein, und zwar richtig, mit genug Leuten, oder es sein lassen.

Oder halt die egoistische Nummer: Afghanistan seinem Schicksal überlassen und nur intervenieren wenn es für uns gefährlich wird. Soll heißen: Wenn die Bürgerkrieg wollen sollen sie ihn haben, und wenn die El Kaida wieder Anschläge gegen die westliche Welt plant einmal schnell mit Spezialeinheiten da rein ohne dass die Welt etwas davon erfährt.

Man kann dummerweise keine Ideologie mit Waffen ausrotten (und die Taliban-Ideologie gehört das auch). Die Frage ist: Sollen wir den Afghanen (die die Taliban größtenteils hassen) dabei helfen oder sollen sie selbst damit fertig werden? Ist ja für uns hier in Europa erstmal völlig egal ob die jetzt von den Taliban unterdrückt werden oder nicht. Gefährlich wirds nur, wenn man wieder Terroranschläge plant. Und das müsste man dann mit gezielten Schlägen eindämmen.

Eines haben wir jedenfalls erreicht: Es hat keinen größeren Terroranschlag mehr in Europa oder den USA gegeben, die von Afghanistan ausc gelenkt wurden, seit wir dort sind.

Und man bedenke: Was in den sieben Jahren Krieg in Afghanistan an NATO-Soldaten ums Leben gekommen ist, starb im Zweiten Weltkrieg an einem Tag.
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21.10.2008 15:37 Uhr von usambara
 
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@ZTUC: na dann müsste die Region um Khost und Paktia seit den letzten 7 Jahren beruhigt haben:
http://www.sueddeutsche.de/...
Der Anschlag auf die Bundeswehr gestern wird einem Milizenführer angelastet, der unter der Talibanherrschaft
in den Iran vertrieben worden ist. Ebenso ist er für die
11 toten Franzosen verantwortlich. Hekmatyar ist Afghane
geboren in Kundus und ehm Ministerpräsident.
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21.10.2008 15:50 Uhr von usambara
 
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@Bleifuss: du hast das Prinzip der "Gotteskrieger" nicht verstanden:
sie hätten ja auch statt dem WTC auch Atomkraftwerke
anfliegen können, mit hunderttausenden Toten. Die Antwort
wäre ein Atomschlag auf Afghanistan gewesen.
So sind die Amis jetzt dort, wo Bin Laden sie immer haben
wollte, in der Falle der Besatzung.
Al Qaida braucht gar nicht mehr in westlichen Städten zu schlagen.
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21.10.2008 16:16 Uhr von ZTUC
 
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@usambara: Mittlerweile ist dieser wieder mit den Taliban verbündet, so what.
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21.10.2008 16:25 Uhr von usambara
 
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@ZTUC: das hindert die afghanische Regierung aber nicht, nach Verhandlungen in den Emiraten, ihn an der Macht in Kabul
teil haben lassen zu wollen.
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21.10.2008 19:31 Uhr von Bleifuss88
 
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@usambara: Was für uns letztendlich mehr sicherheit bedeutet. Ob es das nun Wert ist dass die Soldaten es dafür abbekommen steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Ein Atomfraktwerk am 9/11 anzufliegen hätte nichts gebracht. Das Flugzeug wäre zerschellt und der Reaktor unbehelligt geblieben. Wäre man in die kommandozentrale geflogen hätte sich das Kraftwerk automatisch abgeschaltet.
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21.10.2008 22:08 Uhr von maki
 
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Grossangelegtes Entsorgungsprogramm für: 200.000 Hirnbefreite? Supi! :-D
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22.10.2008 10:24 Uhr von ZTUC
 
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@maki: nein, nur 199.999, da du ja wohl nicht mitkommst.

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