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Studiengebühren verschrecken Abiturienten - Regierung hält Studie darüber zurück

Seit Wochen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Studie vorliegen, die beweist, dass Abiturienten durch die Studiengebühren von einem Studium abgehalten werden. Betroffen sind vor allem junge Erwachsene aus Arbeiterfamilien oder Frauen.

Es zeigte sich, dass 18.000 Abiturienten vom Abschlussjahrgang 2006 wegen der Studiengebühren auf einen Unibesuch verzichtet haben. Dabei gab es 2006 erst in zwei Bundesländern Studiengebühren (NRW und Hessen). Außerdem wären viele Studenten in gebührenfreie Bundesländer ausgewichen.

Die Ergebnisse wurden bisher vom Ministerium zurückgehalten. Ulla Burchardt (SPD), die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, fordert nun die umgehende Veröffentlichung der Studie. Es dürfe hier keine Vertuschung stattfinden.


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WebReporter: RecDC
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Regierung, Regie, Studiengebühr
Quelle: www.stern.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 08:43 Uhr von RecDC
 
+0 | -0
 
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Die Studie zeigt was die meisten schon geahnt haben. Die Studiengebühren halten insbesondere Abiturienten aus sozial schwachen Familien zurück. Trotz BAföG ist ein Studium für sie unfinanzierbar. Angesichts des häufig angesprochenem Akademikermangels sollten die Studiengebühren schnellstmöglich gekippt werden.
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20.10.2008 09:03 Uhr von Noseman
 
+53 | -2
 
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Unser einziger Rohstoff: ist das, was unser Nachwuchs im Kopf entwickelt.
Öl und Gold haben wir nämlich nicht.

Schändlich und saublöd, wie (nicht nur die derzeitige) Regierung damit umgeht.
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20.10.2008 09:07 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Noseman: hat alles gesagt;-))
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20.10.2008 09:10 Uhr von PhoenixY2k
 
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100€ pro Monat: sind es knapp was man monatlich abdrücken muss (Studiengebühren + Studentenwerksbeitrag).

Von den 100€ die ich pro Monat abdrücken muss, kann ich mir das ganze Monat Essen + Trinken kaufen.

Studiengebühren halte ich durchaus für sinnvoll. Aber dann sollte man es für ein Zweitstudium eingrenzen und nicht schon von Anfang an.

Trotz 400€ Einkommen, Bafög, Halbwaisenrente, Kindergeld ist es mir fast unmöglich das Studium zu finanzieren. Wenn meine Mom nicht die Studiengebühren übernehmen würde wären es genau die Studiengebühren was mir das Studium unmöglich macht.
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20.10.2008 09:20 Uhr von aedi
 
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20.10.2008 09:21 Uhr von phil_85
 
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20.10.2008 09:24 Uhr von maki
 
+15 | -7
 
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Wär ja auch schön blöd von diesem Staat, wenn er den potentiellen "Putschisten" Zusatzwissen finanzieren würde.

Der Bodensatz soll sich gefälligst an die Unterschichtenmedien (Springer, Privat-TV...) halten und seine Bildung aus "Kuck Dich doof", "Knalli-Leo" und der Haschsendung "Welt der Wunder" beziehen (Wie macht man Käse, wie stellt man ein Messer her - das sind die Informationen, welche die Unterschicht interessieren).
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20.10.2008 09:25 Uhr von phil_85
 
+9 | -2
 
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@PhoenixY2k: ich wohne nicht mehr Zuhause und kann von 700€/Monat mein Studium und Leben gut finanzieren. Aber ok. Ich zahl im Semester nur etwa 260€.

Ein Kommilitone bekommt Bafög+Halbwaisenrente und schafft es ebenfalls und besitzt dazu noch ein Auto...

Die einzigen Leidtragenden sind Familien der Mittelschicht, die nur wenig oberhalb der Bafög-Grenze sind und mehr als 1 oder 2 Kinder haben.

