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US-Wahlkampf: Ein Handwerker aus Ohio wird zur "Symbolfigur"

Joe Wurzelbacher ist Klempner aus Holland, einem Vorort von Toledo im US-Bundesstaat Ohio. Auf einer Wahlkampftournee des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama klagte eben jener Wurzelbacher Obama sein Leid. Nun hat John McCain den Handwerker zur Symbolfigur für den Mittelstand erkoren.

Hintergrund ist die derzeitige Debatte um die Finanzkrise und die Rezepte der beiden Präsidentschaftsbewerber. Während Obama Jahreseinkommen ab 200.000 US-Dollar stärker besteuern will, setzt sich der Kandidat der Republikaner für niedrige Steuersätze ein.

Wurzelbacher selbst wollte ein Unternehmen kaufen, das einen Jahresumsatz von deutlich über 200.000 Dollar ausweist. Seinen Vorwurf der Steuererhöhung konterte Obama mit dem Hinweis, den Wohlstand stärker streuen zu wollen. McCain hingegen versprach im dritten Fernsehduell: "Joe, ich werde ihnen helfen".


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Wahlkampf, Symbol, Handwerk, Ohio, Handwerker, Symbolfigur
Quelle: www.morgenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 18:15 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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McCain scheint nun die alten ultra-konservativen Reflexe zu entwickeln. Dabei sind die USA in Sachen Steuerprogression weit davon entfernt, ein Hochsteuerland zu sein. Die Steuerpläne Obamas aber als "Klassenkampf" zu bezeichnen, dürfte sich aber alsbald als Irrweg erweisen. Voraussetzung ist allerdings, Obama lässt sich vom Politik-Rentner nicht verwirren. Und der ist schon ordentlich verwirrt. Wer genau liest stellt fest, McCain verwechselt Umsatz und Gewinn...
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16.10.2008 18:51 Uhr von Katzee
 
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Steuersenkungen: Die Bush-Regierung hat deutliche Steuererleichterungen für Menschen mit jährlichen Einnahmen über 250.000 $ durchgesetzt und sich damit bei ihren zahlungskräftigen Wahlkampfspendern bedankt.

McCain möchte sich mit weiteren Steuererleichterungen bei seinen Wahlkampfspendern bedanken - Obama hingegen möchte die oberen Einkommen steuerlich wieder stärker belasten, im Gegenzug damit aber die unteren und mittleren Einkommen und besonders die Familien entlasten.

Was bringt den USA wohl mehr?
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16.10.2008 23:55 Uhr von Mi-Ka
 
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Nach anderen Quellen: geht es nicht um 200000$ Umsatz sondern um 250000$ Verdienst.
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17.10.2008 02:29 Uhr von HerrGabriel
 
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In Kalifornien leben die meisten Millionäre aber Schwarzenegger-Land hat zu wenig Steuereinnahmen, da läuft doch einiges, in Sachen Steuergerechtigkeit, falsch.

http://www.heise.de/...
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17.10.2008 04:06 Uhr von cappucinoo
 
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ich kann nur hoffen: das die amis diesmal schlauer sind und nicht wieder die republikaner wählen ..
ich denke obama wird die amis wieder da hinbringen wo sie unter clinten waren .
ich mochte amerika immer sehr gerne aber die busch regierung hat das ansehen doch sehr versaut ...
und mc cain ist für mich genau wie busch
mehr geld für die reichen und die armen können sehen wo sie bleiben ...

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