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Datenschutzskandal auch beim Springer-Verlag

Glaubt man der am kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", hat auch der Axel Springer-Konzern ein Datenschutzproblem. Konkret geht es um die Springer-Tochter WBV Wochenblatt Verlag.

Nach "Spiegel"-Informationen sollen ab dem 1. September über einen Zeitraum von mehreren Wochen unter anderem auch Chiffre-Anzeigen öffentlich über das Internet einsehbar gewesen sein. Nicht nur Name und Anschrift, selbst Handynummern seien so einsehbar gewesen.

Ein Sprecher des Konzerns bedauerte den Vorfall. Der Cache (Zwischenspeicher) sei aber inzwischen gelöscht. Allerdings konnte man noch bis in den Oktober dieses Jahres Einsicht in die eigentlich anonymen Kundendaten nehmen. Nach Verlagsangaben sollte das Problem schon Ende September gelöst sein.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Daten, Datenschutz, Verlag, Springer
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2008 15:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Schau mal an. Jetzt stößt bitter auf, dass einige Springer-Medien sich besonders weit aus dem Fenster gelehnt hatten, um den Skandal bei der Telekom anzuprangern. Nun stehen sie selbst unter Anklage, Kundendaten per Internet verbreitet zu haben. Ich bin schon auf die Überschrift der nächsten Bild- oder Weltausgabe gespannt. Vielleicht ist das aber für die Springer-Presse keine Nachricht wert.
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18.10.2008 16:54 Uhr von fBx
 
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Kundendaten hier... Telefonnummern da Kann mir mal einer sagen, woher seit einigen Monaten dieser Trend zum Daten-Ungewollt-Veröffentlichen kommt? Es vergehen kaum drei Tage, an denen ich nix von irgendwelchen verlorenen CD´s oder frei einsehbaren Internetdatenbanken lese.
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18.10.2008 17:08 Uhr von WyverexAuctor
 
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Das ist garnicht so schlecht.
Vielleicht bemerkt das Volk dann so langsam mal, dass Daten nur sicher sind, wenn sie garnicht erst gesammelt / gespeichert werden.

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