Das Bafög-System gehört überarbeitet und angepasst, das ist klar...aber zu behaupten mit grob geschätzten 800-1000€ (knapp 400€ Bafög, 150€ Kindergeld, 400€-Job und Halbwaisenrente sind normal nochmal so 100€) wäre ein Studium mit Studiengebühren nicht möglich, kann doch nicht ernst gemeint sein?!
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20.10.2008 09:31 Uhr von phil_85
 
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Nachtrag: Es gibt in Deutschland sowieso viel zu viele Langzeitstudenten und Studienabbrecher oder solche, die etwas studieren, ohne es zu wollen.

Erst gestern hat mir mein Vater von einer Prüfung eines Lehramtskandidaten erzählt (Fachhochschule, Fahrzeugtechnik möchte er unterrichten) und der kannte nichtmal die Formel für die kinetische Energie!!
Solche Fälle sind leider keine Seltenheit...
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20.10.2008 09:46 Uhr von MiefWolke
 
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Bin für eine Studiengebühr, aber erst nach der Regelstudienzeit.

Ich selbt kenne mehrere Leute die Jahrelang Studiert haben bzw. nicht anwessend waren und immer Arbeiten waren, auf Studentenbasis halt.
Als es dann an die Studiengebühren ging, haben sie abgebrochen, und sind nun Arbeitslos.

Diese Studienschmarozzer sollen Platz machen für Leute die das wirklich wollen.
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20.10.2008 10:05 Uhr von ZTUC
 
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@PhoenixY2k: Schreib hier nicht, dass du mit 100 EUR für Essen und Trinken hinkommst sonst kommen hier gleich die ALG-II-Empfänger an und rechnen dir vor, dass das gar nicht geht.
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20.10.2008 11:14 Uhr von derSchmu
 
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Ist doch schon alles gesagt oder? Ich mein, ich verdien mir die Kohle als Hiwi und hab nebenbei noch nen Kredit am laufen und goenne mir den Luxus, ein Auto zu besitzen. Kommt noch mein relativ ausschweifendes Partyleben dazu, komm ich doch so +-0 ueber die Runden...fast immer. Aber wenn ich mir ueberlege, dass die Bachelor und Masterleute im Gegensatz zu mir, einen festen Plan haben, dann kann ich die Behauptung der Studie nachvollziehen. Das Bafoegsystem ist total veraltet, was bringt einem so n Prozentpunkt mehr Bafoeg, wenn die Kriterien so gestaltet sind, dass kaum einer aus der Mittelschicht an Bafoeg rannkommt. Als ich Bafoeg beantragen wollte, durfte ich auch sehen, dass mein Vater angeblich genug verdient, um mein Studium mitzufinanzieren und ich muesste auch weitaus weniger verdienen, um gerade mal 2 Drittel an Bafoeg dafuer zu kriegen..nee is klar.
Ich habe zum Glueck noch die Zeit, hauptsaechlich arbeiten zu gehen und kann mir das Studium leisten, aber ohne Ruecklagen schrecken wohl wirklich weitaus mehr Abiturienten zurueck. Naja, ich werd wohl in 2 Semestern fertig sein, mal schaun, wie s dann aussieht...aber mit 100 Euro pro Monat an Gebuehren kommen wir hier schon lange net mehr hin, eher 115Euro...
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20.10.2008 11:25 Uhr von phil_85
 
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@ZTUC: Die Freundin meines Mitbewohners kommt mit etwa 50€ im Monat für´s Essen hin...
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20.10.2008 11:31 Uhr von HisWeedness
 
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Paar Anmerkungen: 1) Die Studie wird unter Verschluss gehalten. Als Grund dafür führt der Spiegel (Onlineausgabe) folgendes an: "Der Bericht kommt für die Bundesregierung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für Mittwoch zu einem Bildungsgipfel geladen, auf dem über die Zukunft von Schulen und Hochschulen beraten werden soll."

Wenn so etwas nicht bezeichnend ist...

2) Einerseits darf eigentlich niemand behaupten, er oder sie könne wegen Gebühren nicht studieren. In der Tat gibt es viele, vielleicht sogar genug Unterstützungen für "sozial-schwache" Studenten. AAABER ;) : Eine Sache wird dabei immer gern vergessen. BAFöG: Die Hälfte davon sind Schulden an den Staat (positiv formuliert bekommt man die Hälfte geschenkt), die Deckelung dieser Schulden beträgt glaube ich 10.000 Euro. BAFöG ist, man korrigieren mich, seit Einführung der Studigebühren _nicht_ gestiegen.
Stipendien: Stehen nur wenigen zur Verfügung, ist nicht "massentauglich".
"Studienkredit" der KfW: Verzinst und zu 100% Schulden.
Sonstige Kredite (N-Bank etc.): Siehe Studikredit der KfW.

