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Lobbyisten am Pranger bei der Abstimmung zum "Worst EU Lobbyism Award"

Wie jedes Jahr wird auch dieses Jahr wieder der "Worst EU Lobbyism Award" an die intrigantesten und umtriebigsten Lobbyisten vergeben, die versucht haben, im vergangenen Jahr Einfluss auf das EU-Parlament in Brüssel zu nehmen.

Um die Transparenz zu erhöhen hat die EU-Kommission ein Lobbyistenregister eingerichtet, in das sich alle Lobbyverbände freiwillig eintragen sollen. Der Verein LobbyControl geht davon aus, dass es sich bei den registrierten 438 Organisationen nur um ein fünftel der tatsächlich existierenden handelt.

Diese Jahr wird zum ersten mal noch ein zweiter Preis verliehen, der den Titel "Worst Conflict of Interest Award" trägt. Dieser Preis wird an Personen vergeben, die zwei Posten besetzen, welche zu einem Interessenkonflikt führen. Eine Abstimmung findet noch bis zum 30. November im Internet statt.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Award, Abstimmung, Lobby, Lobbyist
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2008 10:51 Uhr von El Indifferente
 
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Also ich finde ja, dass Lobbyisten generell verboten werden sollten. Lobbyisten kann sich leisten, wer Geld hat. Daraus folgt automatisch, dass die, die kein Geld haben keinen Einfluss nehmen können, während die Reichen das sehr wohl können. Aber in unserer Demokratie sollte jeder Mensch gleich viel Einfluss auf unsere Politik nehmen können.
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21.10.2008 11:13 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Autor: es steht ja jedem frei selber reich zu werden und auch lobbyisten zu bezahlen. ;)

ne im ernst, lobbyismus ist schon ein problem. aber trotzdem frage ich mich ob es eine gute idee ist wenn jeder gleich viel einfluss hat. ich meine, grade wenn es um komplizierte sachverhalte geht, sind viele überhaupt nicht in der lage sinnvolle entscheidungen zu treffen. da bräuchte es dann experten.
würde man das volk über die finanzkrise entscheiden lassen, würden wir wahrscheinlich noch binnen jahresfrist unser land dichtmachen können.

das soll jetzt weissgott kein plädoyer für lobbyismus sein, sondern darauf hinweisen, dass die demokratie auch ein paar problemchen aufwirft.
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21.10.2008 11:32 Uhr von El Indifferente
 
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@Dr.G0nz0: Natürlich sollten Experten hinzugezogen werden um die beste Lösung zu finden.

Allerding sollte dabei die beste Lösung für das Volk im Vordergrund stehen und nicht die beste Lösung für Bayer-Schering, Boehringer Ingelheim, Eli Lilly, Johnson&Johnson sowie Pfizer und Wyeth.
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21.10.2008 11:38 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@El Indifferente: ja klar, nur wie kann man das sicherstellen? man gibt macht in die hände weniger, will aber dass sie zum wohl aller handeln. das is schwierig.
ein anderes problem der demokratie sehe ich z.b. auch darin, dass ja garnicht mehr ersichtlich ist, wo tatsächlich macht ausgeübt wird. das ganze system ist so verwinkelt, dass man garnicht mehr weiss wer entscheidungen im endeffekt trifft oder wer gar dafür verantwortlich ist. was ja lustigerweise nicht unbedingt dasselbe ist.
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21.10.2008 12:09 Uhr von Yuggoth
 
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Ab und an bekommen Lobbyisten auch mal was auf die Nuss wie hier aktuell geschehen:
http://gesundheit.blogger.de/...
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21.10.2008 13:21 Uhr von anderschd
 
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Dabei ist nicht zu vergessen, das ja die meisten Lobbyisten viel mit Geld oder anderen Vergünstigungen arbeiten.
Es gibt immer Einen der bezahlt und Einen der nimmt.

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