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Forscher bringen Licht in den "ersten Tag" eines Embryos

Für die Wissenschaftsgemeinde sind die Arbeiten des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) ein Durchbruch. Erstmals ist es den EMBL-Forschern um Physiker Philip Keller mit einem neuen Mikroskop gelungen, den Entwicklungsweg eines Embryos von Anfang an zu dokumentieren.

Objekt der Untersuchung ist der Zebrafisch. Insbesondere in der Embryophase ähnelt die Entwicklung des Fisches der des Menschen. Zebrafischembryonen sind durchsichtig und wachsen außerhalb des Muttertieres heran. Bereits nach drei Tagen ist der Fisch dann komplett entwickelt.

Über einen Zeitraum der ersten 24 Stunden haben die Forscher nun ein dreidimensionales Bild erzeugt, das alle paar Minuten aktualisiert wurde. Dabei beobachteten die Forscher auch die Wanderbewegungen der Zellen an ihren Bestimmungsort. Die Software zur Darstellung stammt aus Karlsruhe.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Tag, Licht
Quelle: www.ftd.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2008 11:43 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein faszinierendes Bild, mehr ein Filmchen. Den kann man sich in verschiedenen Formaten unter: http://www.embl-heidelberg.de/... herunterladen. Es lohnt sich.
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19.10.2008 12:04 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+3 | -7
 
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Nachtrag: oder direkt bei YouTube anschauen: Hier der Link:
http://www.shortnews.de/...
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19.10.2008 12:20 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+3 | -2
 
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Sorry: hier der richtige Link:
http://www.youtube.com/...
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19.10.2008 15:32 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Komische News: Ich habe mal einen Film gesehen wo im Zeitraffer eine Eizelle von der Befruchtung bis zum Blasenkeim gezeigt wurde (und zwar bei einem menschlichem Embryo nicht bei einem vom Zebrafisch).
In dem Dokumentarfilm ging es um die Stammzellenforschung.
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19.10.2008 15:47 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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halskrause: Wissen wird auch über das Erbgut weitergegeben, nur leider herzlich wenig. Wir nennen dieses Wissen Instinkte. Wer weiß, vielleicht wird mathematisches Wissen, oder Vielsprachigkeit, irgendwann auch über das Erbgut weitergegeben (müsste aber ein unheimlicher, unglaublich unwahrscheinlicher, Zufall sein der mindestens die Mutation eines Chromosoms wenn nicht sogar eine chromosomenübergreifende Genommutation entstehen würde)

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