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Sinkende Schülerzahlen entlasten öffentliche Haushalt geringer als erwartet

Die Rechnung der Kultusminister war nachvollziehbar. Wenn bis zum Jahr 2015 die Schülerzahlen zurückgehen, entlastet diese Entwicklung auch die öffentlichen Haushalte. Bislang gingen die Verantwortlichen von mindestens acht Milliarden Euro pro Jahr aus. Doch nun regt sich Kritik.

Bildungsökonom Dieter Dohmen machte exklusiv für die Financial Times Deutschland (FTD) eine andere Rechnung auf. Demnach belaufen sich die jährlichen Entlastungen bis zum Jahr 2020 auf einen Betrag zwischen 2,35 bis maximal 5,3 Milliarden Euro, deutlich weniger als bisher angenommen.

Diese als so genannte "Demografiereserve" veranschlagten Mittel sollten die Schulminister der Länder nach dem Willen der Kanzlerin auf dem kommenden Bildungsgipfel eigentlich für Qualitätsverbesserungen einsetzen. Schon gab es erste Forderungen der Opposition, den Bildungsetat zu erhöhen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schüler, Haushalt
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2008 16:56 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Na sowas. Wussten die Länderminister etwa nicht, dass man verbeamtete Lehrkräfte nicht so einfach aus dem Dienst beurlauben kann? Komisch, sie stellen die Leute doch ein und gestalten die Arbeitsverhältnisse. Den endgültigen Betrag wird man wohl nie ermitteln können, aber eines ist klar. Die verantwortlichen Länder stehen nun im Verdacht, erneut etwas in der Zukunft schön gerechnet zu haben.
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17.10.2008 17:41 Uhr von nacho138
 
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Aber realistisch gesehen werden es bestimmt weitaus weniger sein als 2,35 Milliarden Euro. Eher so um 1Milliarde und dann wundern sich wieder alle, warum es nur so wenig ist.
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17.10.2008 22:39 Uhr von CHR.BEST
 
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Wen wunderts? Noch ein paar Zahlen, die wieder einmal fahrlässig schöngerechnet wurden ... nichts Neues.

Irgendwoher müssen die 1,5 Billionen Euro Staatsverschuldung ja gekommen sein. Also ich werde die nicht zurückzahlen ... eher wander ich aus, getreu dem Motto "Raus aus den Schulden".

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