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Moschee-Neubau in Berlin-Pankow eröffnet, Wowereit ruft zu Toleranz auf

Am heutigen Donnerstagabend wird im Ost-Berliner Stadtteil Pankow ein repräsentativer Neubau eröffnet. Bauherr ist die Ahmadiyya-Gemeinde, eine als orthodox aber ungefährlich geltende Muslimen-Gemeinde. Bürgermeister Klaus Wowereit begrüßte den Bau als Zeichen "religiöser und kultureller Toleranz".

Auch andere SPD-Politiker wie der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse unterstützen den Bau dieser Moschee. Allerdings rief Thierse in seiner Stellungnahme die Gemeindemitglieder auf, sich ebenfalls um Verständnis und Aufklärung zu bemühen.

Eine Bürgerinitiative im Stadtteil hingegen kritisiert den Neubau als "falschen Ort für so ein Gebäude". Berlins Innensenator Ehrhart Körting nannte die Initiative ein "Bündnis ängstlicher Bürger". Die NPD wollte ursprünglich auch gegen die Neueröffnung protestieren, sagte ihr Vorhaben aber ab.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Moschee, Klaus Wowereit, Toleranz, Neubau, Pankow
Quelle: www.tagesspiegel.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 19:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Und noch eine Moschee. Wenn wir dem Wortlaut unserer Verfassung Glauben schenken wollen, ist es das Grundrecht der Muslime, in Deutschland in eigenen Gotteshäusern ihrem Glauben nachzugehen. Auch wenn wir es bisher nicht wahrgenommen haben, sie machen dies schon seit Jahrzehnten. Ein Tag der Offenen Tür oder ein Nachbarschaftsfest wäre eine gute Idee, den Kontakt zu den protestierenden Bürgern zu suchen. Das könnte die Ängste abbauen.
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16.10.2008 20:13 Uhr von high-da
 
+13 | -28
 
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16.10.2008 20:16 Uhr von Ossi35
 
+10 | -21
 
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16.10.2008 20:22 Uhr von Yoshimitsu
 
+20 | -10
 
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Ach da denkt einer: wenn man die kleine Hinterhofmoscheen, "wo man die Attentäter ausbildet" ersetzt durch große Moscheen werden dort dann "keine Attentäter" mehr ausgebildet?

Nach dem Motto, "Je größer die Moschee, desto weniger Attentäter zum Asubilden"?

Ich schmeiss mich weg.
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16.10.2008 20:27 Uhr von Monalisa583
 
+17 | -16
 
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folgt jetzt etwa nach pro Köln auch noch pro Berlin oder wie???

Jeder sollte sein Recht ausüben dürfen, seine Religion ausüben zu dürfen, ohne sich dafür "schämen" oder fürchten zu müssen...

Das ist doch lächerlich, vor sowas Angst haben zu müssen... Allerdings muss ich Thierse Recht geben, dass die moslimischen Mitbürger um mehr Aufklärung bemühen sollten...
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16.10.2008 20:27 Uhr von high-da
 
+7 | -18
 
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16.10.2008 20:30 Uhr von TheJudger
 
+25 | -10
 
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Wenn die Deutschen doch nur Wenn die Europäer doch nur wüßten wie islamische Geistliche von ihnen denken!

Da wäre sofort schluß mit Toleranz!

Nur mal so am Rande
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16.10.2008 20:34 Uhr von Konservativer
 
+13 | -8
 
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Tze: Ich habe ja nichts gegen die Moschee,
aber solange der Islam auf geltende Deutsche Gesetzte scheißt wie z.B. Gleichberechtigung von Frauen und nichts gegen die Ehrenmorde unternimmt, sollte ihnen eine Moschee verwehrt bleiben...
Wo ich herkomme erhält man erst nach Besserung ein Geschenk.
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16.10.2008 21:03 Uhr von Konservativer
 
+14 | -6
 
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@thejudger und facedings: Ich kann euch kompromisslos zustimmen
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16.10.2008 21:19 Uhr von Wutanfall
 
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Ich starte mal ne Umfrage SOLLEN MOSCHEEBAUTEN GRUNDSÄTZLICH VERBOTEN WERDEN? PLUS FÜR JA, MINUS FÜR NEIN. Danke für die Teilnahme.
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16.10.2008 22:11 Uhr von Alh
 
+15 | -5
 
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Nein, keine Mosch.....-dingens mehr in Deutschland. Wir sind hier nicht im Orient.
Und jegliche Politiker die das befürworten gehören sofort ihres Amtes enthoben.
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16.10.2008 22:49 Uhr von Konservativer
 
