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Düsseldorf: Briefzustellungsproblem spitzt sich zu

In Düsseldorf gibt es ein Briefzustellungsproblem. Im Großraum Düsseldorf gibt es etwa 200 Zusteller zu wenig, die vorhandenen Briefträger sind ganz einfach überfordert. Hinzu kommt noch der überdurchschnittliche Krankenstand.

Einige Postboten schaffen ihre Touren nicht rechtzeitig, weil sie mit ihren Karren nicht die Stufen der Straßenbahn ersteigen können und darauf angewiesen sind, dass irgendwann eine Niederflurbahn die Strecke befährt. Andere haben Probleme, die Masse an Postsendungen auf ihrem Fahrrad zu befördern.

Ein Briefträger wörtlich: "Schreiben Sie, dass es uns dreckig geht, wir bis zum Umfallen Post austeilen. Ich will seit Wochen freie Tage, kriege sie aber nicht."


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Düsseldorf, Brief
Quelle: www.express.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 10:07 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Kann mir vorstellen, dass es den Postboten nicht gut geht. Konkurrenzdruck mit anderen Zustellern lässt die Post überall Einsparungen vornehmen und die Leidtragenden sind die Angestellten.
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20.10.2008 10:36 Uhr von ZTUC
 
+5 | -18
 
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20.10.2008 10:59 Uhr von ZTUC
 
+7 | -2
 
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@corazon: Dann erkläre mir mal, wie es durch Konkurrenzdruck zu zuviel Post kommen kann. Entweder es herrscht wirklich Konkurrenzdruck, dann verteilen die anderen Firmen aber genügend Briefe und man hat eher zu wenig oder es gibt kein Konkurrenzdruck und man kommt nicht damit nach Briefe zu verteilen. Mehr Konkurrenz würde also eher die Lage entspannen, weil es dann auch mehr Austräger geben würde.
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20.10.2008 11:10 Uhr von HoldOn
 
+9 | -3
 
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Mindestlohn: Erst hat die Post einen Mindestlohn durchgedrückt, den Billiganbieter nicht bezahlen wollen oder können, dann lagert sie den Zustelldienst mehr und mehr aus, um eben nur den Billiglohn der Konkurrenz bezahlen zu müssen.
Wenn die Zusteller anständig bezahlt werden würden, gäbe es auch genügend.
Aber auch die Post lebt das neue deutsche Credo: "Löhne runter - Arbeitsdruck rauf".
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20.10.2008 11:28 Uhr von busenfahnder
 
+6 | -14
 
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versteh ich nicht wieviel arbeitslose gibt es in deutschland und davon in düsseldorf? und ich denke mal briefe kann jeder verteilen, (ob dann auch gewissenhaft ist die andere frage). es wird zeit faulenzenden, langzeitarbeitslosen das messer auf die brust zu setzen!! entweder du nimmst den job ab, verteilst briefe....oder dein arbeitslosengeld wird gestrichen. basta! anders kommen wir meiner meinung nach in deutschland auf keinen grünen zweig mehr!

++ wir mögen die menschen die frisch heraussagen was sie denken, vorausgesetzt, sie denke das selbe wie wir ++
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20.10.2008 12:10 Uhr von oneWhiteStripe
 
+9 | -4
 
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@b-fahnder: welch durchdachter kommentar! genau die ganzen schmarotzer ZWINGEN!! YEEEEAH!

*kopfschüttel*

aber der nick zollt wohl deinem geistigen horizont respekt!

cheers...
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20.10.2008 12:12 Uhr von rabe22
 
+6 | -1
 
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@busenfahnder: falscher Ansatz !!!

