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Krefeld: Prozessauftakt - Mit Selbstschussanlage Finger weggeschossen

Sie hatte vor, ihren Garten vor den lästigen Wühlmäusen befreien. Deshalb kaufte sich eine 55-Jährige eine sogenannte Wühlmaus-Kanone.

Bei der Anwendung schoss sich die Frau aus Versehen den rechten Ringfinger ab, der hinterher wieder erfolgreich angenäht werden konnte. Die Behandlungskosten will die Krankenkasse aber vom Hersteller eingklagen, weil keine Bedienungsanleitung beigefügt worden war.

Da die Frau die Maschine inadäquat in Betrieb nahm, treffe sie eine Mitschuld, auch wenn keine Anleitung vorhanden war. Des Weiteren habe die Hersteller-Versicherung auch schon 50 Prozent der Kosten bezahlt, begründete der Richter die Abweisung der Klage.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Finger, Krefeld, Prozessauftakt
Quelle: www.express.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 16:54 Uhr von corazon
 
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Kenne diese Maschinen nicht, deshalb kann ich nicht viele dazu sagen.

Nur so viel: Wenn man ohne Anleitung versucht, etwas zu bauen, trägt man selbst die Verantwortung. Man hätte die Ware ja auch zurückbringen und die Anleitung einfordern können.
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16.10.2008 17:06 Uhr von Haecceitas
 
+8 | -0
 
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So sieht die: Kanone aus:
http://www.bruja.de/...
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16.10.2008 17:09 Uhr von Captain_Flint
 
+5 | -2
 
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Unfälle gibts immer wieder, warum man dann auch noch versuchen sollte, die eigene Töffeligkeit auf andere abzuschieben, ist mir wieder einmal ein Rätsel!
http://www.jagdwaffen-hartwig.de/...
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16.10.2008 17:10 Uhr von Carry-
 
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anleitung: anleitung hin oder her, man hält nicht die hand vor eine geladene waffe. eine anleitung kann ausserdem niemals den gesunden menschenverstand ersetzen!
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16.10.2008 17:30 Uhr von Schinkenbrot
 
+8 | -4
 
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...nicht durch einen mechanischen Schlag wie bei herkömmlichen Fallen getötet, sondern durch den hohen Gasdruck einer Spezialpatrone, welcher der Wühlmaus blitzartig die Lunge zerreißt...

...tötet die Wühlmaus auch durch 5 cm vorgeschobene Erde blitzartig und schleudert diese oft bis zu 30 cm im Gang zurück....

....somit sofort und tierschutzgerecht tötet....
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16.10.2008 17:53 Uhr von JoeGame
 
+7 | -3
 
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was willst du uns damit sagen, schinkenbrot?
tierschutzgerecht heißt nur, dass sie nicht leiden sollen vor dem tod. tun sie ja anscheinend nicht.

wobei ich immenoch lieber mit den süssen mäuschen spielen würde, als sie zu erschießen.

mir fallen andere dinge auf: 1. überschrift: prozessauftakt, letzter satz - abweisung der klage.
unter einem prozessauftakt verstehe ich etwas anderes, als eine abweisung der klage ^^
und 2. suggeriert die überschrift schon sehr stark, dass illegale schusswaffen, die dem kriegswaffengesetz unterliegen, für den schaden verantwortlich waren.
und der fall ein bisschen brisanter ist.


"selbstschuss"anlage für wühlmäuse...*lach* klingt schon geil
zumal es ja nicht wirklich eine selbstschussanlage ist...sie wird ja, wie eine normale falle auch, von der maus durch manuellen druck aktiviert, so wie ich das mitbekommen hab.
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16.10.2008 19:58 Uhr von kadinsky
 
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"tierschutzgerecht tötet": das ist doch irgendwie ein widerspruch, oder täusch ich mich da?
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16.10.2008 20:18 Uhr von JoeGame
 
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natürlich ist das ein wiederspruch..schützen und töten...aber man wills halt nicht "tiertötungsgesetz" nennen.
könnten sich die richtigen tierschützer ja auf den schlips getreten fühlen =O
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16.10.2008 21:07 Uhr von derSchmu
 
