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Köln: Abgezockte Lehman-Privatanleger gründen Stammtisch für ihre Interessen

Von der Lehman-Brothers-Pleite sind auch viele Kleinanleger in Deutschland betroffen. Viele wussten gar nicht, was sie da überhaupt kauften und bemerkten die Brisanz der Anlagen erst, als das Geld weg war. In Köln haben 40 Abgezockte nun einen Lehman-Geschädigten-Stammtisch gegründet.

Sie wollen gemeinsam ihre Interessen wahren. "Wir wurden falsch beraten, kämpfen gemeinsam für Schadenersatz", meint ein Mitglied. Zwischen 4.000 und 100.000 Euro gingen pro Geschädigtem verloren. Manfred G. (69) verlor zum Beispiel 20.000 Euro seiner ausbezahlten Lebensversicherung.

Manfred G. war es auch, der die Initiative über das Internet ins Leben rief. "Wir wollen, dass alle Opfer an die Öffentlichkeit gehen. Die Banken haben uns falsch beraten", meint der 69-Jährige. Einmal pro Woche treffen sich die Betroffenen nun, um Aktionen und rechtliche Maßnahmen zu beratschlagen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Köln, Interesse
Quelle: www.express.de

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16.10.2008 13:54 Uhr von trichter26
 
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Und? Das Geld ist futsch, es wird niemand dafür aufkommen. Fertig. Da können se noch 20 Stammtische gründen… ihr Geld ist weg. Aus, Ende.

Solange es keine Haftung für Banker und eine Mindesteinlage in Höhe der zu verspielenden Gelder Dritter gibt, wird es auch in den nächsten Jahren so weiter gehen.

Wobei, nein, doch nicht. Durch die weltweiten Rettungspakete werden überall die Steuern steigen, damit die Regierungen diese Summen überhaupt finanzieren können. Ergo… man ist doppelt gear***t.

Klasse finde ich nach wie vor… die Kommunen und die Regierung haben sich immer Geld von den Banken geliehen, weil sie so verschuldet sind. Nun gibt diese Geld, dass sie nicht hat, den Banken…
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16.10.2008 14:14 Uhr von no_trespassing
 
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@trichter26: Wenn bewusste Falschberatung stattfand, besteht immerhin die Möglichkeit, Gelder zurückzuerhalten.
Ich denke, das Ziel eines solchen Stammtisches ist es, die rechtlichen Möglichkeiten auszuloten. Zum Beispiel so etwas wie eine "Sammelklage" zu initiieren. In Deutschland gibt es so etwas in Form einer Streitgenossenschaft.

Wenn die Anleger sagen, ihnen wurden durch mündliche Nebenabreden falsche Zusagen gemacht und diese Fälle häufen sich, dann wird das im Rechtsstreit eventuell berücksichtigt werden.

Ein Anleger behauptet ja laut Quelle, ihm sei garantiert worden, dass er maximal keinen Gewinn erziele und 100 Prozent Kapitalschutz gewährleistet wurde. Auch wenn das schriftlich nicht fixiert wurde - wenn nicht explizit vereinbart wurde, dass mündliche Nebenabreden ungültig seien und mehrere Geschädigte dieses oder ähnliches bestätigen, dann kann das durchaus Erfolg versprechen.

Vor allem wird der öffentliche Druck größer, wenn sich plötzlich hunderte oder tausende Leute zusammenrotten.
Vielleicht wird dann auch freiwillig die Einlagesumme ausbezahlt, denn wenn diese Abgezockten ordentlich trommeln und in allen Medien berichten, wie sie um ihr Geld gebracht wurden, dann dürfte das zumindest einen gewissen Druck erzeugen.

Insofern bringt der Stammtisch keine Nach- sondern Vorteile.
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16.10.2008 19:25 Uhr von trichter26
 
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@no_trespassing: Wie kann denn jemand daran glauben, 100%igen Kapitalschutz zu erhalten? Es existiert ja imho keine Mindesteinlage je Einlage eines Dritten. Von daher ist das immer eine Mischkalkulation.

Sprüche wie "Ihre Rente ist sicher" oder sonstiges kennen wir doch auch schon länger und den Wahrheitsgehalt erst recht.

Desweiteren… wer sich bei so viel Geld auf Nebenabreden einlässt… ähm ja sorry? In jedem Vertrag steht soetwas drin. Die waren alle nur gierig… sowohl die Anleger, wie auch die Banker… vorallem letztere.

Das der Stammtisch Nachteile brächte habe ich auch nicht geschrieben… er bringt nur nichts. Die sitzen alle da und ärgern sich aber da die nicht mehr greifbar sind, wen wollen sie denn anp*** ? Die Regierung? Die verweisen auf XY und schon sind alle fein raus… bis auf die Anleger.

Darum lege ich auch mein Geld nicht in festverzinsliche Anlagen an. Ist mir einfach zu heikel, da Jahre nicht ran zu können, auch wenn die Renditen (eh nur marginal) höher sind.
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17.10.2008 07:25 Uhr von m0rris0n
 
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Lehman Brothers: Bei mir haftet mein Berater persönlich...bei meinem Auftritt in der Bank waren seine Hosen gestrichen voll Scheiße weil ich ihm unter vier Augen versprochen habe....was er mir vorher mit den Lehman Brothers versprochen hat. Nun wird er plötzlich keine Nacht mehr ruhig schlafen. Was ich ihm versprochen habe sage ich hier öffentlich allerdings nicht. Punkt Basta Ende Aus !!!!!
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17.10.2008 21:38 Uhr von Lebensgefahr
 
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Das kommt davon, wenn man Geld: bei amerikan. Instituten anlegt. Die einen bringen ihr Geld nach Liechtenstein, die Anderen zu Lehman in die USA.

Und die ameríkan. Banker haben gestern das Rettungsprogramm der USA in einem Hotel gefeiert.

Kosten: 500.000 €

Und haben sich halbtot gelacht über die dummen Bürger, die dafür aufkommen müssen.

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