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Zu wenige Organspender in Deutschland

Mit 16 Spendern pro eine Million Einwohner liegt Deutschland im unteren Mittelfeld in Europa. Diese Zahl ermittelte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mit dem Sitz in Frankfurt.

Laut Angaben von DSO warten in Deutschland 12.000 Menschen auf Spenderorgane, dagegen konnte rund 4.250 Menschen mit passenden Organen geholfen werden. Weiter gibt DSO an, dass jährlich in Deutschland rund 1.100 Menschen sterben aufgrund fehlender Organe.

Das Land, in dem die meisten Organspender Leben, ist Spanien mit 34,3 Spendern je Million Einwohner. Das Ende der Liste führt Bulgarien mit 1,3 Spendern an.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Organ, Organspende
Quelle: www.n-tv.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2008 20:02 Uhr von majkl
 
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Ich denke mal es dürfte keinem wirklich etwas ausmachen wenn seine Organe nach seinem Tod jemandem helfen. Hinterbliebene dürften an der Entscheidung Organe zu spenden nach seinem Tod nichts ändern dürfen.
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19.10.2008 12:06 Uhr von casus
 
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Nicht verpflichtend zur Organspende aber verpflichtend sich bei jedem Mal, wenn man sich seinen Personalausweis oder Reisepass neu beantragt, die aktuellen Informationen durchzulesen und dann eine Entscheidung gegen oder für die Spender der eigenen Organe im Todesfall jedesmal neu zu treffen.

Keiner darf die Möglichkeit bekommen um diese Frage herum zu kommen.

Es geht darum, die Menschen zu einer Entscheidung zu bewegen, die sich darum drücken wollen. Wer setzt sich schon gerne mit dem Tod - dann noch mit dem eigenen - auseinander.

Zwang ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
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19.10.2008 12:31 Uhr von marshaus
 
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das problem ist weltweit, aber ob eine verpflichtung wirklich die loesung ist habe ich leichte zweifel
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19.10.2008 12:49 Uhr von chefcod2
 
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Unsicherheit: Ich denke viele haben bewusst oder unterbewusst Angst davor doch mal durch menschliches Eingreifen zum Spender zu werden.
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19.10.2008 13:19 Uhr von need_news
 
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Es gab doch mal ein Fall wo jemand im Komma lag und zur Organspende freigegeben wurde.
Aber im letzten moment ist dieser doch aus dem Komma erwacht.

Ich denke das sind auch Fälle wo es einen verunsichert...
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19.10.2008 13:41 Uhr von casus
 
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@need_news: "Es gab doch mal ein Fall wo jemand im Komma lag und zur Organspende freigegeben wurde.
Aber im letzten moment ist dieser doch aus dem Komma erwacht."

Hast Du zufällig eine Quellenangabe für diesen Vorfall?

Ich würde das gerne einmal nachlesen.

Was ich aber gefunden habe ist folgender Link:
Nach einer Suche mit Google: [ Koma Organspender erwacht ]

http://www.bkk24.de/...
FAQ: Frage: Kann ein Hirntoter wieder erwachen?

.... ebenso wie jede Form von Bewusstsein nach Eintreten des Hirntodes - definitiv nicht möglich ist. Gleichwohl werden immer wieder Einzelfälle in der Sensationspresse berichtet. Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Patienten, bei denen die Hirntoddiagnostik nicht sachgerecht, nicht vollständig und/oder unter Missachtung der wesentlichen Voraussetzungen durchgeführt wurde. Keiner der behaupteten Fälle hat bisher einer wissenschaftlichen Überprüfung standgehalten. ...

Das bringt mich dazu, meine Frage an Dich zu präzisieren:
Also: Hast Du eine Quellenangabe für diesen Vorfall, die nicht aus der Sensationspresse (Bild usw.) stammt und am besten noch, wo eine Wissenschaftlich Überprüfung diesen Vorfall belegt?
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19.10.2008 13:49 Uhr von TremoSepp
 
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@Casus: Diagnostik wurde also nicht ausreichend durchgeführt bei einem hirntoten, der wieder aufwacht...
Und wer gibt mir die Sicherheit, dass wenn ich einmal als Organspender im Koma liege, alles richtig läuft und ich nicht bei Bewusstsein ausgeweidet werde?
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19.10.2008 14:31 Uhr von casus
 
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@TremoSepp: "....Und wer gibt mir die Sicherheit, dass wenn ich einmal als Organspender im Koma liege, alles richtig läuft und ich nicht bei Bewusstsein ausgeweidet werde?..."

Nur Du selbst. Niemand sonst. Ein Restrisiko gibt es im Leben immer. Mir persönlich reicht Deine Ausage, das Du bedenken hast. Mir reicht aus, das Du Dich informiert und mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt hast.

