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Rotterdams neuer Bürgermeister ist ein Moslem

Der Sozialdemokrat Ahmed Aboutaleb wurde zum neuen Bürgermeister der niederländischen Stadt Rotterdam gewählt. Der 47 Jahre alte Politiker war zuvor Staatssekretär in Den Haag und wird in seinem neuen Amt, im Januar nächsten Jahres, vom Innenministerium bestätigt werden.

Dies stellt eine Zäsur in der Geschichte der Niederlande dar, weil zum ersten Mal ein Moslem ein hohes Amt ausüben wird. Aboutaleb wanderte als Jugendlicher in die Niederlande ein und besitzt neben der niederländischen Staatsbürgerschaft auch die marokkanische.

Die rechtsliberale Partei für Freiheit und Demokratie "VVD" äußerte ihren Unmut damit, dass die Wahl eines Moslems mit der doppelten Staatsbürgerschaft ein falsches Zeichen wäre.


WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürger, Bürgermeister, Moslem, Rotterdam
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2008 12:00 Uhr von Wutanfall
 
+1 | -0
 
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Solange er seinen Job ordentlich erledigt gibt es absolut nichts dagegen einzuwenden, Kompetenz steht vor Herkunft.
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17.10.2008 12:09 Uhr von STG77
 
+17 | -5
 
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Und? Wo ist jetzt das Problem? Kompetenz ist keine Frage des Glaubens. Jetzt regen sich die Rechten auf, bei einem Atheisten die Kirche, evangelisch, katholish usw...es gibt immer Quertreiber wenn es um politische Ämter geht. Der Bürgerwille zählt. Oder meint die Partei, er hält seine Reden nicht im Stadtrat sondern schreit sie vom Minarett runter?..lol
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17.10.2008 12:47 Uhr von Noseman
 
+5 | -3
 
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Schlimmer: als unsere bundesdeutschen Politiker, egal welcher Partei, kann er auch kaum sein.

Vermutlich ist der Mann ziemlich kompetent, denn sonst wäre er trotz seines "Mankos" nicht gewählt worden.

Von mir aus kann er an den Osterhasen glauben, wenn er seinen Job gut macht.
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17.10.2008 12:54 Uhr von high-da
 
+7 | -2
 
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was geht uns sein glaube an: das wichtigste ist doch das er seine arbeit gut macht.
und ausserdem haben ihn ja auch die bürger gewählt und die haben sich dabei auch was gedacht.
also sind sie wahrscheinlich mit seiner arbeit zufrieden.
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17.10.2008 13:42 Uhr von Millionphoenix
 
+1 | -3
 
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Diese ganzen Vorurteile wieder...
"Everything in the world ain’t black and white"
Wird Zeit das ich zum Islam konvertiere nur damit diese ganzen Vorurteile aufhören
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17.10.2008 13:43 Uhr von Aquilibrium
 
+3 | -3
 
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Diskriminierung heute man sagt lauthals das eine in der Öffentlichkkeit und tut das andere, natürlich aus Angst, zugeben will es keiner.

In den deutschen Rathäusern ist das Gang und Gebe man weigert sich schlichtweg Ausländer einzustellen.
Dies musste ich als ehemaliger Sachbearbeiter im Einstellungsverfahren feststellen. Die Heuchelei liegt hierbei: In den öffentlichen Medien tun die Politiker als ob kein Fremdenhass und Diskriminierung betreffs innerpolitischer Ämter existiert. Die Realität sieht anders aus man will einfach aus Angst nicht das ein Islamist politische Macht erlangt wie der Fall Cem Özdemir, der grüne Abgeordnete hätte eigentlich als Bundesvorsitzender gewählt werden müssen.

Rassismus ist immer noch gross in Deutschland, der Deutsche spricht es heutzutage nicht mehr aus.

Ein weiterer Fall Hausmeistereinstellung fürs Rathaus Monheim am Rhein wurden ebenfalls 2 Deutsche eingestellt obwohl die Bewerbungsschreiben der Ausländer weit besser war und einige mehr Erfahung und Leistung mitbrachten als die deutschen Bewerber.

Diese Leute bekommen meistens nicht mal die Chance vorzusprechen hier wird rigoros ohne viel zu denken aussortiert.

Erst wenn 1/5 der Stellen in den behördlichen Ämtern von nicht europäischen Ausländern besetzt ist kann man wirklich von ausländerfreundlichem Land sprechen. Alles andere ist Heuchelei.

gez. Äquilibirum
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17.10.2008 13:55 Uhr von Noseman
 
+2 | -2
 
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Du redest wirr: Cem Özdemir wird als Bundesvorsitzender gewählt werden.

Is tDein Nick nun Äquilibirum oder Aquilibirum ?

Wassoll der Quatsch -> "Erst wenn 1/5 der Stellen in den behördlichen Ämtern von nicht europäischen Ausländern besetzt ist kann man wirklich von ausländerfreundlichem Land sprechen. Alles andere ist Heuchelei."

Das ist Blödsinn.