Ich will auf folgendes hinaus: Wer das Glück hat (bitte keine Polemik von "reichen, verzogenen Gören"), wohlhabendere Eltern zu haben, geht "wie früher" unverschuldet ins Leben. Jemand, der nich so viel Glück hat, steigt hoch verschuldet ins Berufsleben ein. Mir ist bewusst, dass zumindest beim BAFöG die Rückzahlung erst ab einem monatlichen Mindesteinkommen beginnt (ich glaub bei der N-Bank auch). Aber vielleicht versteht jemand hier ja schon das eigentliche Problem: Wieso sollte jemand als sozial schwacher Abiturient viele Jahre Schulden aufbauen, anstatt gleich in eine bezahlte Ausbildung zu gehen?

Ich kenne einige Kommilitonen, die das ähnlich wie ich machen: Kein Studikredit, sondern lieber mehr arbeiten und dafür ein deutlich (!) längeres Studium in Kauf nehmen.

Dabei liegen Auswege doch auf der Hand (wurden z.T. auch schon genannt; die folgende Liste ist als Veroderung zu verstehen):

1) Hamburger Modell: Zahlung der Studigebühren erst nach Abschluss des Studiums.
2) Mehr HiWi-Stellen bei etwas erhöhter Bezahlung
3) Unabhängige Kontrollgremien, die, mit Exekutivgewalt ausgestattet, überprüfen, ob kein Cent der Studiengebühren zweckentfremdet wird (ich kann sehen, wofür bei uns die Gebühren u.a. rausgeschleudert werden; Wenn die Regeln da strenger überprüft bzw. eingehalten würden wäre eine Senkung der Gebühren sicher möglich).
4) Nach Einkommen gestaffelte Studigebühren (vielleicht vom Einkommen der Eltern abhängig?) und Befreiung von der Gebührenpflicht für BAFöG-Berechtigte, bzw. Verschiebung der Gebührenpflicht für BAFöG-Berechtigte für die Zeit nach Abschluss des Studiums nach dem Vorbild Hamburgs.

Jetzt ist der Beitrag hier schon sehr lang, mal schaun, wer sich das angetan hat ;)

Ich freue mich darüber, dass endlich begonnen wird, die echten Auswirkungen der Gebühren zu hinterfragen. Ich fürchte jedoch, dass die Studie langfristig untergehen wird...
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20.10.2008 11:37 Uhr von fleischkind
 
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Wie erwähnt Gibts Staatsdarlehen zu niedrigem Zinssatz für Studiengebühren. Langt, man lebt halt nicht wie Krösus als Student aber das ist ja hinreichend bekannt. Wer sein Studium ernst nimmt und nicht nach dem Motto "hach studiere Ich mal xy" (hatt ich einen im Studiengang, der hat auch immer gegen Studiengebühren gewettert und ist dann im 4ten geext worden weil er keine Prüfungen geschrieben hat ;) ) der hat auch nur die Probleme die alle anderen haben.

Meckert lieber mal über den Bologna Prozess, Diplom war toller als dieser Bachelor/Master kram =(
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20.10.2008 11:52 Uhr von CRK277
 
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@fleischkind: Ob das soo toll ist (das Diplom), wird sich zeigen...

Ich bin, denk ich mal,so ziemlich eine der letzten, die auf Diplom studiert und was man so hört, haben sich viele Unternehmen inzwischen schon an die Bachelor gewöhnt und wollen auch lieber solche Studenten als Diplomer...

@Topic: Studiengebühren nach der Regelstudienzeit, beim Zweitstudium oder ähnliches find ich vollkommen in Ordnung. Beim Erststudium sollten allerdings keinem Steine in den Weg gelegt werden!