Die Antwort auf Deine Frage ist also ein einfaches "[X] Nein, ich bin kein Organspender und möchte auch keine Organspende annehmen." hinterlegt bei Deinem Hausarzt oder sonstwie schriftlich im http://www.patiententestament.com/

Daher meine Frage an Dich: Hast Du diese Entscheidung schriftlich irgendwo nieder gelegt? Wo Du zum Beispiel Deinen Angehörigen oder den Behandelnden Ärtzten diese Entscheidung im Falle eines Falles durch diese klare, schriftliche Äusserung abnimmst?

Oder hast Du noch keine Zeit gehabt, Dich mit diesem Thema auseinander zusetzen? Dann wäre es ja jetzt an der Zeit.... ;-)

... http://www.organspende-info.de/
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19.10.2008 14:38 Uhr von KingPR
 
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TremoSepp: Genau deshalb werde ich kein Organspender.
Denn ich habe keine Lust habe gelähmt auf deren OP-Tisch zu liegen während die mir ohne Betäubung die Organe aus dem Körper rausschneiden.
Dazu kommen dann noch die Bedenken das jemand der wohlhabender ist als ich mich um die Ecke bringen könnte um an meine Organe zu kommen.

Auch wenn das Risiko gering ist, ich hänge zu sehr am Leben um es einem unnötigem Risiko auszusetzen.
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19.10.2008 14:45 Uhr von casus
 
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@KingPR: auch an Dich meine Frage:

Du hast eine schriftliche Aussage:

"[X] Nein, ich bin kein Organspender und möchte auch keine Organspende annehmen." hinterlegt bei Deinem Hausarzt oder sonstwie schriftlich im http://www.patiententestament.com/

Du wirst bemerken, das ich nicht Deine Entscheidung gegen die Organspende anzweifele. Ich bin der Meinung, das muss jeder für sich selbst entscheiden können. Auch die Gründe die für einen Selbst zu diese Entscheidung geführt haben.
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19.10.2008 14:50 Uhr von KingPR
 
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casus: Wenn ich ein Organ brauche, dann kaufe ich es mir (China und Indien rule!), so muss ich auch nicht (länger als 2 Wochen) darauf warten. Und das ich nicht spenden will wissen meine Freunde die im Zweifelsfall, sobald ich nächstes Jahr 18 bin, eine Patientenvollmacht bekommen.
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19.10.2008 15:03 Uhr von casus
 
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@KingPR: "Wenn ich ein Organ brauche, dann kaufe ich es mir (China und Indien rule!), so muss ich auch nicht (länger als 2 Wochen) darauf warten."

Du würdest mit diesem Vorhaben eine Straftat begehen: http://de.wikipedia.org/...
Ich würde vorsichtig sein, wo Du solche Aussagen verbreitest.
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19.10.2008 15:08 Uhr von KingPR
 
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casus: In Deutschland würde ich damit eine Straftat begehen, in China verkaufen die Staatgefängnisse die Organe, es ist de facto legal. Und in Indien ist der Organhandel so verbreitet das die Behörden nichts dagegen unternehmen (auch weil so geschätzte 1 Milliarde Dollar alleine durch Nierenhandel in den Markt fließen), würde mich nicht wundern wenn sie den Organhandel bald sogar legalisieren.
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19.10.2008 15:39 Uhr von KingPR
 
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Staubsaugerhasser: Nicht wirklich, weil es im Moment zu aufwendig ist:
Er müsste mich umlegen, meine Organe von qualifiziertem Personal entfernen lassen, sich kryonisch konservieren und zu sich bringen lassen, dann müsste er eine Operation durchführen lassen die nicht in einem Krankenhaus stattfindet und viele Ärzte bestechen, weil diese durch diese Handlung gegen den hypokratischen Eid verstoßen und ihren Job verlieren könnten (ganz zu schweigen von rechtlichen Konsequenzen).

Wären Organspenden Pflicht und ich hätte eine seltene Blutgruppe (was ich zum Glück nicht habe, A+ ist gut), dann müsste er mich nur um die Ecke bringen und warten bis die Ärzte ihm das Organ ans Bett bringen. Außerdem wäre eine Autopsie dann nicht mehr möglich (weil die Körper mit seltenen Merkmalen ausgeschlachtet werden würden und man vor Gericht mit Verfahrensfehlern argumentieren könnte, z.B. das die bei der späteren Autopsie gefundene Todesursache erst während der Organentnahme entstanden sei. Wegen den Zweifeln würdest du dann freikommen), sodass er vermutlich (Wahrscheinlichkeit 50 %+) nicht für die Anstiftung zum Mord verurteilt würde (zum Vergleich: 98 % aller Mörder werden normalerweise geschnappt)
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19.10.2008 15:41 Uhr von KingPR
 
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Nicht sich: sonder sie (die Organe) kyronisch konservieren, ansonsten müsste er sich selbst einfrieren und damit töten o.0

Außerdem ganz Unrecht hast du nicht:
Merkmalsträgern häufiger Gruppen würde sicher ein geringeres Risiko erwarten.
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19.10.2008 20:00 Uhr von DerBibliothekar
 
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Mann: Diese NEws kommt echt alles zwei Monate, und jedesmal kommt dieselbe Diskussion auf.....

