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Bundesregierung: Deutsche Unternehmen sollen Handel mit dem Iran unterlassen

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" plant die Bundesregierung, deutsche Unternehmen dazu zu bringen, keine Geschäfte mehr mit dem Iran zu unterhalten. Besonders die Finanz- und Energiebranche soll keine Geschäfte mit Teheran abschließen.

Die Initiative wurde von Frankreich angestoßen und soll eine Reihe von Ländern dazu bewegen, ihre Handelskontakte zum Iran abzubrechen. Außenstaatssekretär Reinhard Silberberg hat diese aufgegriffen und bereits verschiedene Ministerien damit beauftragt.

Mit der Initiative soll verhindert werden, dass der Iran Produkte aus Europa herhält, die in Russland und China nicht beschaffbar sind.


WebReporter: wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Iran, Unternehmen, Handel, Bundesregierung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2008 00:00 Uhr von wutanfall
 
+0 | -0
 
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Damit zerstört Deutschland seine guten Handelsbeziehungen zum Iran und gefährdet deutsche Arbeitsplätze. Und das nur weil der Iran nicht das tut was der Westen verlangt. Dahinter stecken die USA die schon vor Jahren damit begonnen haben ihre europäischen Lakaien vom Handel mit dem Iran abzubringen. Mit Erfolg wie man nun sieht.
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20.10.2008 10:18 Uhr von Slippery
 
+9 | -2
 
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Frankreich: War es nicht der Franzose der Kernkraftwerke nach Lybien verkauft hat nur um Geld zu verdienen? Ist zwar nicht der Iran aber wirklich symphatisch ist mir das Land auch nicht.
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20.10.2008 10:31 Uhr von shriker
 
+15 | -1
 
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vor einem Krieg wird erst mal abgeschottet.
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20.10.2008 10:45 Uhr von diehard84
 
+18 | -1
 
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als unternehmen: würd ich da drauf pfeiffen!
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20.10.2008 10:45 Uhr von karsten77
 
+10 | -0
 
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War von dieser Regierung: ja wohl nicht anders zu erwarten. Sonst wird bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit darauf hingewiesen, wie wichtig der Export für die deutschen Arbeitsplätze ist - und nun dies.
Hoffentlich ist Georg Dabbelju Bush frei von Karies, es könnten sonst Probleme mit der Mundhygiene bei den Kabinetsmitgliedern auftreten, bei soviel speichellecken...
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20.10.2008 11:38 Uhr von smile2
 
+12 | -2
 
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Iran: Die News erinnert mich irgendwie an den Spruch "Kauft nicht bei Juden" ...

Was soll denn das überhaupt? Als Unternehmer lass ich mir doch bestimmt nicht vorschreiben mit welchen Geschäftspartnern ich zusammenarbeite. Wenn andere Probleme mit der Regierung in Teheran Probleme haben, heißt das doch nicht automatisch, dass ich auch PRobleme damit habe. Denn die Bevölkerung kann nichts für ihre Regierung.
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20.10.2008 11:40 Uhr von Mediacontroll
 
+10 | -0
 
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Aha: Damit wir beim Erdöl noch mehr drauf zahlen ?? Ja so erreichen wir die besagte 2€ pro Liter !

Weiter so Merkel Schwein ! Und die mehr Einnahmen durch die Steuern kommen dann den Arbeitslosen die durch dieses Ambargo enstehen ! Super Frau Merkel ! Alles prima gemacht !..


Und wo wir dabei sind, noch mal die Mehrwertsteuer auf 21 % erhöhen.. Irgendwann anfangen einfach mal Geld zu drucken !

Oder noch besser wie wärs mal damit , dass Geld wieder unter dem Volk bringen ? So das die Kaufkraft wieder stark erhöt wird und die Menschen in diesem Land endlich mal wieder etwas Luft holen können ! Denn 2-3 Arbeiten sind schon sehr schwer auch wenn die Politiker es uns vormachen die können ja irgendwie 500-800 Stunden im Monat bei 5-8 Unternehmen Arbeiten UND dabei Politiker spielen den anders kann man dieses ja nicht mehr nennen !

Ja...
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20.10.2008 11:45 Uhr von Izzo62
 
+9 | -2
 
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Und der nächste Schritt: in Richtung Krieg sei gesetzt.

Die spinnen doch.
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20.10.2008 12:33 Uhr von Paddex-k
 
+8 | -1
 
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Politik: die solche Aussagen startet, söllte so schnell wie möglich beseitigt werden!!!
Dann wird die Lunte am Pulverfaß wohl langsam angezündet!
Und eins ist ja wohl ganz klar, bei dem nächsten Überfall auf einen Souverenen Staat, sind deutsche Soldaten dabei!!!
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20.10.2008 12:50 Uhr von KillA SharK
 
+7 | -0
 
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Genausogut könnte man dazu aufrufen: den Handel mit den USA, China, Russland, Nordkorea, Lybien oder Marokko zu unterlassen.

Scheinheiliger Populismus, sonst nichts.
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20.10.2008 20:50 Uhr von realdexter
 
+4 | -0
 
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Finde ich sehr bedenklich: "... plant die Bundesregierung, deutsche Unternehmen dazu zu bringen, keine Geschäfte mehr mit dem Iran zu unterhalten."

Der Staat soll hier also eingreifen und Firmen vorschreiben, mit wem sie Handel treiben? Das finde ich sehr bedenklich.

Vor allem würden mich die Mittel mal sehr interessieren, mit denen die Bundesregierung die unternehmen "dazu bringen" will.

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