21.10.08 14:11 Uhr
 2.291
 

Spanien will alle Eigenheime in Küstennähe verstaatlichen

Ein Küstenschutzgesetz aus dem Jahr 1988 macht jetzt Eigenheimbesitzer in Spanien Angst. Darin wird festgelegt, dass die Strände und Dünen sowie eine benachbarte Übergangszone nicht bebaut werden dürfen.

Einige in unmittelbarer Küstennähe errichtete Gebäude wurden von den spanischen Behörden bereits verstaatlicht. Das Gesetz gilt auch für Immobilien, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes errichtet wurden.

Da viele Englische und Deutsche betroffen sind, haben die jeweiligen Außenministerien bereits um Auskunft gebeten, inwieweit das Gesetz angewendet wird. Es sollen um die 45.000 Wohnungen betroffen sein. Spanien versucht damit, die Gebiete ökologisch zu schützen und öffentlich zugänglich zu machen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: corazon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Küste, Eigenheim
Quelle: www.freenet.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD und Erika Steinbach verbreiten Fake Flüchtlingserlass
Sicherheitsbehörden versendeten seit Anfang 2017 bereits über 600.000 stille SMS
Angela Merkel gibt jungen YouTubern Live-Interviews

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.10.2008 13:58 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dass es sinnvoll ist, keine Frage aber das hätte man schon seit Inkrafttreten des Gesetzes 1988 rigoros verfolgen sollen. Nicht erst bauen lassen und dann enteignen.

Wieso wurden überhaupt dann Baugenehmigungen erteilt?
Kommentar ansehen
21.10.2008 14:29 Uhr von Partheeus
 
+6 | -6
 
ANZEIGEN
sehr schön Das nenn ich mal korrekt. Das sollte man in Deutschland auch mal (zumindest bei Binnenseen) einführen. Vielleicht nicht gleich verstaatlichen, aber einen Bebauungsstopp einleiten, damit man auch als "Normal Sterblicher" an schöne Seen kommt und nicht immer an Grundstücken vorbei, den See nur erahnen kann!!!
Es ist ja sooo ätzend wenn man ne tolle Radtour plant und nie an einen See gelangt, nur weil da soviele Häuser gebaut wurden.....
Kommentar ansehen
21.10.2008 14:37 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
na dann wird Mallorca wieder Spanisch?
Kommentar ansehen
21.10.2008 14:41 Uhr von ted1405
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Hmm verstaatlichen muss ja nicht gleich enteignen sein, oder?

Wie sieht es dahingehend aus? Gibt es für die ehemaligen Hausbesitzer dann eine entsprechende Entschädigung? Dann mag es zwar unangenehm sein, aber dennoch okay.
Kommentar ansehen
21.10.2008 14:48 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Wieder mal eine schwarz-weiss-Lösung: Totales Bauverbot ist genauso unsinnig, wie eine totale Baufreigabe.

Warum lässt man nicht ein paar Zonen, in denen Privatbauten erlaubt sind, und genauso viele, die öffentlich bleiben?

In Deutschland geht das doch auch?!

Und warum man Leute enteignen sollte, deren Ur-Ur-Urgrossvater an die Küste ein Fischerhaus gebaut hat, ist mir sowieso nicht ganz klar.



@Pantheeus:
Wenn Du aber morgen im Lotto gewinnst und Dir ein zum Verkauf stehendes Seegrundstück leisten könntest, sähe Deine Meinung anders aus.
Leben und leben lassen ist das Motto. Nach wie vor.
Aber das verlieren heutzutage viele aus den Augen, denen es zu gut geht (aber nicht gut genug nach ihren eigenen Vorstellungen).

Warum sollte ich Leuten ihr Grundstück am See nicht gönnen?
Bloss, weil ich es mir selber nicht leisten kann?