+12 | -4
 
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@Alh: Vollkommen richtig!!! Der Islam bzw die Moslems scheren sich nicht um eine Integration, ganz im Gegenteil, sie leben in diesem Land, fordern Moscheen, zugleich verurteilen sie Christen aber als ungläubige die bekämpft werden müssen. Und jeder Geistliche des Islam weiß das!!!
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17.10.2008 01:03 Uhr von Floppy77
 
+6 | -3
 
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@TheJudger: Vormittags Schule kannst Du bei der Hälfte streichen, da haben die kein Bock drauf, und bei der anderen Hälfte kannst Du die Schule drin lassen und die Schlägertour streichen, gibt ja auch ein paar vernünftige Moslems.
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17.10.2008 01:12 Uhr von Numanoid
 
+5 | -3
 
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Warum in Pankow? Das Probem liegt m.E. weniger darin, daß eine Moschee gebaut wird, sondern wo.
Anstatt in den Bezirken zu bauen, wo die Anhänger leben, wurde sie, gegen den erklärten Willen der Anwohner, in einem Stadtbezirk errichtet, wo kaum Moslems, wenn man denn die Ahmadiyya überhaupt als solche bezeichnen kann, leben.
Integration sieht anders aus!
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17.10.2008 01:12 Uhr von ciller
 
+5 | -11
 
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hahaha heult doch: mit jammern, paranoia schieben und meckern kommt ihr auch nicht weiter

wie soll man bitte ein deutschen moslem abschieben und wohin?

echt dummes zeug was so manche von sich hier abgeben
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17.10.2008 01:23 Uhr von shadow#
 
+2 | -10
 
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@Wutanfall: Leider habe ich hier nur Buttons mit ´Plus´ und ´Minus´. Sobald ich den ´Arschloch´ Button finde bekommst du meine Stimme nachgeliefert.
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17.10.2008 01:26 Uhr von ciller
 
+4 | -8
 
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Polizeischutz nach Brandanschlag: "Die Moschee-Eröffnung fand auch deshalb unter unter massivem Polizeischutz statt, weil während der Bauarbeiten auf das Gebäude ein Brandanschlag verübt worden war. Es gab allerdings auch Befürworter des neuen Gotteshauses, die für Toleranz und Religionsfreiheit demonstrierten.

Im Hinblick auf Bedenken der Anwohner sagte Gemeinde-Pressesprecher Fazal Ahmad: „Die Erfahrung zeigt, dass vorhandene Vorurteile erfolgreich abgebaut werden können.“ Man wolle „Ängste abbauen“, auch sei jeder willkommen, in den Räumen der Moschee zu beten. "
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17.10.2008 01:34 Uhr von ciller
 
+4 | -8
 
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und noch ein kleiner hinweis: Kleiner Hinweis, es gibt bereits zahlreiche Moscheen in Ostdeutschland. Das Gotteshaus in der Heinersdorfer Tiniusstraße ist der erste Neubau auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Was haben die Gegner für Probleme? Ob Kirche oder Moschee, beides sind Gotteshäuser, in denen gebetet wird. Ich verstehe auch nicht, warum der Begriff "Islamismus" negativ gedeutet wird. Islam bedeutet "Frieden machen". Die Leute kennen den Islam scheinbar nicht. Isa Musa heißt übersetzt "Jesus Moses", nur zur Info und Toleranz. Unwissenheit ist das Schlimmste.
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17.10.2008 01:37 Uhr von ciller
 
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Hört mir Zu! Gehört es denn nicht zur Integration, dass Muslime neue Moscheen bauen dürfen? Neue Moscheen bedeuten, und sind doch ein Zeichen für, die Bereitschaft einer Gemeinde zum Miteinander beizutragen. Wissen Sie das normalerweise ein Muezin 5 Mal über Lautsprecher zum Gebet ruft? Das macht die Gemeinde nicht, um die Ruhe der Nachbarn nicht zu stören. Soviel zu Anpassung.
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17.10.2008 01:39 Uhr von ciller
 
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Ein Land mit Religionsfreiheit: Deutschland ist ein Land mit Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit. Dies bedeutet, dass es keinen Zwang im Glauben gibt. Wieso ist es nicht möglich, dass Völker verchiedener Glaubenrichtungen zusammenleben können? Die einen gehen in die Moschee und die anderen in die Kirche. Das ist doch wohl in so einem Land wie Deutschland ja wohl möglich.Zeiten haben sich geändert.Die Welt wird kleiner.
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17.10.2008 01:40 Uhr von TheJudger
 
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Vernünftige Muslime: Vernünftige Muslime, welche auch noch anderen Menschen respektieren sind die Minderheit, jedoch oft unter den älteren zu finden!

