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Pädagogen machen sich Sorgen um deutsche Schulbildung

Jungen sind unter den Schulabbrechern über- und unter den Abiturienten unterrepräsentiert. Das haben verschiedene Studien gezeigt (SN berichtete). Nun hat der Pädagoge Frank Beuster ein Buch darüber geschrieben. Er plädiert für mehr männliche Lehrer in Schulen.

"Frauen haben jahrelang Mädchen gefördert, das ist auch gut so. Doch jetzt sind Männer gefragt, die Jungs fördern", so die These des Autors. Hauptproblem ist dabei der hohe Anteil weiblicher Lehrkräfte, an Grundschulen liegt er bei 90 Prozent. Folglich herrsche ein "weibliches Klima", so Experten.

Weil die Lehrerinnen die Aggressionen der "wilden Kerle" nicht wirklich steuern können, müssen jetzt männliche Leitbilder und Ansprechpartner her, meint ein Münchener Hauptschulleiter. Beuster betitelte sein Buch "Jungenkatastrophe". Aus der könne bald eine "Männerkatastophe" werden, so der Autor.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Sorge, Pädagoge
Quelle: www.monalisa.zdf.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2008 20:02 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Ein interessantes Werk. Am heutigen Sonntag lief ein Fernsehbeitrag in der ZDF-Sendung Mona Lisa. Hab ihn leider nicht gesehen, aber die Argumentation macht für mich Sinn, auch wenn ich als Mann befangen bin. Wenn jetzt noch die Gehaltsstruktur stimmen würde, wäre das Problem wahrscheinlich gar nicht erst entstanden.
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19.10.2008 20:36 Uhr von herrnice
 
+29 | -3
 
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mit einem vater der sagt "geh gymnasium" wird er es aber wohl leider nicht aufs selbige schaffen!
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19.10.2008 20:40 Uhr von Andy3268
 
+16 | -4
 
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In meiner: Klasse wurden von den Lehrern immer die Mädchen bevorzugt -.-
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19.10.2008 20:49 Uhr von stufstuf
 
+18 | -3
 
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Als Lehramtsstudentin bin ich ja mittendrin und hab viel Kontakt zu männlichen Studenten die Lehramt für Grundschule studieren. Die müssen sich schon im Studium dauernd anhören, dass männliche Grundschullehrer ja eh alle pädophil sind.
Das ist eben auch ein Grund, warum es an Grundschulen hauptsächlich weibliche Lehrer gibt (an meiner Praktikumsschule war ein einziger männlicher Lehrer dabei). Solange dieses Vorurteil nicht aus der Welt ist, wird es auch nicht viele Männer an Grundschulen geben.
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19.10.2008 20:51 Uhr von TrangleC
 
+6 | -2
 
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Eine amerikanische Autorin hat zum gleichen Thema schon vor Jahren ein Buch veröffentlicht. "The War On Boys" oder so ähnlich.

Ich hab mal gehört dass ein anderer Faktor neben der Überzahl weiblicher Lehrkräfte auch einfach der Umstand ist dass Jungen eben gerade zu der Zeit zu der man die Schüler auf die 3 verschiedenen Schulen verteilt, typischerweise eine Phase in ihrer Entwicklung durchmachen in der sie sehr rebellisch und schwer für Schulstoff zu interessieren sind, wärend Mädchen gerade in dem Alter meist besonders aufnahmefähig und fleissig sind und ihre Phase des nachlassenden Interesses erst im fortgeschrittenen Teenageralter vor sich haben, wenn der schulische Weg schon weitestgehend feststeht und die wichtigsten Weichen gestellt sind. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern einfach mit verschiedenen Entwicklungskurven und Lebensphasen der zwei Geschlechter.

