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Astronomen entdecken jupiterähnlichen Riesenplaneten

Astronomen des Projektes "Super Wide Angle Search for Planets" haben außerhalb unseres Sonnensystems einen Gasriesen entdeckt, der 1,8 Mal so groß wie der Jupiter ist. Aufgespürt wurde der gigantische Himmelskörper, genannt WASP-12b, mit auf den Kanaren und in Südafrika positionierten Teleskopen.

Nicht nur, dass er die bisherigen Vorstellungen von der maximalen Größe von Planeten über den Haufen wirft, er ist dazu noch der heißeste jemals entdeckte Planet, da er seine Sonne nur in einem Vierzigstel des Abstands zwischen Sonne und Erde umkreist, so dass ein Umlauf nur einen Tag dauert.

Die Wissenschaftler der schottischen St. Andrews-Universität vermuten, dass er sich in größerer Entfernung zu seiner Sonne gebildet hat und durch immer kleiner werdende Umlaufbahnen angenähert hat, da so nah an einem Stern nicht genug Staub und Gas zur Planetenbildung existiert.


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WebReporter: abyssofeternity
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Riese, Astronomie
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 15:22 Uhr von abyssofeternity
 
+0 | -0
 
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Faszinierend! Fast täglich lernen die Wissenschaftler neues über unser Universum und müssen als bestätigt angenommene Theorien über den Haufen werfen. Es gilt der alte Satz: "Nichts kann den Naturgesetzen widersprechen, nur dem was wir über sie wissen."
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16.10.2008 15:30 Uhr von anderschd
 
+4 | -1
 
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Sehr interessant. Und wenn keine anderen Planeten ihn davon abhalten wird er wohl in seine Sonne stürzen, oder?
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16.10.2008 15:30 Uhr von brainfetzer
 
+3 | -8
 
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Interessante News! Obs auf dem Planeten Wasser gibt? O_o
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16.10.2008 16:53 Uhr von subsessor
 
+5 | -0
 
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Jupiterähnlich: Das heißt also wohl, dass es ein Gasplanet ist. In einer so extrem geringen Entfernung zu seinem Stern wirds wohl ziemlich heißes Gas sein (vergl. Merkur und Venus).
Demnach wirds dort möglicherweise H2O (Wasser) als Dampf geben, mehr aber auch nich. Schon gar nich so schön flüssig oder gar in Meeren ;-)
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16.10.2008 19:47 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
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außerhalb: unseres Sonnensystems gibt es Milliarden davon
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16.10.2008 21:39 Uhr von Montauk
 
+0 | -8
 
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alles: nur zufall natürlich.

p.s.

jedes atom/materie wurde vorher erdacht, bevor es real wurde.

im einklang damit, dass das geistige über das materielle steht, stehen muss.

in sphären der geistigen schöpfer, spielen zeit und raum keine rolle. äonen lang vorher, bevor jedes geschöpf das licht seiner kurzen materiellen existenz erblickte, überließ man uns nur einen teil des freien willens.

nur so, wird asche zu asche, und staub zu staub...
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16.10.2008 21:48 Uhr von chrolo
 
+3 | -0
 
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finde ich immer wieder faszinierend was heutige Wissenschaftler nach und nach über unser Universum heraus finden.
Klar könnte man das Geld für derzeit relevantere Forschungszweige nutzen, wie zum beispiel Krebsforschung. Aber ich denke in der Astronomie besteht die Zukunft, irgendwann werden wir sicher andere Planeten besiedeln müssen. Sei es wegen Überbevölkerung, erschliessung neuer Rohstoffquellen oder weil wir die Erde unbewohnbar gemacht haben...

Interessante News und gut geschrieben. Ich wünsch mir mehr davon!
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18.10.2008 06:27 Uhr von heliopolis
 
+0 | -4
 
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Aha!!? und Messungen vor Ort haben bereits alle Faktoren bestätigt?!

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