20.10.08 11:52 Uhr
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Auf dem Mond sollen riesige Teleskope aus ionischen Flüssigkeiten entstehen

Eine Gruppe, bestehend aus Optikern und Astronomen, hat wahrscheinlich eine Möglichkeit gefunden, sehr große Teleskope auf dem Mond zu errichten. Physikprofessor Ermanno F. Borra vom Quebecer Optics Laboratory of Laval University arbeitet schon seit 1992 an flüssigen Teleskopen. Er hält das Mond-Teleskop für möglich.

Auf der Erde verwendet man Quecksilber für solche Teleskope. Auf dem Mond kann man das flüssige Metall aber nicht verwenden, für den Transport per Rakete ist es zu teuer, weil es sehr schwer ist, zudem würde das Metall auf dem Erdtrabanten verdunsten.

Man will es deshalb mit ionischen Flüssigkeiten versuchen. "Ionische Flüssigkeiten basieren auf geschmolzenen Salzen", dieses Material würde auch bei immens niedrigen Temperaturen flüssig bleiben, sagte der Physikprofessor. Man könnte ab 2020 das gesamte Material für so ein Teleskop mit nur einer Ares 5-Rakete zum Mond bringen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mond, Teleskop, Flüssigkeit
Quelle: www.extrasolar-planets.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 14:38 Uhr von Oberhenne1980
 
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Das interessante an diesen Flüssigteleskopen ist auch, dass man druch die Drehung der Flüssigkeit die durch die Erdrotation entstehende Verzerrung ausgleich kann, so dass man aus unheimlich klares Bild bekommt.
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20.10.2008 17:44 Uhr von Shedao Shai
 
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@Fang di Katz: das wäre ein refraktorteleskop, was du beschreibst. diese technik ist leider schon lange an ihre grenzen gestoßen. in der nachricht wurde ja schon quecksilber angesprochen, es soll also ein spiegelteleskop gebaut werden, nur halt mit besser dafür geeigneten flüssigkeiten.
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20.10.2008 18:28 Uhr von DirkKa
 
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@Fang di Katz: Gaaaanz einfach... man nehme einen CCD-Chip und plaziere diesen genau mittig in einem Mondkrater und führe die Kontakte unterirdisch.... ehhmmm untermondisch seitlich heraus.

Anschließend befüllt man den Krater mit den genannten Stoffen. Durch seine naturgegebene, parabolähnliche Form wird das einfallende Licht nun im Zentrum des Kraters gebüdelt, fällt dort auf den CCD-Chip und kann dann ausgewertet werden.

Oder so ähnlich *grins*

^^
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22.10.2008 21:50 Uhr von jsbach
 
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Wenn das funktionieren würde: vom Mond aus ins Universum zu schauen...bessere Bilder wie von Hubble?
Aber bis zum Urknall werden wir es vermutlich nicht schaffen, auch damit nicht.
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01.11.2008 21:35 Uhr von Il_Ducatista
 
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oh wie toll: ist ja schon ganz nett vor allem für infrarotbeobachtung. aber wann endlich kommt man auf die idee das ganze sonnensystem als schwerkraftlinse zu benutzen: 2 hubbles auf die jupiterbahn, 2 hubbles auf die marsbahn und das ganze per rechner interferieren lassen.
ich weiss: die kosten. Aber:erklärt das ganze als unverzichtbaren beitrag zum kampf gegen terror und für demokratie dann bringt man die paar milliarden gleich zusammmen.

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