Früher hatte das keine solchen Auswirkungen, weil man da die Jungs mit eiserner Disziplin und harter Führung durch diese rebellische Phase durchgepeitscht hat, aber seit dem man die Zügel locker lässt, kommen diese Einflüsse wieder zum Tragen.
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19.10.2008 20:55 Uhr von Slaydom
 
+9 | -3
 
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selbst: die männliche förder mehr die mädchen.
Als ich in die 8te ging meinte unser Klassenlehrer, mädchen müssen bei gleicher Leistung immer eine Note höher gestellt werden als jungs.
Das stimmt leider auch, war anfang 2000
Das ist leider auch fakt, dass konnte ich all die Zeit verfolgen wo ich schule hatte.
Selbst wenn ein Mädchen schwächer war wurde die immer so hochbenotet dass sie nicht schlechter als das 2t schwächste mädchen war, wenn die Klasse dem entsprechend stark war auf der weiblichen seite.
Und zu mior sagt der lehrer ich geb dir keine 2- sondern eine3+ damit du mehr motiviert wirst mehr zu tun.
Super motivation sag ich dazu nur
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19.10.2008 20:55 Uhr von Slaydom
 
+4 | -3
 
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selbst: die männliche förder mehr die mädchen.
Als ich in die 8te ging meinte unser Klassenlehrer, mädchen müssen bei gleicher Leistung immer eine Note höher gestellt werden als jungs.
Das stimmt leider auch, war anfang 2000
Das ist leider auch fakt, dass konnte ich all die Zeit verfolgen wo ich schule hatte.
Selbst wenn ein Mädchen schwächer war wurde die immer so hochbenotet dass sie nicht schlechter als das 2t schwächste mädchen war, wenn die Klasse dem entsprechend stark war auf der weiblichen seite.
Und zu mior sagt der lehrer ich geb dir keine 2- sondern eine3+ damit du mehr motiviert wirst mehr zu tun.
Super motivation sag ich dazu nur
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19.10.2008 22:55 Uhr von ranma
 
+2 | -2
 
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hmmm: Jaja...kenn ich irgendwoher.
Mädchen snd gut, Jungs sind BÖSE!
Ich hatte zu 80% aufm Gymi lehrerinnen, dank der News weiß ich nun warum die Noten immer so falsch verteilt waren^^

Also ich finde Mädchen und Jungen sollten wieder getrennt unterrichtet werden, aber nicht auf getrennten schulen sein, der Unterricht sollte mehr an die Phasen der Geschlechter angepasst werden, so kann der Lerneffekt optimiert werden.

Aber das is ja zu umständlich, lieber jeden Dummbolzen durchschleifen, der eigentlich gar nix kapiert hat als mehr Paperikram erledigen...

So kennt man das ja...
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19.10.2008 23:00 Uhr von Scrubs80
 
+7 | -1
 
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schulsystem: was ist das? deutschland hat anscheinend keins mehr und das seit mehr als zwanzig jahren. geh mal in eine schule heute da siehst du die verbrecher und attentäter von morgen.
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20.10.2008 07:18 Uhr von trichter26
 
+4 | -1
 
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Männer sind…: …nun einmal Jäger und Sammler. Die Frauen haben sich um die Aufzucht der Kinder gekümmert. Ergo wird es in sozialen und pädagogischen Bereichen immer mehr Frauen geben, da diese sozial kompetenter sind und durch die Mutterrolle auch einen höheren Stellenwert besitzen – gut bei einigen Migrantenkindern ist die Frau einen Dreck wert und das lassen sie halt raushängen. Doch diese Kids fühlen sich auch von einem männlichen "Leitbild" angemacht, ergo kommt da nichts bei raus.

Wenn bei uns Männer unterrichtet hatten, dann waren das entweder Soziopathen oder aber in einem sehr reifen Alter und da waren auch die Mädels bevorzugt – allerdings eher aus dem Gesichtspunkt "Frischfleisch" (würg). Dabei gingen die Damen der Schöpfung auch entsprechend ein, indem sie u.U. aufreizender an Tagen erschienen, wo wir Unterricht bei Lehrer X hatten.

Das die männlichen Probanden immer schlechter werden, hat meiner Meinung nach wenig mit der Geschlechterverteilung im Lehrwesen zu tun. Vielmehr sehe ich ein massives Aufmerksamkeitsdefizit in der heutigen Jugend generell. Gesteuert durch niedere Werte – Handy her oder ich verprügel dich – selbst bei den Kleinsten. DAS ist für mich das Problem. Frauen sind zwar in diesem Bereich auf dem Vormarsch… aber die Herren der Schöpfung werden sich dem anpassen und noch rapider abbauen.