@irgendwen, der hier meinte, von dem Geld werden die Profs bezahlt: Löl! Die Profs werden auch staatlicher Kasse bezahlt, sprich, von den einzelnen Ländern!!! Das Geld, das durch die Studiengebühren zusammen kommt, sollte (!!!!) dafür verwendet werden, dass die Unis Lehrmaterialien anschaffen und ihre Technik modernisieren, damit die Studenten einwandfrei und auf dem neuesten Stand der Dinge studieren können. (Wie das allerdings umgesetzt wird...naja, man sieht es ja...)
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20.10.2008 13:38 Uhr von EOliver84
 
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wer kein Bafög bekommt Bei mir ist es ebenfalls das Problem. Meine Eltern verdienen knapp überhalb der Bafög-Grenze. So muss ich komplett für alles selber aufkommen und das ist äußerst schwierig.
Zudem verschlechtert sich die Studienqualität durch den BA-Studiengang.
Und der Studienkredit von der NRW-Bank ist eine Lachnummer. 5,9% sind eine Unverschämtheit.

Und ganz korrekt sind es "Studienbeiträge". Bei Studiengebühren wäre eine Leistung einklagbar.
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20.10.2008 14:47 Uhr von Ulfried
 
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Es wird wohl nicht mehr lang dauern: bis es in D zu einem Volksaufstand kommt.
Und ich sage "Hoffentlich!". Die Studiengebühren sind nur ein Fragment im großen "wie richten wir unser Land zu Grunde" Plan, der anscheinend Bundesweit verfolgt wird.
Mal abgesehen davon, dass Gebühren schon während der Regelstudienzeit wirklich destruktiv sind.
Der Kommentar von Nosemann trifft es auf den Kopf. Als Exportweltmeister sind es keine Bodenschätze die uns im Ausland wirtschaftlichen Erfolg bringen, sondern ausschließlich unser KnowHow.

Unser Bildungssystem ist eher mäßig als vorbildlich. Anstelle einheitlich Ganztagsschulen einzuführen und damit Chancengleichheit für Kinder oftmals überforderter Eltern zu ermöglichen, wird hier lieber das X. Mal an einer Rechtschreibreform rumgedocktert.

Die erste Generation von "Talkshowgästen" hat mittlerweile schon wieder Nachwuchs. Und mal ehrlich, Kinder von "Talkshowgästen" haben gute Chancen selber mal einer zu werden.
Um die Erziehung müssen sich vornehmlich immer noch die Eltern kümmern. Aber das Bildungssystem stellt doch wohl der Staat, oder?
Zumindest sehen ich das als einer seiner Hauptaufgaben.

Mfg, Ulfried.
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20.10.2008 14:54 Uhr von LordKelvin
 
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ach naja: es ist schwieriger geworden.. keine Frage. Aus meinem Umfeld sehe ich aber, dass es schon möglich ist zu studieren, wenn man es wirklich will.

Und nur die Zahlen von Studienanfängern anzuschauen halte ich für zu wenig. Wie sieht es denn mit den Abschlüssen aus? Werden die besser? Wie viele Anfänger springen wieder ab? Das sollte auch alles betrachtet werden. 18.000 Studienanfänger weniger können auch genauso gut 18.000 Menschen sein, die sonst nur auf Staatskosten in der Uni rumgelungert hätten weil sie keine Lust haben irgendwas zu tun.

Zur News:
"Außerdem wären viele Studenten in gebührenfreie Bundesländer ausgewichen."
Das steht so nicht in der Quelle. Dort steht, dass es keine großen Veränderungen gab.
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20.10.2008 14:57 Uhr von KingPR
 
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Die Bafög: Regeln sind schwachsinnig, ich habe ja 5 Geschwister, sodass ich so ungefähr 500 € kriegen würde, solange keines von ihnen Berufstätig wird. Das würde mir vermutlich reichen wenn ich eine günstige Wohnung finde. Aber erstmal überlegen ob ich vielleicht im Ausland studiere wo Miete und Lebenshaltungskosten geringer sind und es evtl. keine Studiengebühren gibt (wie beispielsweise in Griechenland), Bafög bekommt man ja auch beim Auslandsstudium. Und wenn es nicht reicht, dann gibt es ja wie Fleischkind geschrieben hat, auch die Möglichkeit noch einen zusätzlichen Kredit aufzunehmen durch den ich monatlich nochmal bis zu 500 € mehr beziehen kann. Und mit 1000 Euro + eventueller Zuverdienste würde es sich doch als Student eigentlich gut leben lassen ;) (Auch wenn man dann nachm Studium erstmal so 60 000 - 70 000 € Schulden hat ;) )