"In den deutschen Rathäusern ist das Gang und Gebe man weigert sich schlichtweg Ausländer einzustellen.
Dies musste ich als ehemaliger Sachbearbeiter im Einstellungsverfahren feststellen. "

Also im Rathaus meiner Stadt ist das nicht "gang und gäbe". Allerdings achten die natürlich sehr auf korrekte Rechtschreibung; deswegen bin ich wohl auch als städtischer Beamter im Rathaus ungeeignet :-b
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17.10.2008 13:57 Uhr von artefaktum
 
+5 | -2
 
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@Wutanfall: "Solange er seinen Job ordentlich erledigt gibt es absolut nichts dagegen einzuwenden, Kompetenz steht vor Herkunf."

Sag mal, geht´s noch? Warum sollte dagegen was einzuwenden sein? Auch in Holland gibt´s eine Trennung zwischen Kirche und Staat. Was jemand privat glaubt, ist seine Sache.

Stell dir mal vor jemand sagt beispielsweise: "Ich habe nichts dagegen, eine Frau als Chefin zu haben, so lange sie ihre Sache gut macht".

Warum sollte eine Frau per se aufgrund ihres Geschlechts eine schlechtere Chefin sein oder ein bekennender Moslem ein schlechterer Bürgermeister. Beides hat nichts miteinander zu tun.
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17.10.2008 14:07 Uhr von Wutanfall
 
+6 | -2
 
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@artefaktum: Weil der Hass auf Muslime, dank Wilders und Konsorten, irrationale Ausmaße angenommen hat und das Wort "Moslem" alleine bei vielen Leuten schon dafür sorgt das die schlimmsten Vorurteile geäußert werden.

Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden aber erzähl das mal den Islamhassern.
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17.10.2008 14:14 Uhr von artefaktum
 
+6 | -2
 
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@Wutanfall: "Weil der Hass auf Muslime, dank Wilders und Konsorten, irrationale Ausmaße angenommen hat und das Wort "Moslem" alleine bei vielen Leuten schon dafür sorgt das die schlimmsten Vorurteile geäußert werden."

Okay, okay. Diese Meinung finde ich auch symphatisch aber der Satz in deinem Kommentar hat´s trotzdem in sich.

Wenn du beispielsweise sagst "Ich hab nichts gegen Türken, so lange sie mir nichts tun" ist das recht abwertend weil es indirekt suggeriert, dass Türken grundsätzlich eher zu Gewalt neigen. Und ähnlich kann man auch deinen Satz verstehen. So in der Art "Er ist zwar Moslem, aber wenn er seine Sache gut macht kann er ruhig Bürgermeister sein". Da kann man auch indirekt suggerieren, dass Moslems per se schlechtere Bürgermeister sind es aber durchaus Ausnahmen gibt.

Vielleicht hast du das aber auch nicht so gemeint, dann will ich es dir auch nicht unterstellen.
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17.10.2008 14:50 Uhr von Sieben77
 
+2 | -6
 
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Europa wohin? Was ist nur los in Europa? Die Holländer haben einen muslimischen Bürgermeister, die Eidgenosen haben eine Farbige zur Miss Swiss gewählt. Die Welt geht bald unter...
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17.10.2008 15:29 Uhr von bolitho
 
+5 | -2
 
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also wenn siebens arische Welt untergeht hab ich damit kein problem.

Hier noch ein Auszug aus dem "Spegel"-Artikel:
"Die Berufung eines bekennenden Muslims an die Spitze einer Großstadt sei ein "enormer Fortschritt in der nationalen Debatte über die Integration von Einwanderern", kommentierte die christlich-liberale Zeitung "Trouw"."

Also - wenn sich ein einwanderer so für seine neue heimat engagiert daß er sich zum Bürgermeisterkandidaten eignet - und dann auch noch gewählt wird ist das die Integration schlechthin.

So - und wenn diese integration, die die rechten ja so vehement einfordern dann auch noch Erfolg hat geht die Welt unter.
Jetzt sollte auch der letzte Lui wissen was die Rechten unter Integration verstehen...
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17.10.2008 17:31 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -0
 
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Ein schönes Beispiel: wie man es als Moslem in der westlichen Gesellschaft zu etwas bringen kann. Ich glaube aber kaum dass er einen Radikalen zum Umdenken bewegen kann.
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17.10.2008 17:39 Uhr von Arschgeweih0815
 
+5 | -0
 
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der macht seine Sache wirklich gut: «Immigranten müssen sich der hiesigen Ordnung anpassen, nicht umgekehrt. Wer sich damit nicht abfinden kann, sollte besser heute als morgen wieder gehen" eine Aussage von ihm.

Außerdem: "Einen Tag nach der Ermordung des Filmemachers Theo van Gogh, während sein jüdischer Kollege Job Cohen auf dem Damm-Platz vor Zehntausenden von Trauernden sprach, legte Aboutaleb in der Al-Kabir-Moschee ein unmissverständliches Bekenntnis zur Meinungsäusserungsfreiheit ab, rief seine Glaubensbrüder dazu auf, gegen den Islamismus zu kämpfen und Extremisten bei der Polizei zu denunzieren."
usw..
http://www.weltwoche.ch/...
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18.10.2008 00:12 Uhr von arielmaamo
 
+1 | -0
 
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ein guter Mann: Der tut mehr für die Integration als viele einheimische Politiker. Wenn es mehr solche Moslems gäbe, wäre Integration schon gelungen und es gäbe kaum Probleme.
Leider sind solche Leute wie er in der Minderheit.
Aber er ist ein Bespiel dafür mehr darauf zu achten, nicht nur was jemand ist, sondern was er tut.

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