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ÖBB: Ex-Manager als Konsulent - 17.000 Euro monatlich auch ohne Leistung

Martin Huber war Chef der Österreichischen Bundesbahnen - jetzt verklagt er die ÖBB auf Bezahlung von 836.654,52 Euro an ausständigen Prämien und Konsulentenbezügen.

Nach seinem Rückzug vom ÖBB-Management wurde Huber von seinen Freunden nicht fallen gelassen. Er erhielt einen Konsulentenvertrag mit einer Gage von 17.000 Euro monatlich - egal, ob er dafür eine Leistung erbringt oder nicht.

Außerdem hat Huber theoretisch immer noch ein Büro samt Sekretärin bei der ÖBB und fährt weiterhin einen Dienstwagen. Und sollte der Schaden aus fehlgeschlagenen Finanzspekulationen, die noch unter seiner Führung getätigt wurden, geringer sein als erwartet, steht ihm sogar noch eine Prämie zu.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Manager, Leistung
Quelle: www.heute.at

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20.10.2008 20:37 Uhr von veggie
 
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Falls ihr euch auch schon immer gefragt habt, wo eigentlich das Steuergeld hinkommt und wie staatsnahe Monopolbetriebe Verluste schreiben können - ich bezweifle, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt. Das läppert sich dann schon zusammen.

Martin Huber soll übrigens aus politischen Gründen zurückgetreten sein - um seiner Entlassung zuvorzukommen, die einer politischen Partei ziemlich geschadet hätte.

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