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Immer mehr Nachwuchsmanager kehren Deutschland den Rücken

Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden für die deutschen Betriebe immer deutlicher spürbar. Allerdings verlieren die Betriebe in diesem Land auch immer häufiger Nachwuchs-Manager, die so genannten "Top-Talente", durch Abwanderung ins Ausland.

"Interessante Karrierechancen" und ein "attraktives Vergütungspaket" sind häufig genannte Gründe für die Entscheidung gegen eine Position in Deutschland. Das mag etwas verwundern, denn hierzulande werden für Beschäftigte im mittleren Management überdurchschnittliche Gehälter gezahlt.

Gewinner der Wanderungsbewegungen von Jung-Managern sind die Schweiz, die Niederlande, Belgien und Spanien. Deutschland hingegen verliert nach neuesten Studienerkenntnissen pro Jahr zehn Prozent seiner Management-Talente. Trotzdem fühlen sich viele "Arbeitsnomaden" weiter mit ihrer Heimat verbunden.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Nachwuchs, Rücken
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2008 15:17 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Komisch. Liegt es vielleicht an den vielen Regelungen, an der Bräsigkeit und dem Zaudern der Führungskräfte in Politik und Wirtschaft, an der Fleisch gewordenen Mittelmäßigkeit unserer Fernsehprogramme und "Popstars" oder schlicht an der Tatsache, dass diese Talente im Ausland ihr Talent besser ausleben können? Einer dieser Gründe wird wohl mindestens zutreffen.
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17.10.2008 15:53 Uhr von phil_85
 
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Liegt: das eventuell daran, dass 5-stellige Gehälter (was in Deutschland die Regel ist abgesehen von top-Vorständen) deutlich niedriger als die 6 oder gar 7-stelligen in anderen Ländern?

Die Guten gehen immer dahin, wo ihre Leistung honoriert wird und nicht da, wo ihnen nur ständig Korruption und Unfairness vorgeworfen wird und man ihre Belohnungen drastisch einschränken will.

PS: Her mit dem Minus! Aber ihr wisst alle, dass es stimmt!
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17.10.2008 15:56 Uhr von anderschd
 
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Nee, wissen wir nicht.
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17.10.2008 17:39 Uhr von artefaktum
 
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Immer der gleiche Quatsch. "Deutschland hingegen verliert nach neuesten Studienerkenntnissen pro Jahr zehn Prozent seiner Management-Talente."

Manager sind Arbeitnehmer wie andere auch. Und wie in jedem Beruf gibt es gute und schlechte, miserable und brillante unter ihnen.

Manager zu sein bedeutet also nicht per se, ein Talent zu sein. Niemand würde ja auch auf die Idee kommen alle Ärzte, Busfahrer, Krankenschwestern, Architekten, Kaufleute, Schreiner, usw. als Talent zu bezeichnen. Auch da gibt´s Talente und Nieten und Durchschnittsberufler.

Es wird Zeit, diesen dummen Mythos mal zu stürzen. Manager sind auch nur Menschen mit mehr oder weniger Fehlern und Talenten - nicht mehr aber auch nicht weniger.
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17.10.2008 17:45 Uhr von artefaktum
 
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@ phil_85: "Die Guten gehen immer dahin, wo ihre Leistung honoriert wird"

Dann sollen sie gehen, dann übernehmen andere hier gerne ihre Jobs. Also wo ist das Problem? Es gibt in einem Land mit 82 Millionen Einwohnern genügend Menschen, die diese Arbeit auch machen können.

Diesem Pathos um Manager, die ihre "göttliche Gnade" nur dem von uns Sterblichen erweisen, die es ihnen bequem genug machen, wird immer lächerlicher.

Ich kann ja verstehen, wenn man als Manager an dieser Legende gerne bastelt, schließlich will sich jeder gut verkaufen und das ist völlig legitim. Deshalb muss man aber noch lange nicht jeden Quatsch glauben.
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17.10.2008 21:27 Uhr von q.fuchs
 
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@Artefaktum: Ich habe dir den Ersten Kommentar mit einem Plus versehen, aber nachdem ich deine an Ahnungslosigkeit nicht zu übertreffene Bemerkung

"Dann sollen sie gehen, dann übernehmen andere hier gerne ihre Jobs. Also wo ist das Problem? Es gibt in einem Land mit 82 Millionen Einwohnern genügend Menschen, die diese Arbeit auch machen können."

gelesen habe, habe ich es direkt bereut.
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17.10.2008 22:35 Uhr von artefaktum
 
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@q.fuchs: "(...) nachdem ich deine an Ahnungslosigkeit nicht zu übertreffene Bemerkung (...)"

Was gibt es denn da, was ich noch nichtmals ahne?

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