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Fußball: Nationaltrainer Löw will keine kurzfristig "Eingedeutschte" im Kader

Joachim Löw spricht sich offen dagegen aus, ausländische Spieler nur wegen einem bevorstehenden, wichtigen Wettkampf einzubürgern.

Er schließt aber gleichzeitig aus, dass der Geburtsort bindend dafür sein müsse, für welche Nation der Spieler letztendlich spielt. Löw dazu: "Wenn sich einer mit dem Land, in dem er lebt, identifiziert, dann ist eine Nominierung völlig normal".

Zur Zeit stehen einige türkische Bundesligaspieler in der Diskussion, für die deutsche DFB-Auswahl auflaufen zu dürfen.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Nation, National, Nationaltrainer, Kader, Jogi Löw
Quelle: www.freenet.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2008 15:12 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Kann ich gut verstehen. Wenn man sich manche Nationalmannschaften sieht, fragt man sich, ob es sich wirklich noch um NATIONALmannschaften handelt.
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19.10.2008 16:18 Uhr von CroNeo
 
+5 | -20
 
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19.10.2008 16:34 Uhr von Anomalie
 
+13 | -3
 
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schwachsinnig croneo: allgemein ist das, was löw vor hat nicht unbedingt der richtige weg?! warum kämpft der dfb gegen rassismus und fremdenfeindlichkeit wenn unser bundestrainer keine "eingebürgerten" in seinem kader habenen will?!

ein ganz klarer schuss nach hinten!

zum thema asamoah.
mit 12 jahren kam er nach deutschland, hat die selbe schule wie fabian ernst besucht und hat sich nur wenige jahre später mit dem land identifizieren können... denkst du ernstha´ft das er nur wegen der staatsangehörigkeit ins dfb dress geschlüpft ist?!

das ich nich lache...
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19.10.2008 16:43 Uhr von CroNeo
 
+7 | -5
 
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Anomalie: Nein, genau umgekehrt dadurch, das er die Möglichkeit bekam für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen, bekam er überhaupt erst die deutsche Staatsangehörigkeit bzw. beantragte diese, die ihm dann genehmigt wurde.

Und bevor du eine Antwort gibst, stell dir erstmal die Frage, wie viele Afrikaner du kennst, die nicht hier geboren sind und nach noch nicht mal 10 Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit bekamen. (Falls du dich überhaupt mit dem deutschen Aufenthaltsrecht auskennst.) Andere werden abgeschoben, er bekommt den deutschen Pass. Ist nicht abwertend gemeint, aber ein "Prominenter" zu sein hat schon Vorteile.
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19.10.2008 16:44 Uhr von Oberhenne1980
 
+7 | -2
 
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@ Croneo: Darum gehts doch auch gar nicht. Özil und Tasci sind wohl kein bisschen "kurzfristig eingebürgert".

Es geht darum, dass man nicht schnell jemanden einbürgert, nur damit er nem Turnier spielt und nicht darum, dass er generell keine Eingebürgerten in der Mannschaft will.
Dundee war so ein Schnellschuss und im nachhinein mehr als peinlich für den dfb. ein spieler soll sich mit dem land und den menschen identifizieren, damit er für die DFB11 spielen dürfen sollte und nicht einfach auf den status nationalspieler scharf sein oder deshalb eingebürgert werden, damit er uns zum titel schießt.
gab ja in letzter zeit einige fälle, bei denen sich spieler bei anderen nationen angebiedert haben, nur weil sie im eigenen land keine chance auf einen platz in der NM hatten.
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19.10.2008 16:44 Uhr von Firehedgehog
 
+11 | -0
 
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Ich stimme Löw: ausnahmsweise zu.
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19.10.2008 16:54 Uhr von CroNeo
 
+3 | -2
 
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Oberhenne: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber Tasci besitzt doch erst seit 2006 und Özil seit letztem Jahr einen deutschen Pass, oder irre ich mich da? Für mich ist das schon "kurzfristig Eingedeutscht". Wobei ich mich insofern korrigieren muss, das in den beiden Fällen die beiden nicht bei der darauffolgenden EM mitspielten. (Worum es ja, wie du richtig gesagt hast, in der Nachricht geht.)