Arbeitslose einstellen bei der Post zum Mindestlohn und damit Arbeitsplätze schaffen, nicht aber unter Beibehaltung des Arbeitslosengeldes und Arbeitslosenstatus so einfach die Leute zur Aushilfe bei der Post verdonnern.
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20.10.2008 12:39 Uhr von FlatFlow
 
+10 | -0
 
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@busenfahnder: lol, bewirb dich doch mal bei der Post in Düsseldorf (als fake), da bekommst ne absage, dass genügend da sind ;) Nur dass sehr viele krank machen, weil sie einfach überfordert sind.
Da wurde rationalisiert bis geht nicht mehr, daraus folgt die Postzusteller haben mehr Arbeit, längere Wege, wenn sie von der Arbeit kommen sind sie kaputt und machen tag drauf, krank.
Ich kenne das von der Arbeitsstelle meiner Mutter, wo früher 6 Menschen gearbeitet haben, sind heute 2 für die gleiche Arbeit zuständig, versteht sich...

Du bist vielleicht der Meinung, dass die Arbeitslosen kein bock auf Arbeit haben, aber da liegst du falsch, die Arbeitslosen bekommen einfach keine Chance, überall wird gespart auf kosten des Personals...
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20.10.2008 12:46 Uhr von ZTUC
 
+2 | -16
 
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20.10.2008 12:51 Uhr von haguemu
 
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Marktwirtschaft: Arbeiter sind käuflich, wenn die Arbeitsbedingung und die Entlohnung angemessen ist werden sich schon Leute finden die sich für den Job bewerben.
Da die Post wohl kaum einen findet muß hier wohl etwas nicht stimmen.
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20.10.2008 13:28 Uhr von Pitbullowner545
 
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geht hier nicht mal um die Post, die stadtverwaltungen in Düsseldorf nutzen alle die billigdienste, ja genau die ausbeuterfirmen wie PIN etc, und die stellen nicht mehr leute ein, sondern lassen die jetzigen UNBEZAHLTE! überstunden machen.. das ist nämlich billiger, und da greift keiner ein

die Post hat genügen angestellte in Düsseldorf die auch problemlos ohne überstunden ihre routen schaffen..
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20.10.2008 14:21 Uhr von ZTUC
 
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@nokia1234: Vielleicht solltest du erstmal lernen, dich hier gesittet auszudrücken.

Hier wird geschrieben, dass ja die Post paar Arbeitslosen einstellen könnte und die ersten sagen schon wieder "menschenunwürdige" Bedingungen etc. Bedingungen unter denen tagtäglich Tausende ihre Arbeit verrichten und mit ihrem Geld dann noch die anderen durchfüttern müssen, welche die Arbeit nicht machen wollen.

Milano stimmt mir ja in dem Punkt zu, dass es nicht am Konkurrenzdruck durch Mitbewerber der Post liegt sondern das diese nicht genügend Leute habe und man hier mehr einstellen müsste. Wenn die Post also meint, dass sie nicht genügend Leute habe, soll sie welche einstellen, Arbeitslose gibt´s ja wohl.
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20.10.2008 15:16 Uhr von rabe22
 
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@Milano: klar gibts auch Leute, die sich sagen, für die paar Kröten gehe ich nicht arbeiten, da beträgt ja meine Stütze mehr. ev haben sie ja vorher gut verdient und bekommen jetzt entsprechend hohes ALG.

Problematisch ist auch, das die ja vom Amt zugeteilt werden, aber nach welchen Kriterien die beim AA aussuchen, keine Ahnung. Als Arbeitssuchender aufm Amt erfährst du ja meist nie was von diesen freien Stellen, da die von den Firmen ams Amt gemeldet werden und nie richtig ausgeschrieben sind. und wenn das AA dann nach ominösen Kriterien Leute auf die Stellen schickt...

Ich hätte mich in meiner Arbeitslosenzeit gefreut, eine solche Stelle zu bekommen ! Habe jetzt eine, wo ich für 7,15 Euro, also weniger als Postmind.-lohn, 40 Stunden maloche, sitze aber eben nicht auf Staatskosten zu Hause rum, liegt mir nicht. und die Stelle habe ich mir selber besorgt, die Deppen beim Amt kannst doch knicken.
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20.10.2008 21:20 Uhr von CHR.BEST
 
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Diese Entwicklung ist mittlerweile allumfassend in den öffentlichen Bereichen unserer Republik anzutreffen.

