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Rettungswagen während des Einsatzes umgeworfen - Fünf Verletzte

Obwohl sich der Rettungswagen (RTW) am vergangenen Samstagmorgen mit Blaulicht und Martinshorn der Kreuzung näherte, wurde er von einer 29-jährigen vorfahrtsberechtigten Autofahrerin übersehen. Die Folge war ein Zusammenstoß, bei dem sich fünf Personen verletzten, zwei von ihnen schwer.

Die Rettungssanitäter und eine Beifahrerin der Unfallverursacherin wurden nur ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Fahrerin des Unfallautos, sowie eine weitere Beifahrerin wurden schwer verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Da sich der RTW erst auf dem Weg zu einem Einsatz befand, war glücklicherweise noch kein Patient an Board. Ein Feuerwehrmann ist überzeugt davon, dass dies deutlich schlimmer ausgegangen wäre, "Wenn da hinten ein Patient und ein Arzt dringewesen wären".


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verletzung, Verletzte, Einsatz, Rettung
Quelle: www.rhein-berg-online.ksta.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 09:08 Uhr von nacho138
 
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Also ich würde sagen, dass die Frau 95% Schuld hat an diesem Unfall, weil wenn man das Martinshorn hört, immer schön rechts ranfahren. Allerdings denke ich auch das der Rettungswagen nicht ganz unschuldig ist, da die Fahrer immer davon ausgehen müssen, das man sie übersieht.
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20.10.2008 09:12 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Die Frage die ich mir im Grunde stelle ist, wie unaufmerksam muss man sein, um Blaulicht und (!) Martinshorn zu überhören?

Eines von beidem könnte ich noch nachvollziehen, aber beides zusammen verstehe ich nicht. :(
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20.10.2008 09:27 Uhr von Lustikus
 
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auch hier gilt: mal wieder, daß im Zweifelsfalle der RTW anhalten können MUSS. Selbstverständlich muß man als Autofahrer Platz machen - dies jedoch mit Bedacht und ohne andere zu gefährden.

Wers nicht glaubt, sollte mal nen Fahrer eines RTW oder Löschfahrzeuges fragen :D
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20.10.2008 09:36 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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@Sir.Locke. Ich gebe dir ja recht, ein Martinshorn ist leicht zu überhören. Aber das geblinke fällt einem doch ins Auge, oder?

Das Problem scheint hier wohl zu sein, dass am WE vorallem Freiwillige am Steuer der Einsatzfahrzeuge sitzen.
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20.10.2008 09:48 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Das halte ich für fragwürdig, auch wenn ich mich nicht davon freisprechen will, dass mir soetwas nie passieren könnte. Bisher habe ich allem anschein nach Glück gehabt, denn eines von beiden sah / hörte ich immer... :)
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20.10.2008 09:50 Uhr von shriker
 
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Wegerecht ist hier das Stichwort: Hier trägt die Schuld wohl eher der RTW Fahrer. Zwar hat er das Recht auf freie Bahn, muss aber - wie es so schön heißt - eine Gefährdung anderer ausschließen. Das Heißt er kann zwar jemanden die Vorfahrt nehmen, aber nur wenn sichergestellt ist, dass der andere dadurch nicht gefährdet ist. Also nicht einfach mal locker flockig über die Kreuzung preschen und die anderen werden schon halten.

http://de.wikipedia.org/...(Straßenverkehrsrecht)
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20.10.2008 09:53 Uhr von Lustikus
 
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jupp: mein Reden... die Leute denken immer daß diejenigen, die dann einen Unfall mit einem Einsatzfahrzeug haben, schuldig sind das ist aber totaler Unfug!
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20.10.2008 09:54 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ sir.locke: eigentlich darfst du das radio aber auch nicht so laut haben, dass du retteungsdienste oder ähnliches überhörst. zumündest habe ich das so in erinnerung aus fahrschulzeiten.
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20.10.2008 11:20 Uhr von derSchmu
 
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aehem, macht so mal was in der Stadt in so ner Haeuserschlucht zum Beispiel...
da kommt dann so von Links einer an...da siehste kein Blaulicht und das Martinshorn hoerste evtl auch erst, wenn der Wagen schon auf der Kreuzung ist...
...oder groessere Kreuzungen,mit mehreren Spuren, da hoert man zwar das Martinshorn, braucht aber einige Sekunden, um die Quelle zu lokalisieren...ich wuerd da nicht die Schuld auf die Autofahrerin schieben...
Die Autofahrerin sieht laut Quelle noch richtig gut aus...um nicht zu sagen, umwerfend...
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20.10.2008 16:50 Uhr von Delios
 
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@Sir.Locke: Dein erster Kommentar, sorry, aber ist zum Teil Quatsch. Einsatzfahrzeuge sind von der STVO BEFREIT! Übrigens hast du STVZO geschrieben. Das ist erst recht falsch. Sie dürfen sehr wohl schneller als erlaubt fahren.
ABER... die Fahrer solcher Fahrzeuge sind verpflichtet Verkehrsgefährdungen zu vermeiden und erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen(gerade in Krezungsbereichen). Bin selber langjährig in einer Feuerwehr.
Der interessierte Leser kann sich ja mal §§35,38 STVO durchlesen.
Im Übrigen würde ich hier keine Vorverurteilungen treffen. Die Schuld muss erst noch geklärt werden. Es ist halt hier nur eine besondere Situation.
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20.10.2008 19:52 Uhr von Lustikus
 
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@Delios: Genau - das war auch mein Reden... sie müssen aufpassen und haben das Gebot, sich so vorsichtig wie möglich in Kreuzungen reinzutasten - was aber nicht Schneckentempo heißt logischerweise sondern so schnell wie möglich aber so risikolos wie nötig!

Was bringt es, wenn sie im Kreuzungsbereich (oder woanders) Menschenleben durchs "Rasen" aufs Spiel setzen - dann hat der eigentliche Patient, dem der Notruf galt, gar nix davon...

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