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USA: Vermarkter eines Zauberkünstlers verklagt Brauerei wegen virtuellem Bier

Der amerikanische Zauberkünstler Steve Sheraton hat eine Software entwickelt, mit deren Hilfe man sich auf einem iPhone ein virtuelles Bier darstellen lassen kann. Die Software nennt er iBeer und verkauft diese über die Firma Hottrix.

Das iBeer verhält sich dank der Bewegungssensoren des Iphones optisch wie ein echtes Bier in einem Glas, nur dass das Glas hier das Display des iPhone ist. Kippt man das Display und hält es sich an den Mund, entsteht der Eindruck, man würde das virtuelle Bier tatsächlich trinken.

Die Brauerei Coors hat, um für seine Biermarke Carling zu werben, nun ein nahezu identisches Programm entwickeln lassen und nennt dieses iPint. Da Coors dieses Programm verschenkt, hat die Firma Hottrix die Brauerei nun auf 12,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Bier, Brauerei, virtuell, Zauber
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2008 11:39 Uhr von El Indifferente
 
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In der Quelle ist ein kleines Video zu dem Programm. Nettes Gimmik aber ich frage mich nun wirklich ob man jemanden auf 12,5 Millionen Dollar verklagen sollte wegen eines nicht mal wirklich existenten Bieres. Zumal die Kopie von Coors ja anscheinend schlechter ist als das Original des Zauberkünstlers..
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19.10.2008 15:13 Uhr von El Indifferente
 
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Ich finde ja vor allem die Summe: grenzenlos übertrieben.
Das Programm iBeer kostet per Download 3$.
Um einen Schaden von 12,5 Millionen $ entstehen zu lassen müssten sich rein rechnerisch 4 Millionen Menschen dieses iBeer nicht kaufen, weil sie kostenlos das Programm iPint von dieser Brauerei haben können.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt 4 Millionen Menschen so ein Programm auf ihrem iPhone installieren. Es gibt weltweit ca. 12 Millionen iPhone Besitzer. Das würde heissen, dass jeder dritte, der ein iPhone besitzt sich dieses iBeer nicht installiert weil es iPint gibt.
So ein Unsinn.

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