16.10.08 12:18 Uhr
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USA: Schweine produzieren Menschenzellen

Forschern ist es gelungen, menschliche Blutzellen in Schweinen zu züchten. Dazu hatten sie Schweineföten menschliche Stammzellen aus der Nabelschnur und dem Knochenmark zugefügt. Aufgrund dessen, dass die Schweineföten noch kein Immunsystem hatten, konnten sie die fremden Zellen nicht angreifen.

Wenn die Ferkel geboren werden, entnimmt man ihnen dann Blut und trennt die menschlichen Abwehrzellen aus dem Ferkelblut. Dann mischt man es den normalen Zellen des Stammzellen-Spenders wieder bei.

Es kann aber zur Zeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Mensch mit Schweineviren infiziert werden könnte oder dass die Proteine aus dem Schwein von der menschlichen Zelle aufgenommen werden und das menschliche Immunsystem sie bekämpft.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Mensch, Schwein
Quelle: www.freenet.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 12:11 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Auf diese Weise ist man vielleicht bald nicht mehr auf Blutspender angewiesen.

Hoffentlich kann man die Restrisiken bald beseitigen.
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16.10.2008 12:21 Uhr von -sloppi-
 
+2 | -17
 
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16.10.2008 12:38 Uhr von BurnedSkin
 
+5 | -2
 
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@ -sloppi-: Das ist hoffentlich erst der Anfang.
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16.10.2008 12:51 Uhr von aquarius565
 
+4 | -2
 
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Höchst interessant! Wann produzieren Schweine Affenzellen, damit das Gros der Bevölkerung abgedeckt werden kann?
Aber die Meldung verdient großes Lob, obwohl der Papst 100%ig dagegen sein wird.
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16.10.2008 12:56 Uhr von -sloppi-
 
+1 | -5
 
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Was hat das mit Kleingeist zu tun? Seit längerem werden Pflanzengene in Tiere dotiert und so Hybridwesen geschaffen. Jetzt fängt man an das mit menschlichen und tierischen Genen zu tun.

Das hätte es normal evolutionär niemals in der Natur gegeben. Damit setzt man sich extrem weit über die Natur hinweg, was im Endeffekt zu großen Komplikationen in Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt führen wird.
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16.10.2008 13:09 Uhr von JCR
 
+1 | -1
 
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@ sloppi: Nun, es stimmt, man muss den Nutzen den Risiken gegenüberstellen.

Nicht alles, was möglich ist, sollte auch verwirklicht werden.

Andererseits halte ich gerade diese Forschungen mit dem menschlichen erbgut für sehr wichtig. Vielleicht wird auf diese Weise eines Tages das perfekte Spenderorgan ermöglicht.

In jedem Fall sind zusätzliche Quellen für Blutkonserven sinnvoll, wenn man bedenkt, wie viele Mensche schon durch illegalen Handel mit Blutkonserven zu Schaden gekommen sind.
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16.10.2008 13:22 Uhr von -sloppi-
 
+1 | -4
 
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@JCR: Der Mensch sollte sich vorrangig um die Dinge kümmern die leichter zu bewältigen sind. Es kann ja wohl nicht sein das es ~1 Mrd Menschen auf der Erde gibt die Hunger leiden, denen man schon mit nur 10 Mrd Euro jährlich helfen könnte, und man sich damit beschäftigt "Schweineblut" nutzbar zu machen! Das nützt den 1Mrd Hungernden auch nichts. Es ist mal wieder typisch ein Ding der Wohlstandgesellschaft Forschungen voran zu treiben deren Ausgang noch völlig unklar ist und deren Risiken nicht abzuwägen sind, aber den Rest der Menscheit darüber hinaus zu vernachlässigen. Z.B. wäre 1Mrd satte Menschen mehr auch 1 Mrd potentielle Blut- und Organspender mehr!
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16.10.2008 13:59 Uhr von Meepo
 
+2 | -0
 
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@-sloppi-: Es geben aber nur 1Mrd tote Menschen auch Organe (mit Ausnahmen)
Und um genügend Menschen zu töten braucht man viel Geld, allein die USA geben jährlich 550.000.000.000 Dollar für Militär aus (Tendenz bisher steigend) :O
Mit anderen Worten: Man kann besser woanders sparen.
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16.10.2008 14:31 Uhr von MaRAGE
 
+4 | -0
 
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Warum stellen diese Gutmenschen eigentlich jede neu Entwicklung in Frage???

Klar könnte man das Geld auch den Armen geben, allerdings würde unsere Entwicklung dann stehen bleiben und wir immer noch im 19 Jhrd. leben.
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16.10.2008 16:45 Uhr von Jerryberlin
 
+0 | -1
 
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Also was nun? Stammt der Mensch vom Schwein ab?
Bei so einigen Mitbürgern bekommt man hin und wieder das Gefühl, das dem so ist.
Möchte mich jedoch gleichzeitig bei den grunzenden Tieren dafür entschuldigen, falls der Vergleich hinken sollte ...

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