Problematisch ist vor allem die junge Generation unter den Gastarbeiterkindern, welche komplett ziellost geleitet ist.

P.S. Es gibt sehr wenige "deutsche" Muslime. Wessen Eltern ohnehin nicht deutsch sind, der kann sich auch trotz Paß nicht Deutsch nennen.

Oder kann man einen Afriker "deutsch" nennen?? Irgendwie unsinnig oder??
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17.10.2008 01:45 Uhr von ciller
 
+2 | -8
 
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Dies sind doch auch Vorurteile man hat mit diesen Menschen noch nie zusammengelebt, alle werden hier über einen Kamm geschert und hat man überhaupt mit denen, die in solche Moscheen gehen, auch mal ein Wort gewechselt, sicher nicht, ich würde mir wünschen das die Menschen etwas offener sind, bevor sie vorverurteilen und das tun hier viele und bekommen da auch noch Unterstützung von den Rechten!
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17.10.2008 01:50 Uhr von ciller
 
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@thejudger: "Oder kann man einen Afriker "deutsch" nennen?? Irgendwie unsinnig oder??"

was ist den obama deiner meinung nach??? ein afrikaner der in amerika präsident werden will??? oder der gerald osamoh?

problematisch ist eher das wir in manchen augen immer ausländer bleiben, so wie es der fall bei dir ist punkt
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17.10.2008 02:01 Uhr von TheJudger
 
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Jo Ciller: Die Erfahrung hat gezeigt, daß man für bestimmte Menschen immer Ausländer bleiben wird. Ob es einem nun gefällt oder nicht! Das ist die harte Realität!

Obama ist wie man sieht ein Afrikaner, und wenn er die nächsten Jahre unbeschadet überlebt dann ist er zudem auch noch ein sehr enger Verbündeter einiger bestimmter Lobbygruppen in den USA, was z.B. Kennedy ja nicht war!
Aber wie will man USA mit Deutschland direkt vergleichen??

Anhande der Geschichte sieht man schon die enormen Unterschiede, und an vielen anderen Kleinigkeiten in der Gesellschaft.
Somit kann man sehr wohl sagen, daß Obama ein Amerikaner ist, jedoch könnten man nie behaupten, daß ein Afriker deutsch ist. Anhand der oben beschriebenen Hintergründe ist dies einfach nicht möglich!

Aber mal eine andere Frage:

Glaubst du denn, daß ein Afriker in Deutschland z.B. oder gar in Europa irgendwo die Chance erhalten würde einen hohen politischen Posten zu besetzen?
Wäre dies denn auch in der Wirtschaft möglich, daß in Europa ein Afriker einen Vorstands- oder Aufsichtsrat-Sitz einnimmt??

Da hast du deine Antwort. Der Rassismus liegt viel weiter tiefer verwurzelt in wirklich jedem von uns, egal welchem Land er angehört.
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17.10.2008 02:10 Uhr von TheJudger
 
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Und Ciller, ich kenne Muslime sehr gut: Da ich eine lange Zeit lang Kontakt zu recht gläubigen Muslimen hatte kann ich bestätigen, daß die Mehrheit dieser Leute tatsächlich gefährlich sind, nicht jedoch die Religion.

Es sind besonders [edit; eckspeck], die für ihre vergangenen Probleme eine Art Ventil suchen und sowas auch im Islam finden.

Interessant ist es auch, daß mit Sätzen wie: "Ich habe dir die Basis und die Hintergründe, die Wahrheit, des Islam erzählt, wenn du die Religion jetzt noch ablehnst, so wirst du in der Hölle schmoren." versucht wird anderen Menschen Angst einzujagen und gleichzeitig gehofft wird, daß man bei einem erfolgten Konvertierten wirklich im Paradies einen Bonus erhält!
Würde mich nicht wundern, wenn der liebe Herr einem dann ne Ohrfeige für solche Methoden verpaßt!

Ja, mit diesen Worten hat es einer meiner alten Freunde mit den anderen getan!
Durch solche geistig schiefen Persönlichkeiten wird nun mal der Islam in Verruf gebracht!

Und gerade diese kaputten Menschen sollen ja auf den Mond geschossen werden, nicht die Religion, es konvertieren ja regelmäßig viele zum Islam, auch unter der deutschen Bevölkerung!

Es sind nur bestimmte Personengruppen, welche die Religion von Grund auf falsch verstanden haben und sie auch dementsprechend falsch leben!

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