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OECD-Studie: Arm/Reich-Schere in Deutschland öffnet sich immer mehr

Unter dem Titel "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Studie vorgelegt, die die Alarmglocken läuten lässt. Demnach hat Deutschland einen Spitzenplatz bei der Einkommensungleichheit eingenommen.

Nirgendwo anders hat sich die Schere schneller und weiter geöffnet als in Deutschland, hieß es. Besonders Minderjährige und Menschen, die ihre Kinder alleine erziehen, sind von Armut bedroht.

Arbeitslosigkeit, geringfügige Beschäftigung, sowie Teilzeit- und Leiharbeit können, nach der Studie, dafür sorgen, dass im nächsten Jahr noch mehr Menschen verarmen werden.


WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Studie, Reich, Arm, OECD
Quelle: www.stern.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 12:57 Uhr von Wutanfall
 
+1 | -0
 
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Fast 25% der Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten im Billiglohnsektor, das sind schon prozentual genau soviele wie in den USA. Schade das die Menschen ihr Schicksal einfach so klaglos hinnehmen.
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21.10.2008 13:13 Uhr von GermanCrap
 
+6 | -2
 
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Viel zu bescheiden sind die Deutschen. Ein Generalstreik der Arbeitnehmer und Arbeitslosen (Verweigerung der Jobsuche) könnte deren Situation deutlich verbessern und Politik sowie Wirtschaft unter Druck setzen. Das ganze Gefasel von Finanzkrise, Rezession und weniger Jobs sind Probleme der Politik und Wirtschaft - nicht die der Arbeitnehmer und Arbeitslosen, von denen seit Jahren immer wieder gefordert wurden "irgendwie" mit den neuen Situationen klar zukommen. Deutliche Lohnerhöhungen, Abschaffung von HIV und Rückkehr zur Arbeitslosenhilfe, einen akzeptablen Mindestlohn sowie eine deutliche Senkung der Einkommenssteuer und Sozialabgaben. Man könnte auch mal von Politik und Wirtschaft fordern "irgendwie" mit einer neuen Situation klar zukommen und das Gejammer getrost ignorieren.
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21.10.2008 13:18 Uhr von ein_genie
 
+4 | -0
 
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Zum Leben zu wenig und zum sterben zu viel.
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21.10.2008 13:43 Uhr von ZTUC
 
+1 | -4
 
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Spitzenplatz: Es stimmt zwar, dass die Einkommensungleich stärker zu genommen hat als im Schnitt dennoch liegt der GINI-Koeffizent Deutschlands immer noch unter OECD-Durchschnitt, weshalb "Spitzenplatz" hier vollkommen falsch ist.
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21.10.2008 13:58 Uhr von oneWhiteStripe
 
+2 | -2
 
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lest das FocusForum. dort findet ihr den grund warum sich nichts ändert. die mentalität: wer arm ist ist auch dumm, scheint noch vorzuherrschen. wobei ich mich aber frage....werden wir von intelligenten menschen regiert? in der wirtschaft nur intelligente menschen? ich weiss nicht..

deutschland hat keine chance. eine bande von einzelkämpfern die das wort solidarität ablehnen da man dabei ja an was linkes denken könnte...

pfui teufel...ein paar auszüge aus dem FocusForum (wobei focus ja wieso die bildzeitung der BWLer ist...und deren chef markwurst...ist das wohl dümmste geschöpf dass im moment in deutschland publiziert!

***
->
Gehört dazu
Mir leuchtet nicht ein, was daran alarmierend sein soll! Unterschiede beim Vermögen gehören zu einer freiheitlichen Gesellschaft. Nur wer die Chance hat, mehr zu erwirtschaften, leistet etwas und nutzt damit uns allen. Viel schlimmer finde ich, dass denen, die etwas leisten, von den Früchten ihrer Leistung immer weniger selbst bleibt und immer mehr davon vom Staat ab- und eingezogen wird!

oder auch

***
Als Manager...
...kann ich mich über mein Gehalt nicht beklagen. Allerdings habe ich 5 Jahre in der Fabrik gearbeitet und 8 Jahre Abendschule hinter mich gebracht. Fazit, wenn man nicht in Armut leben will, muss man selber was dafür tuen. Kein Anderer wird dir dabei helfen.

oder das hier:

Wer gut verdient,
hat auch viel dafür getan. Eine gute Ausbildung, evtl auch Studium, ein Job mit viel Verantwortung und Aufwand. Und wer sich nicht um seine Bildung und Karriere kümmert, kann nicht erwarten in Reichtum zu leben. Für viele ist das vielleicht unglaublich, aber durch Fleiß und Ehrgeiz kann man viel erreichen und muss nicht immer jammern!

*****

der deutsche michel macht mich krank! ich hab auch schule gemacht, abi, dann studium, jetzt netten posten! aber dafür bin ich dankbar...und sehe nicht ein warum ich jetzt auf die ärmsten schimpfen soll sie wären ja nur zu faul!

brennen sollen die villen! deutscher herbst all over again!!!!
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21.10.2008 13:59 Uhr von KingPR
 
+1 | -7
 
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Hahaha: Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? Welches Wachstum denn? In den letzten 2 Quartalen ist die Wirtschaft geschrumpft, mal ganz davon abgesehen, dass die Inflation auch noch ziemlich stark ist, schon deswegen halte ich diese Studie für manipulativ.
Und das Geringqualifizierte nicht viel verdienen sollte klar sein, die gleiche Arbeit kann man in Afrika für 1 $ am Tag machen lassen, warum sollte ein gewinnorientiertes Unternehmen (und jedes Unternehmen ist gewinnorientiert) denn dann in Deutschland 12 €uro Stundenlohn dafür zahlen wollen?
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21.10.2008 14:11 Uhr von oneWhiteStripe
 
+5 | -0
 
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"und das Geringqualifizierte nicht viel verdienen sollte klar sein, die gleiche Arbeit kann man in Afrika für 1 $ am Tag machen lassen, warum sollte ein gewinnorientiertes Unternehmen (und jedes Unternehmen ist gewinnorientiert) denn dann in Deutschland 12 €uro Stundenlohn dafür zahlen wollen?"

dann haben wir ein problem. nicht jeder kann ein manager sein :)

wie war das?

"nur noch häuptlinge und keine indianer mehr" :) um das mal flappsig auszudrücken.

also die nicht-studierten-etc brauchen dann nix zu fressen oder wie?

was mich wundert: jedes quartal melden die konzerne eine steigerung des umsatzes etc. wie kann das sein? reicht rentabel alleine nichtmehr? und machst kontant gewinn kommen die aktien-honks und verteufeln dein unternehmen..da du ja nur gewinn machst..nicht MEHR gewinn...

idiotisches system
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21.10.2008 15:29 Uhr von ZTUC
 
+1 | -1
 
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Da es mal wieder Minus gab: Hier die Grafik zur Einkommensungleichheit:

http://www.spiegel.de/...

Man kann klar erkennen, Deutschland liegt unter dem OECD-Durchschnitt, also nichts mit Spitzenposition.

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