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Finanzkrise: 500-Milliarden-Euro- Rettungspaket findet Zustimmung

Nun wurden sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten einig. Am Donnerstag Abend wurde festgelegt, dass der 500-Milliarden-Euro-Fonds zur Rettung der Verluste eingesetzt wird.

Nach Angaben sollen der Bund und die Länder mit festgesetzten Prozentsätzen für die Verluste der Fonds geradestehen. Wie Finanzminister Peer Steinbrück sagte, wird der Beitrag auf eine bestimmte Summe begrenzt werden.

Sollte die erwartete Zustimmung erfolgen, wird der Rettungs-Fond, wie berichtet, am Montag gegeben werden.


WebReporter: -Darius-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Milliarde, Rettung, Finanz, Finanzkrise, Zustimmung
Quelle: www.faz.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2008 08:59 Uhr von -Darius-
 
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Na denn prosit Mahlzeit. Auf in die Schlacht.. das Geld wird gegeben, die Banken sind Glücklich und alles ist wieder gut.... Die stellen sich alles ziemlich leicht vor...
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17.10.2008 09:22 Uhr von usambara
 
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bei mir nicht aber wer fragt schon den Bürger
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17.10.2008 10:42 Uhr von vostei
 
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Hm - und wer gibt die Garantie, dass die: 500 Milliarden nicht doch irgendwann mal fließen müssten? Eine Rücklage dieser Höhe kann doch nur dadurch gerechtfertigt werden, dass der Staat dann auch von den künftigen Gewinnen in irgendeiner Art profitiert - Gewinne einer Finanzwelt, die von eben dem Staat, unseren gewählten Volksvertretern als Exekutive, kontrolliert wird...

Das es in diese Richtung gehen soll - davon ist aber NICHT die Rede...

Krass.

Das einfach so abzusegnen ist ein Blankoscheck an die Finanzwelt so weiter zu machen, wie bisher :(
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17.10.2008 10:55 Uhr von shriker
 
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Ab jetzt gibts die Sozialstaatmentalität auch für Banken!

Zitat: "Moppekotze!" http://de.youtube.com/...
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17.10.2008 11:29 Uhr von tazmaz
 
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Alles Volksverarsche wenn einer von uns mündigen Bürgern schlecht mit seinem Geld wirtschaftet oder sich überschuldet, wer hilft ihm da......?
Genau, niemand

Aber den Bonzen der Banken müssen wir ja solidarisch das Geld in den Rachen schmeißen.

Wir haben kein Geld für Tagesschulen, Kinderbetreung, Krankenhaus und Pflegepersonal....etc.
Aber 500 000 000 000 ,- EURO FÜR VERSPEKULIERTES GELD HABEN WIR ÜBRIG.

Eine Milliarde Menschen hungern auf dieser Welt, aber die haben leider keine Lobby.
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17.10.2008 11:58 Uhr von Cheat][M@ster
 
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Schlechte Informationspolitik: An diesem Beispiel sieht man wie in Deutschland Informationen von den Medien weiter getragen werden. Selbst Spiegel und Stern schreiben in Bildmanier...

Nur zur Erklärung:
Der Betrag von 500Mrd stimmt so nicht, es sind 475Mrd. Irgend wie hat da jemand hin und her gerundet oder gemeint das 25Mrd mehr keinen stören.

Dieser Betrag ist in zwei Teile gespalten. 75Mrd. werden als Sofortinvestitionen genutzt. Sagt die Commerzbank "Wie haben ein 5Mrd. Loch" kauft der Bund Vorzugsaktien unter dem aktuellen (sehr niedrigen) Marktpreis in eben jener Höhe. Durch diese Aktien bekommt er regelmäßig Geld (Dividende) und kann sie später, wenn es der Commerzbank besser geht zu einem wesentlich höheren Preis verkaufen. Solange keine Bank pleite geht, macht er damit sogar Gewinn!!! Wenn eine pleite geht, wird der Verlust durch den Gewinn bei anderen Instituten verringert.

Der zweite Teil ist 400Mrd. groß und nicht wirklich da. Für diesen Gesamtbetrag verpflichtet sich der Bund einzuspringen falls eine Bank ihre Schulden nicht zurück zahlen kann. Aber auch nur wenn diese Bank den Bund vorher darum gebeten hat und(!!!) ihm während der Laufzeit dieser Bürgschaft regelmäßig eine Gebür zahlt. Somit macht der Bund erneut gewinne, da die Zinsen für das Geld, welches sich der Bund leihen muss, durch die Gebür mehr als abgegolten sein sollte.

Wenn alles glatt läuft dürften wir somit sogar gewinn machen. Wenn nicht werden nie und nimmer die kompletten 475Mrd. verloren gehen. Sondern max ein paar Prozent. Hätte die Regierung aber nichts gemacht, gäbe es weder Lohnerhöhungen noch Arbeitsplätze, da unsere Gesamtwirschaft auf kurz oder lang zusammen gebrochen wäre!!!
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18.10.2008 01:03 Uhr von slowbow
 
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der größte wahnsinn: da werden mal eben 500 Milliarden Euro aus dem Ärmel geschüttelt ????????????????????????????????

Eine Erniedrigung für alle Hilfebedürftigen, die am Existenzminimum leben und auf staatliche Hilfe angewiesen sind.

Viele haben keine Arbeit, Kinder gehen hungrig außer Haus, Perspektivlosigkeit .... . All das ist ein jahrzehntelanges Problem.

Und jetzt brauchen milliardenschwere Unternehmen staatliche Hilfe ???

Ca. 2 Monate Börsencrash-Hype und " hoppla ", die Knete ist da.

Kapitalismus pur auf dem absteigendem Ast.

Die Regierung denkt, wenn sie das Geld in dem Sinne anbietet zur Stabilisierung hätte sie ein Wörtchen mitzureden.
Aber genau das Gegenteil.

Erst einmal Knete locker gemacht, ist es bestimmt umgekehrt.
Sollte die Regierung Ansprüche stellen, werden Drohungen kommen, wie Auswanderung und ect.

SO ist das, wir leben im Kapitalismus, scheinheilige Sozialleistungen, die gering erhöht werden um bestimmt bald wieder gekappt zu werden.
Wo wird denn immer zu erst gespart ?

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