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ich finde das Ganze erbaermlich nicht das Verhalten der Frau und auch nicht das Verhalten der Vertreiber dieser Falle...eher das Verhalten der Krankenkasse, die dafuer nicht einspringen will...es spiegelt doch das typische Bild einer Versicherung wider, immer mehr Geld wollen, aber zu keiner Leistung bereit zu sein.
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16.10.2008 22:37 Uhr von Schwertträger
 
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@der Schmu: Nö, eigentlich nicht. Ich finde das schon okay, dass die Krankenkasse, die ja von unser aller Beiträge gespeist wird, versucht, kostengünstig zu arbeiten, und in einem Fall, wo die Sachlage so eindeutig ist, ein paar Kosten einzusparen.

Eigentlich müsste sogar die Unfallversicherung der Frau einspringen, denn ein solcher ist es, verursacht durch die Fahrlässigkeit der Frau (sei es nun durch nicht erfolgte Nachfrage nach einer Bedienungsanleitung, oder sei es durch Ausserachtlassen des gesunden Menschenverstandes). Wenn sie keine solche hat, müsste man ihr eigentlich sogar einen persönlich zu bezahlenden Selbstbehalt übrig lassen.

Da die Prduktversicherung des Herstellers anstandslos 505 bezahlt hat, ist die Sache doch eigentlich vorbildlich geregelt - abgesehen davon, dass die Frau billig davon kommt. Aber die hat ja vielleicht noch Ärger mit ihrem Finger.
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17.10.2008 03:48 Uhr von derSchmu
 
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@Schwerttraeger: gutgut...im Falle der Fahrlaessigkeit ist dies schon richtig, aber das sie kostenguenstig arbeiten wollen, glaube ich wohl eher nicht...meistens werden doch bei Beitragserhoehung auch die gestiegenen Verwaltungskosten als Grund aufgezaehlt, eine Zsuammenlegung der Kassen mit einem gemeinsamen, aber kleineren, Verwaltungsapperat moechten sie aber auch nicht.
Ich hoere jedenfalls immer wieder, wie schwer es ist, bei einer Versicherung einen Schadensfall abzuwickeln, da diese alles daran setzen, nicht zu zahlen...bzw, in einem Fall habe ich was kurioses erlebt, wo die Versicherung einen Gutachter zur Untersuchung der zu entrichteten Kosten rausgeschickt hat mit dem Grund, dass die Hoehe der Kosten evtl zu hoch seien. Der Gutachter konnte die Kosten um 50Euro druecken...wie viel der Gutachter gekostet hat moechte ich nicht wissen, aber weitaus mehr, als 50Euro, soviel zum Thema Kosten senken...
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17.10.2008 10:38 Uhr von Schwertträger
 
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@Der Schmu: Jaa...ein: Sicher gibt es auch haufenweise solche Fälle wie die mit dem Gutachter (der aber bestimmt festangestelt war und so oder so sein Geld bekommt, egal, ob er was dafür tut, oder nicht).
Man weiss ja vorher nicht, wieviel Geld am Ende einzusparen ist. Ist man mit der Sparerei nicht erfolgreich, war´s am Ende teurer als ohne den Versuch, das stimmt schon. Man muss es über alles unter´m Strich betrachten, denke ich, so in der Summe ALLER Fälle.
Udn da wird´s sich lohnen, sonst würden sie´s nicht machen.
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17.10.2008 12:12 Uhr von derSchmu
 
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sicher...es gibt Faelle, wo s sich lohnt: wo zum Beispiel dreiste Betrueger am Werk sind, aber wenn der Versicherungsschaden 150Euro betraegt, schicke ich doch keinen Gutachter raus, der Aufwand kostet mehr, als die eigentliche Summe...dazu kommt der Verwaltungsapperat, der mehr Geld verschlingt als einspart, da bin ich mir ziemlich sicher...
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17.10.2008 16:25 Uhr von Citron
 
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@all: ob hin oder her oder ob trottelig oder nicht Hauptsache es ist nicht mehr passiert.
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17.10.2008 16:59 Uhr von cloud7
 
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recht so: Wer die kleinen süssen Wühlmäuse töten will hat selbst nicht besseres verdient.

