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Klagenfurt: Rund 25.000 Menschen beim offiziellen Abschied von Jörg Haider

Am heutigen Samstag fand in Klagenfurt die offizielle Trauerfeier für Jörg Haider statt. Zu diesem Anlass versammelten sich rund 25.000 Menschen aus sämtlichen Schichten. Unter den Gästen befanden sich außer Politikern und Familienangehörigen auch Gäste aus dem Ausland.

Unter den Gästen aus dem Ausland war unter anderem auch Saif al Islam, der Sohn von Muammar al-Gaddafi. Auch rechte Burschenschaften waren vertreten und gaben Haider mit in die Höhe gereckten Degen die letzte Ehre. Ebenso waren Vertreter der Armee, Polizei, Bergwacht usw. vertreten.

Wann nun genau Haider beerdigt werden soll ist bisher unklar. Nur eines ist bisher bekannt, Haider soll eingeäschert und unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Kärntner Bärental beerdigt werden.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, Klage, Abschied, Jörg Haider, Klagenfurt
Quelle: www.zoomer.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2008 18:11 Uhr von majkl
 
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Wie zu erwarten war, war die Trauerfeier stark besucht. Man kann das mit gemischten Gefühlen betrachten. Auch wenn Jörg Haider bei vielen Menschen unbeliebt war, war er dennoch ein Mensch mit vielen Freunden und bekannten, der so eine Trauerfeier verdient hat.
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18.10.2008 19:06 Uhr von Zeckengift
 
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Hmm: Waren die anonymen Alkoholiker auch anwesend?
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18.10.2008 19:10 Uhr von Eltarantino
 
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also ich finde das die Trauerfeier im privaten abgehalten hätte werden sollen....die Leute hatten die Möglichkeit zb im Stephansdom um Jörg Haider zu trauern, man sollte das nicht unnötig in die Öffentlichkeit tragen indem man das ganze im Fernsehen zeigt usw. Damit provoziert man ja nur wieder das sich viele darüber aufregen...

Ich hatte nichts gegen ihn, aber ich finde es hätte genügt, wenn sein "Arbeitsumfeld" sprich Politiker und Familie dabei gewesen wären, nicht das gesamte Fußvolk und was sonst noch so herumkriecht...
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18.10.2008 19:15 Uhr von Valmont1982
 
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Wenn andere besoffen Auto fahren, denn werden sie verurteilt. Und ihm trauern die Leute noch nach. Man kann nur froh sein, dass niemand anderes in die Sache mit reingezogen wurde....
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18.10.2008 19:15 Uhr von Sir.Locke
 
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@Eltarantino: dem kann ich nicht zustimmen. haider war ein umstrittener aber gleichzeitig auch beliebter politiker. und genauso wie bei zum beispiel künstlern muss man den anhängern die möglichkeit geben sich von ihrem "star" zu verabschieden. dafür wird ja dann aber die beerdigung selber nur im engsten familien- und freundeskreis abgehalten, und das ist auch gut so.
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18.10.2008 19:29 Uhr von Valmont1982
 
+9 | -11
 
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Laut den ganzen Minusbewertungen ist es wohl in Ordnung, unter Alkoholeinfluß Auto zu fahren.

Na dann, Prost.... ich trink noch nen Caipi und denn fahr ich ne Runde durch die Stadt
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18.10.2008 19:31 Uhr von Zeckengift
 
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@valmont: Kann ich auch nicht nachvollziehen.
Von mir jedenfalls ein + du hast ja nur Recht.

PROST meine Freunde.
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18.10.2008 20:10 Uhr von Mairlein
 
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Bewegende Verabschiedung: @ Eltarantino Schon klar, allerdings war es sicher nicht jedem Kärtner möglich für die Trauerfeier nach Wien zu fahren. Eine Verabschiedung im Bundesland in der er die Tätigkeit als Landeshauptmann inne hatte und bei dem Grad an Beliebtheit wär es sicher nicht anders möglich gewesen.
Das "Fußvolk" und "was sonst noch rumkriecht" hat die Gelegenheit genutzt um Dr.Haider seinen Respekt für dessen jahrzehntelange Arbeit zu erweisen.

Es war eine äußerst bewegende und feierliche Verabschiedung auf die die meisten Politiker erst gar nicht hoffen brauchen.
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19.10.2008 12:00 Uhr von mustermann07
 
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Hätte er einen Joint geraucht: wäre er heute noch am Leben:)
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19.10.2008 18:47 Uhr von veggie
 
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Jörg: Ich glaube, da waren einige nur da, um sich zu überzeugen, daß der Jörgl diesmal ganz sicher nicht plötzlich "wieder da" ist.
/ironie off/

Was mich vor allem wundert, ist das große Interesse, das Jörg Haider anscheinend vor allem in Deutschland entgegengebracht wird. Ohne seine Verdienste schmälern zu wollen (damit meine ich das Ende der Zwei-Parteien-Diktatur, die ohne ihn in Österreich wohl immer noch andauern würde), war er doch zuletzt nichts als ein zweitrangiger Regionalpolitiker, der ab und zu aus seinem Bundesland einen Spruch abließ, der leider vor allem im Ausland Beachtung fand und zu dem (falschen) Bild vom extrem rechtsgerichteten Österreich führte.
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19.10.2008 18:57 Uhr von Sir.Locke
 
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@veggie: das große interesse in deutschland ist wohl damit zu begründen, das viele sich auch in deutschland auch eine "gesunde rechte politik" wünschen. wobei ich davon ausgehe, das die wenigsten davon rechtsradikal oder nationalsozialistisch eingestellt sind.
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19.10.2008 19:12 Uhr von veggie
 
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@Sir.Locke: Ja, aber da gibt es doch wesentlich radikalere Politiker - Le Pen in Frankreich, Bossi in Italien, und habt ihr in Deutschland nicht auch eure eigene rechtsrechte Partei?

Oder ist das Verführerische am Jörgl, daß er ja nie so richtig offen extremistisch war, sondern seine Sager dann stets (mit falschem Bedauern und einem Augenzwinkern in Richtung der Rechten) zurücknahm, abschwächte und relativierte und dadurch gerade noch salonfähig blieb?
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19.10.2008 19:19 Uhr von Sir.Locke
 
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@veggie: die rechten parteien - wenn man sie denn parteien nennen möchte oder kann - schwingen hier nur dumme sprüche, können aber keinerlei politische fähigkeiten, oder gar logische konzepte ihrer "ideen" vorbringen.
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19.10.2008 19:26 Uhr von veggie
 
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alles klar! Dann ist es wohl tatsächlich diese Mischung aus radikal und gerade-noch salonfähig, die den Jörgl so interessant machte.

Hinweis an die deutschen Freunde, die ihm vielleicht nachtrauern: mit dem letzten österreichischen Politiker, den ihr "adoptiert" habt, seid ihr nicht besonders gut gefahren ...

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