Un jedesmal posten irgendwelche Leute Contra-Argumente, die zeigen, das sie sich NIE RICHTIG ÜBER DAS THEMA INFORMIERT HABEN!!!!!!!!!!
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19.10.2008 20:03 Uhr von DerBibliothekar
 
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Oh und PS King PR: Wenn du ein Organ in China kaufst, wird dadurch jede eventuelle Nachuntersuchung in Deutschland zum Verbrechen für das du belangt wirst....
Wenn also deine China-Leber versagt, musst du erst wieder Nach China, wenn du nicht in ein Gefängniskrankenhaus willst......
Viel Spaß

und privat: Ich selbst betrachte dich nun als :
>hier passendes einfügen<
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20.10.2008 10:24 Uhr von xerxes100
 
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Zu wenig Organspender: Das ist nicht verwunderlich. Haben doch in der Vergangenheit einige Ärzte Patiernten "ausgeschlachtet" deren Leben man hätte retten können. Das mag zwar nicht die Regel sein, aber die Gefahr besteht.
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20.10.2008 18:20 Uhr von casus
 
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@xerxes100: "Haben doch in der Vergangenheit einige Ärzte Patiernten "ausgeschlachtet" deren Leben man hätte retten können"

Darf ich Dich um die Quelle bitten? Eine Quelle die nicht Bildzeitung oder vergleichbares heisst?

Ich würde mich gerne über diese Vorfälle aus verlässlichen Quellen informieren. Danke für die Mühe...
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21.10.2008 23:26 Uhr von Nemrod90
 
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@xerxes100: Ich muss casus zustimmen.
warum SOLLTE ein Arzt einen Patienten ,,ausschlachten´´?
Ich meine, die Ärzte bekommen keine Prämien für Transplantationen.
Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass irgendein alter, bösartiger Millionär die sämtliche, streng vertraulichen, Krankenakten überwacht und im Falle eines Falles den behandelnden Arzt, den Ethikrat und sämtliche Chirurgen besticht...... aber im ernst, glaubst du daran wirklich?

Nochmal, einem Arzt bringt eine Transplantation nichts, jegliche Motivation zu einem ,,Ausschlachten´´ müsste also durch dritte erfolgen, die den Arzt und einen unabhängigen Gutachter bestechen. Zur Wahrscheinlichkeit dieses Falles s.O.
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22.10.2008 03:14 Uhr von wildmieze
 
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hmm und wenn man das mit den ausweisen einfach "umdreht"? sprich: prinzipiell ist erstmal jeder spender, und wer das nicht möchte, kann das in einem ausweis festhalten .. außerdem sollten angehörige noch widersprechen können .. zB wenn es um das eigene kind oder einen "unmündigen" geht, oder wenn bekannt ist, daß derjenige definitv nicht spenden wollte, aber keinen ausweis hat / bei sich trägt ..
.. dann wäre es ja keine "pflicht" ..
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22.10.2008 13:06 Uhr von phoqueman
 
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ich schreib mal ne news: in der ich ankündige das das gesundheitsministerium derzeit einen gesetz entwurf zur verpflichtenden organspende ausarbeitet.


ich könnt ja wetten dass die meisten die das hier wunderbar toll finden, das in der andern news als verstoß gegen menschenrechte, überwachsstaat und was weiss ich brandmarken würden
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22.10.2008 15:28 Uhr von TremoSepp
 
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verpflichtet: ich denke eine solche schwere entscheidung sollte ein Mensch alleine treffen und nicht gezwungen werden, seine Organe weiter zu spenden...
Sicherlich, man würde so viele Menschen retten können...
Nur, wie schon geschrieben, wer gibt mir die Sicherheit, dass mich ein Messgerät 100% zuverlässig und ohne den geringsten Fehler als hirntod diagnostiziert und ich nicht bei lebendigem Leib ausgeweidet werde?
Und wohin geht mein gespendetes Organ dann... vielleicht an einen Alkoholiker, der alle paar Jahre/Monate eine neue Leber braucht?
...Nur zwei Gründe die mich daran zweifeln lassen, ob ich wirklich später meine Organe freigebe... aber noch ist genug Zeit sich drüber Gedanken zu machen bei mir ;)

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