Die Frau hätte sich die ganze Hand oder vielleicht sogar den Kopf abschiessen müssen, solche Mitmenschen können wir echt nicht brauchen.
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17.10.2008 17:11 Uhr von sis60
 
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Es ist doch schön, dass bei SSN so viele Etagenwohnungsbesitzer mitlesen. Anders kann ich mir die "niedlichen" Wühlmäuse nämlich nicht erklären. Vielleicht sollten auch die Leute, die von Wühlmäusen keine Ahnung haben, mal Stefahn Nuhr beherzigen!
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18.10.2008 07:47 Uhr von Schwertträger
 
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Niedliche Wühlmäuse? Einige hier haben sich ja sehr erfolgreich vom Leben abgekoppelt.

Da stellen Leute, wenn sie neuen Wald bepflanzen, extra Stangen auf, damit Greifvögel drauf ruhen und spähen können (was ja ineinem siedlungsnahen Garten nun mal nicht funktioniert), weil die Viecher so viel kaputt fressen, und hier reden die Leute von niedlich.

Sicher ist eine einzelne Wühlmaus hinter Glas niedlich, aber in Mengen unter den Erdbeere eben nicht mehr.
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18.10.2008 10:29 Uhr von sis60
 
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@frifra u. schwertträger: 1. Ich habe schon immer ein Namensgedächtnis wie ein Sieb gehabt - tut mir Leid! Aber immerhin wusste ich noch, dass er "Nuhr" heißt, und so schlecht ist "Stefan" (diesmal ohne Dreher) ja nun auch nicht...
2. @ schwertträger: Endlich mal jemand, der die Sache erkennt!
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18.10.2008 16:53 Uhr von cloud7
 
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Ich wohne in einem Einfamilienhaus mit Garten: falls wieder Kommentare wie der mit der Etagenwohnung kommen.

Wühlmäuse müssen gefüttert werden, dann lassen sie auch die Erdbeeren in Ruhe.
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19.10.2008 02:16 Uhr von Eike Gramsch
 
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Selbst Schuss Anlage: Warum hat sie das Gerät nicht an den Hersteller zurückgeschickt. Die Kasse kann doch den Hersteller nicht verklagen, wenn ein Käufer sooooo dumm ist.
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19.10.2008 16:12 Uhr von Schwertträger
 
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@cloud7: Und womit "fütterst" Du Deine Wühlmäuse?

Mir ist klar, dass man durch geschickte Pflanzanordnung einiges verhindern kann und ich habe auch akut keine Probleme mit Wühlmäusen, aber in bestimmten Jahren, oder in erwähnten Wald-Neuanpflanzungen sieht das anders aus.

Deswegen sehe ich in solchen Gerätschaften, wie die Frau sie verwendet hat, auch nur eine drastische Notlösung.

Zwei Maulwürfe, die auf unserem Wiesenstück (ich sage absichtlich nicht Rasen, weil es keiner ist und keiner sein soll) im Frühjahr ein Schlachtfeld verursachen, leben bspw. völlig unbehelligt (von ein, zwei eingegrabenen Flaschen an der Grenze zum Blumenbeet abgesehen), und ich schiebe dann halt mit Mutterboden und Grassamen durch die Gegend, um die Teil gefährlichen Stolperfallen wieder aufzufüllen.
Den Rest erledigen spielende Kinder, denn Stücke, auf denen herumgetollt wird, mag der Maulwurf nicht, ... und Wühlmäuse auch nicht, obwohl die Maulwürfe da um eine Dekade empfindsamer zu sein scheinen, als Wühlmäuse. Die sind vergleichsweise dickfellig.

Aber süss? Nein, so weit würde ich nicht gehen.
Nur weil etwas klein ist und mein menschliches Schutzbedürfnis anspricht, muss ich mich solchen INstinkten ja nicht blind hingeben. :-)

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