Aber auch wenn man es bezahlen kann sind die Studiengebühren eigentlich ein falscher Anreiz: Nämlich nicht, dass man sein Studium möglichst schnell beendet, sondern das man es gar nicht erst anfängt. Die Gebildeten und jene die es werden wollen sollten in Deutschland mehr gefördert werden, denn wie hier schon einige gesagt haben ist Bildung das Einzige was das BIP und das BSP in Deutschland hoch hält, aber viele Jahre verfehlter Bildungs-, Steuer-, und Wirtschaftspolitik in Verbindung mit einer schwächelnden US-Wirtschaft haben schon längst begonnen das Fundament der deutschen Wirtschaft zu zerstören und die Basis gelegt für den Zusammenbruch.
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20.10.2008 17:05 Uhr von Günni_85
 
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man muss das so sehen sofern die studien und semestergebühren auch sinnvoll eingesetzt werden, hat der student ja auch was davon:
-modernere bessere einrichtung
-druckkontigent zur verfügung
usw.

allerdings ist studieren auch teuer, da nicht jeder student nebenbei arbeiten kann und somit entweder eltern das portmonnaie aufmachen können oder bafög.

phoenix hat teilweise recht, aber manche zahlen auch mehr als 100€/monat. außerdem muss man teilweise auch bücher kaufen, die in der regel mind 20€ kosten, da nicht für alle studenten in der bücherei bücher vorhanden sind (logisch oder ;) und wenn man dann noch ingenieur zum beispiel ist und ein konstruktionsporgramm braucht, welches mal eben 90/jahr kostet, dann muss man auch schonmal zu illegalen mitteln greifen.
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20.10.2008 19:09 Uhr von P17244
 
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Freie Bildung für alle wie wäre es denn damit? Ein Land, welches nur mal so als Schnellschuss, schnell mal 500 Milliarden Euro aufbringen kann, um Banken zu stützen, welche sich verspekuliert haben, kann doch auch kostenfreie Bildung für alle anbieten, welche die Intelligenz dazu besitzen. Was fehlt ist der politische Wille der Regierenden. Kostenlose Bildung auch für Arbeiterkinder gab es schon mal in Deutschland genau von 1949 bis 1989 in der "bösen" Deutschen Demokratischen Republik. Aus dem Kind einer Köchin konnte ein Elektroingenieur werden, ohne am Ende eines Studium den Arsch voller Schulden zu haben. Den diplomierten Elektroingenieur kenne ich sogar persönlich ;-)
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20.10.2008 19:27 Uhr von Slippy01
 
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@fleischkind: 7% ab diesem Oktober (Kfw-Bank) sind für mich nicht günstig.
@HisWeedness: >>"BAFöG ist, man korrigieren mich, seit Einführung der Studigebühren _nicht_ gestiegen."
Korrektur: Zum August 2008 ist es gestiegen. Höchstsatz nun 584 €.

Ich bin auch gegen diese Studiengebühren. Denke aber, dass es dennoch mit Hilfe des Bafögs und einen kleinen Job zu schaffen ist. Wer kein Bafög bekommt, der sollte sich dann das Geld von seinen Eltern holen. Die sollten es aufbringen könne, da sie zuviel Geld verdienen.
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20.10.2008 20:51 Uhr von KingPR
 
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P17244: Ich habe damals noch nicht gelebt aber ich kann mir kaum vorstellen das jeder die Chance hatte zur Uni zu gehen. Es wird sich vermutlich auf regimetreue Familien reduziert haben, oder?
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20.10.2008 21:20 Uhr von Mordo
 
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Wundert mich nicht, dass die Studie zurückgehalten wird

Bertelsmann hat über die CHE bei den Studiengebühren die Finger im Spiel.

http://de.wikipedia.org/...

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