Es gibt genügend Seekilometer (jedenfals hier in Deutschland), die für die Öffentlichkeit frei zugänglich sind.
Kommentar ansehen
21.10.2008 15:06 Uhr von Partheeus
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
meine Meinung: hat mal nichts mit NEID zu tun. Ich finde es nur ärgerlich wenn ein See gar nicht mehr zugänglich ist, weil alles vollgebaut ist.
Wenn ich schon im Lotto gewinnen sollte, und ich tatsächlich das Bedürfnis haben sollte, an einem See zu wohnen, dann nicht auf Kosten Anderer.... Über eine öffentliche Badestelle, könnte man dann mit mir reden.... ;-)
Ich gönne den Leuten ja das Seegrundstück, nur sollte man es nicht übertrieben und Auflagen bilden, das es eine Maximale Baugrundstücksanzahl an einem See geben soll.
Kommentar ansehen
21.10.2008 15:26 Uhr von KillA SharK
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Die komplette Costa del Sol: ist bis nach Andalusien hoch doch komplett versaut.
Überall stehen drei Reihen Hotels an der Küste, man kann im Vorbeifahren noch nicht einmal mehr das Meer sehen.

Bei diesen Enteignungen drängt sich der Verdacht auf, das der Staat ausländischen Hauseigentümern nicht mag, immerhin könnte man das vielfache verdienen,
wenn die dort mieten müssten.
Kommentar ansehen
21.10.2008 16:08 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Einen See rundherum voll zu bauen, finde ich, wie schon gesagt, auch nicht gut.
Aber das ist hier in Deutschland ja auch eher selten (in ehemaligen Ostgebieten etwas häufiger).

In Spanien und anderen Mittelmeeranrainern sieht das natürlich streckenweise anders aus. Das ist wahr.

Da hätte man das aber schon vor Jahren mal konsequenter verfolgen und der Korruption hinterherrecherchieren sollen.
Kommentar ansehen
21.10.2008 17:37 Uhr von NetCrack
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Diese Gesetz ist von Vorteil denn so kann man sich im Urlaub auf jedwede Plattform oder dergleichen an der Küste legen und wenn einer meckert hält man ihm den Text unter die Nase, woraufhin derjenige, der Hoffnung beraubt man wisse nichts über dieses Gesetz, abzieht.
Kommentar ansehen
21.10.2008 19:24 Uhr von Babalou2004
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hallo Partheeus: das ist in D schon lange. Oder zumindest in Bayern.
Wenn du ein Grundstück direkt am Strand des Starnberger Sees hast, musst Du für einen Durchgang sogen.
Da ist vor ... 30 Jahren (?) mal eine Grundstückseignerin böse eingefahren.
Sie wollte einfach nicht nachgeben. Die Verwaltung ließ ihr den Willen... und schüttete vor ihrem Grundstück das Ufer auf und baute einen Weg da durch. Da sie aber für das neuegewonnene Land kein Eigentumsrecht hatte, konnte sie nicht dagegen machen.
Babalou
Kommentar ansehen
01.11.2008 20:51 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hier sind einige mehr als naiv! Es geht doch gar nicht um die Öffentlichkeit!
Hier stehen Hotelkonzerne auf dem Trapez, die auf der Suche nach guten Lagen ist.

Was meint ihr, wie schnell ein Hotel als öffentliches Gebäude ganz schnell in Küstennähe plazieren darf?

Die kleinen Leute, mit denen man es quasi machen kann, werden wehrlos mit aller Gewalt vertrieben und dann gibt es noch welche, die das gut finden. Es ist unfassbar.

Schaut euch diese Videos an:
http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

Spanien war ja schon immer bekannt für Korruption, gerade wenn es ums Bauen ging. Wer da das meiste auf den Tisch legt, bestimmt, wo es lang geht. Die wenigen Bewohner von Cho Vito können es allerdings nicht mit der Finanzkraft eines Hotelkonzerns aufnehmen.

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Betrunkener Vater mit drei Kindern auf Roller unterwegs
Rad: Sprint-Star Marcel Kittel wechselt zum Team Katjuscha-Alpecin
Fußball: BVB-Star Raphaël Guerreiro muss 90.000 Euro wegen Fahrerflucht zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?