Ja, das mit Dundee damals Mitte der 90er war schon ein Fall für sich. Vor allem da er nach nur zwei (?) Länderspielen nie wieder berücksichtigt wurde. Und Dundee ist nicht der einzige Fall gewesen aber halt einer der bekanntesten. Irgendwie Schade um ihn. :/
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19.10.2008 17:45 Uhr von redfalcon
 
+3 | -0
 
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@CroNeo: "Ist nicht abwertend gemeint, aber ein "Prominenter" zu sein hat schon Vorteile."

Das ist in viele Ländern so. In Australien z.B. kriegst du auch deutlich leichter eine Aufenthaltsgenehmigung/Pass, wenn du eine "Bereicherung" für das Land bist. In welchem Gebiet (Wissenschaft, Sport, Forschung...) auch immer. Und ich finde das durchaus okay so.
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19.10.2008 19:06 Uhr von s1gn
 
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Deutsche: spielen für Deutschland. Türken für die Türkei. Polen für Polen. Brasilianer für Brasilien.
Passt doch
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19.10.2008 19:18 Uhr von tai_pan
 
+1 | -0
 
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Löw hat absolut Recht! Wer will so etwas schon:
"Biete Staatsbürgerschaft für gute Fußballer, da wir in der eigenen 11 nicht genug haben."

Wenn man das durchzieht, wird es wahrscheinlich auch bald einen Nationalspieler-Transfermarkt geben.

Dort werden dann Brasilianische Stürmer gegen deutsche Torhüter getauscht!

Die Nationalelf ist kein Vereinsmanschaft, was auch so bleiben soll.
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19.10.2008 21:03 Uhr von Slaydom
 
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@123456789: Wenn Özil einmal für Deutschland gespielt hat, geht es nicht mehr^^
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19.10.2008 21:29 Uhr von PhoenixY2k
 
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Ihr glaub ich versteht die Aussage nicht Es geht Löw darum dass man keine Schnellschüsse für den DFB macht.

z. B. Özil ist in der türkischen Nationalelf im Gespräch. Lauft er einmal für die Türkei auf, wird er immer für die Türkei spielen müssen.

Jetzt wird halt von manchen Leute von Löw gefordert im Beispiel jetzt Özil zu nominieren und z. B. für 15min spielen zu lassen, dass schonmal ausgeschlossen ist dass er für die Türkei spielen wird.

Das ist völliger Schwachsinn und es brauchts auch nicht. Wenn Özil meint er muss für die Türkei spielen soll ers machen. Wenn er meint er wartet bis Löw in von selbst (und nicht nur als Absicherung nach dem Motto "Wenn er zu uns gehört, gehört er schonmal zu uns") nominiert und somit für Deutschland spielt, soll er das auch tun.

Es geht hier nicht ums einbürgern, sondern lediglich für welches Land diejenigen Spieler spielen und für welches nicht.
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19.10.2008 23:29 Uhr von PhoenixY2k
 
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nicht andersherum? Glaube du meinst eher dass sie für das Land spielen in dem sie gebohren sind :)

Die Meinung kann ich mehr oder weniger teilen. Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, wenn ein Spieler ab der U14 eigentlich konstant und stark vom DFB gefördert wird, der Spieler aber dann mit 21 sagt: Ich spiel doch für das andere Land.

Da sollte schon von Anfang an gesagt werden, entweder du spielst immer für uns und bekommst die Förderung (die in Deutschland mehr als klasse ist) oder du spielst nicht und wirst auch nicht vom DFB gefördert.
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19.10.2008 23:43 Uhr von s1gn
 
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Ich lasse meine Geburtsturkunde fälschen. Und suche mir auch ein Land aus das mir gefällt. Dann hab ich später keine Auswahlschwierigkeiten wenn sich die Länder um mich reissen und sagen jaa den wollen wa in unserm Nationalteam haben..ja klaaaa....Eine Tüte Staatsbürgerschaft zum selber wählen.Nur 3,50 heute meine Damen und Herren schlagen sie zu.
-.-
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20.10.2008 01:51 Uhr von Anomalie
 
+4 | -2
 
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Özil "Mesut Özil [m?sut œzil] (* 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Fußballspieler in Diensten von Werder Bremen."

Wikipedia


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