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Zyklone können den atmosphärischen Kohlendioxidgehalt reduzieren

Bei einer Untersuchung am taiwanesischen LiWu-Fluss fanden Forscher exemplarisch heraus, dass durch die zerstörende Kraft von Zyklonen kohlendioxidhaltiges Pflanzenmaterial und Boden ins Meer gespült werden und auf den Meeresboden sinken.

Durch diesen Effekt werden 50 bis 90 Millionen Tonnen Kohlenstoff jährlich von den Inseln des Westpazifiks ins Meer gespült. Auf dem Meeresgrund lagert sich das gebundene atmosphärische Kohlendioxid für lange Zeit ab.

Professor Robert Hilton, ein Autor der in "Nature Geoscience" veröffentlichten Studie, erklärt, dass die Freisetzung von Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen 100- bis 1.000-fach schneller verläuft als dieser Effekt.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kohle, Kohlendioxid
Quelle: www.abc.net.au

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 21:57 Uhr von ophris
 
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Interessante Untersuchung. Das Original gibt noch etwas mehr her. Mich
würde interessieren, ob es Bohrkernanalysen solcher Ablagerungen gibt.
Kohlendioxid wird im Meer sicher assimiliert, aber was geschieht mit
Methan?
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21.10.2008 18:07 Uhr von CHR.BEST
 
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... oder so ähnlich ist wohl auch, über Jahrmillionen hinweg, das Erdöl entstanden, bis der Mensch massiv in diesen natürlichen Prozess eingegriffen hat.

Mich stört, daß kaum nahezu alles Erdöl ausgebeutet wurde, schon eine "neue Energiequelle" in Form dieses hydratisierten Methaneises gesehen wird. Dabei liegt doch offensichtlich ein tieferer Sinn darin, daß das Zeug tief im Boden/Meer lagert und nicht in unserer Atemluft rumschwirrt.
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22.10.2008 04:40 Uhr von sample2501
 
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@author: das methan sammelt sich in (zum teil riesigen) blasen am meeresgrund..

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