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Opel-Werke in Deutschland bleiben vorerst erhalten

Der US-amerikanische Autobauer General Motors (GM) kämpft gegen stark rückläufige Verkaufszahlen. Doch an seinen deutschen Produktionsstandorten der GM-Tochter Opel in Eisenach, Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim will die Konzernspitze festhalten.

Die Standorte seien im internationalen Vergleich zwar teuer, aber auch hoch produktiv, erklärte Fritz Henderson, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Autokonzerns. Erst 2002 hatte Opel 750 Millionen Euro in die Modernisierung des Bochumer Werkes investiert.

Auch in Eisenach sei man mit der Leistung der Mitarbeiter zufrieden, erklärte Henderson. Einzig das Komponentenwerk in Kaiserslautern hatte bei den Verantwortlichen "Bedenken" ausgelöst. Das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim soll weiterhin voll ausgelastet werden, versprach Henderson abschließend.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Opel, Werk
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2008 10:43 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das sind erst mal gute Nachrichten. Immerhin beschäftigt das Unternehmen an den genannten Standorten Zehntausende von Mitarbeiter. Und angesichts der Situation bei GM gab es immer wieder Gerüchte. Die sind zwar vorerst vom Tisch, aber die Krise sollte nicht allzu lange dauern.
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19.10.2008 11:31 Uhr von vostei
 
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Die können froh sein Opel zu haben: und nicht umgekehrt.

Punkt.

Und nochwas: das wissen die @GM auch ganz genau.
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19.10.2008 11:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@vostei: Das ist zu hoffen.

Nur: Die letztliche Entscheidung über das Schicksal von Opel liegt in Detroit. Ich sehe die Sache genauso, bin mir aber über die Vernunft der US-Automanager nicht wirklich sicher. Denen steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals.
http://www.shortnews.de/...
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19.10.2008 11:56 Uhr von vostei
 
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Es liefe eher auf einen Verkauf hinaus -: wobei das schlecht für GM wäre...

Das Komponentenwerke unter der direkten Herstellerregie wackeln ist allerdings ein eher verbreitetes Phänomen, da man so was gerne mal "outsourced" oder komplett Zulieferern überlässt - auch da wäre ein Verkauf denkbar ähnlich Airbus-Werk Laupheim...
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19.10.2008 12:23 Uhr von majkl
 
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wenn ich mich recht erinnere war es vor einigen jahren auch mal so das gm bei opel in deutschland leute entlassen wollte obwohl der markt in deutschland stabil war.
auch ford wollte damals leute entlassen in deutschland weil sie probleme in den usa hatten.
scheinbar haben sie ja nun dazu gelernt.
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19.10.2008 13:53 Uhr von no_trespassing
 
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VW sollte Opel kaufen: Wenn GM wirklich verkaufen muss, sollte VW überlegen, ob sie nicht Opel übernehmen sollten. Bei den Komponenten gäbe es sicherlich Synergien.

Nur das Kartellamt wird wahrscheinlich deutlich hinschauen.

VW wird aber auch ohne Opel wohl der mächtigste und schlagkräftigste Autokonzern weltweit.
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19.10.2008 15:07 Uhr von lopad
 
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Alles andere wäre auch Schwachsinn gewesen: Opel ist eines der wenigen Unternehmen von GM, das noch schwarze Zahlen schreibt.

Viel eher sollte man sich auf die Marken konzentrieren, die keine Gewinne einfahren.

Außerdem kriegt GM ja noch massig Geld aus dem Hilfspaket, der US Regierung, für die Amerikanischen Autobauer.

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