Von unseren Politikern werden ausgebildete Pflegekräfte mit Langzeitarbeitslosen aus völlig fremden Branchen gleichgerechnet. In Schulen wird immer mehr auf schlechtbezahlte Laien ohne pädagogische Ausbildung zurückgegriffen und die Post versucht Tante-Emma-Läden zu Paketläger umzuwandeln (was sich für die Besitzer sogut wie nie lohnt ... viel Arbeit, kaum Geld).

Die Finanzkrise hat nun klar gezeigt, wem dieser Staat etwas wert ist und wer in seinen Augen zum Abschaum zählt, der stets brav weiterarbeitet, egal wie mies man ihn behandelt.

Ich frage mich, wielange diese schreiende Ungerechtigkeit noch so ruhig hingenommen wird ...
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21.10.2008 13:56 Uhr von Hockmarketing
 
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Betriebsrat: Soweit mir bekannt ist, wurde bei der Deutschen Post AG der Betriebsrat noch nicht abgeschafft.Der sollte sich eigentlich solcher Probleme annehmen. Oder hat der anderweitige Geschäfte zu tätigen. Bei VW hatte man ja auch andere Probleme als dem lästigen Fußvolk zu helfen.
Oder was sagt "ver-di" dazu? Ist das nicht die Gewerkschaft, die 1% des Gehalts Ihrer Mitglieder bekommt ?
Oder rechnet sich das für die Gewerkschaft nicht? Ja, wenn man nur den Mitgliedern hilft, kommt das Fernsehen nicht.
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21.10.2008 19:17 Uhr von minnimotzer
 
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@nokia: wenn ich schon lese: "wo soll die Motivation für einen 1,- € Jobber herkommen..." könnte ich mich schon wieder ärgern. Hast schon mal überlegt, dass dieser das Geld zusätzlich zu seiner Unterstützung bekommt? Rechne mal zusammen, was dann für ein "Stundenlohn" gezahlt wird, mit Mietgeld etc.
Viel schlimmer finde ich, dass durch diese €urojobs festbezahlte Stellen kaputt gemacht werden, eben weil die geldgierigen Bonzen ihre Arbeit gemacht haben, aber nicht bezahlen wollen
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03.08.2011 19:18 Uhr von Scmerztablette
 
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Düsseldorf: Der busfahrer von der rheinbahn sollte besser den mund halten wenn man noch nie post ausgetragen hat.
Und nicht weiß was das für eine arbeit ist den der sitzt scjön in seinen bus und verdient auch mehr geld.

und ist auch nicht darauf auf an gewiesen auf dapig lohn und das man die leute nur ausnutzt und bis in den puppen post in Düsseldorf austeilen muß.

Auserdem stellen diese firmen gar jeine Leute ein da sie einfach mit dem Personal auskommen wollen, und auf deren knochen reich werden wollen.

Diese Firmen sind einfacj verrufen und um sonst kommt keine Postzustellfirma im fernsehen bei Wiso weil bei den firmen ein schlaraffenland beste beispiel ist zb. TNT post.

denn von Konkorenz ist bei denen keine frage weil die fimen nur alles annehmen was an post zu verteilen ist im dem anderen nichts zu gönnen.
und denen das egal ist das die auf zahnfleich gehen, und zusetztlich die Leute schlecht bezahlen.

Aber jede mege Mitarbeiter im büro beschäftig haben die man nicht so sehr braut, und die ihr geld verdienen und über leichen gehen.

Heute wollen diese Firmen viel geld machen, auf die knochen von andere leute, und noch da zu kommt es da zu wenn leute das nicht schafen ihr post zu verteilen oder schlecjter sind als andere schmeißen diese furmen auch Leute wieder raus.
Und das spicht in Düsseldorf auch rum das andere Leute gar keine lust haben bei firmen aun zu fangen und sich ausnutzten zu lassen.

Und die Leute wären auch blöde bei solche Firmen an zu fangen.
Werl es auch Putzfirmen gibt die besser bezahlen als die Postzustellfimen.

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