Die Lehrer müssten früher aus der Schule abgehen und jüngeren Nachfolgern Platz machen. So unter dem Motto, 5 Jahre Lehrerer, danach ein Beruf in der Wirtschaft. 60 jährige Lehrkräfte en Mas sind nun einmal kein Vorbild für die heutige Generation X.
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20.10.2008 08:29 Uhr von Eruptiv
 
+6 | -3
 
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Das: sag ich schon die ganze Zeit.
Die Erziehung ist viel zu stark feminisiert.
Aber nööö, dann kommen gleich wieder so hardcore Frauenbeauftrage und mäckern, dass die Mädchen zu wenig geördert werden.
Aber wer studiert denn die technischen Sachen, die in der Industrie gefragt sind? Die Jungen.
Vorallem in Gymnasien ist die Ausbildung zu Anfangs sehr sprachlastig was vielen Jungen Probleme bereitet.

Ich frag mich immer was das "Gleichstellungsgesetzt" wirklich bedeutet.
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20.10.2008 11:11 Uhr von Kevin211
 
+3 | -3
 
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Die deutsche Schulbildung: lässt zu wünschen übrig:
Hurra, wir verblöden!
Hab "nur" Realschule, war nur Durchschnitt.
In meiner Ausbildungsprüfung hatte ich trotzdem ne 1 mit
0 Fehlern.
Heutzutage werden die Jugendlichen wohl zu lasch behandelt, lernen zu wenig.
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20.10.2008 12:24 Uhr von Taylan
 
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Meinung: Also ich Stimme mal kurz der Lehramtstudentin zu. Männliche Lehrer haben es auf Grundschulen nicht leicht. Und Lehrer die auf alle Schüler eingehen auch nicht. (Verweiß auf eine Lehrerin die gekündigt wurde deswegen und den daraus resultierenden folgen...) Aber hinzukommt, das Männer einfach, in der Generation der meisten Lehrer, dazu erzogen wurden härter Durchzugreifen. Frauen weniger... Und somit einfach besser für die weiterbildenen Schulen geeignet sind, wo Pubertierende rumrennen.
Womit ich aber der Meinung bin wir brauchen nicht mehr Lehrer, sondern Sozialpädagogen. Und zwar welche die nicht den Mist lernen der zur Zeit vermittelt wird. Mein Bruder ist einer und nur 1/3 seiner Ausbildung hilft ihm... Man muss erkennen das Jugendliche Monster sind, und deren einziges Ziel ist es zu Zeigen das sie stärker sind als die Erwachsenen... Aber egal. Imigration wäre auch kein großes Thema mit Sozialpädagogen... Und dem gleichen Geldlichen Mitteln für alle Schulen. Das ist ja auch so ein Problem, wir geben kein Geld aus, für die Bildung unserer Jugend. Ein Hauptschullehrer bekommt rund 1000€ weniger als ein Gymmi-Lehrer. Und der Gymmi-Lehrer hat es zu 80% nur mit reichen Deppen zu tun die das Leben vergoldet bekommen haben... Aber egal, darüber aufregen bringt nichts, solange Kabarett nur als Unterhaltung angesehn wird, deprimierend...
PS: Zu unserem Schulsystem... Ich war auf Hauptschule, weil ich es nicht mit Sprache habe, aus keiner guten (reichen, angesehen...) Familie komme und Naturwissenschaften (also pure Logik unter anderem) 1a war (also Noten schriftlich 1...Über Mündlich wollen wir nicht reden, war halt ein Monster.).
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20.10.2008 13:22 Uhr von DerVonDerStrasse
 
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@Taylan: Da muss ich dir leider widersprechen... ich bin ein kind einer migrantenfamilie, bin nicht einmal in deutschland geboren, sondern kasachstan und besuche zur zeit die 11. klasse eines gymnasiums, bin niemals sitzen geblieben und meine leistungen sind immerhin guter durchschnitt..
ich muss sagen dass ich keine schwerwiegenden probleme hatte, und bei mir an der schule läuft alles ziemlich rund, von den lehrern her

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