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Finanzkrise: Chicagos Stadtverwaltung ist pleite

Der Bürgermeister von Chicago, Richard Daley, steht vor einem gigantischen Budgetdefizit und hat deshalb am Dienstag beschlossen, einen Großteil der Stadtverwaltung für sechs Tage zu schließen. Die Mitarbeiter erhalten für diese Zeit keinen Lohn.

Zusammen mit anderen Maßnahmen hat der Bürgermeister die Absicht, 62 Millionen Dollar an laufenden Kosten zu sparen, da er mit einem Einnahmeverlust von 469 Millionen Dollar konfrontiert ist.

Chicagos Bürgermeister plant weiter, 1.346 Stellen in der Stadtverwaltung zu streichen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Finanz, Finanzkrise, Chicago, Stadtverwaltung
Quelle: www.reuters.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 12:49 Uhr von Lil Checker
 
+10 | -1
 
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Mhh: Irgendwie gönn ich es den Staaten, wenn man so gewissenlos mit Mitteln hantiert ohne auch nur die Konsequenzen zu fürchten, verdienen sie solche Probleme.

Auf der anderen Seite tun mit jetzt die unschuldigen Leid, die nichts dafür können und trotzdem arbeitslos werden. Und die wo es verbockt haben, kassieren noch fleißig ab.... zum kotzen irgendwie
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16.10.2008 13:06 Uhr von Paddex-k
 
+4 | -0
 
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Das: wird wohl nicht die letzte Großstadt sein die Pleite anmelden muß!
Die Staatsverschuldung bekommen die nie wieder in den Griff!
Und sollte die Merkelgarantie wirklich fällig werden, sind wir auch durch.
Da sind noch Dinge am laufen, die sehen wir noch garnicht.
Die sind bei den Banken usw. ganz tief im Keller vergraben.
Und dann knallt die Wirtschaft den Bach runter!!!
Hoffe nur das es nicht wirklichkeit wird!!!
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16.10.2008 13:19 Uhr von ***Dolly***
 
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@Lil: bin deiner meinung
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16.10.2008 15:13 Uhr von Annyong
 
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@paddex: Wir sind schon durch.....
da jeder Euro den wir uns von der EZB leihen(viel praktischer als das Geld selbst herzustellen...haha) einem Zinsatz für die Rückzahlung belegt ist, ist es UNMÖGLICH jemals einen schuldenfreien Staat zu haben.

Das Geld für die Zinsen wurde nie mit ausgegeben, die einzige Möglichkeit der Abbezahlung besteht also darin sich neues Geld zu leihen.

Schön zu wissen, dass ein Gutteil unserer Steuern aufgebraucht wird um einen nicht tilgbarenen Kredit abzubezahlen....
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16.10.2008 15:45 Uhr von Slippy01
 
+0 | -3
 
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@Annyong: Nicht schon wieder Wissen eines Propagandafilmes...
Ja, die Zentralbank ist unabhängig.
Ja, die Zentralbank macht Gewinn.
Nein, der Gewinn geht nicht an Privatleute oder sonstige, sondern an den Staat!
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16.10.2008 16:46 Uhr von Great.Humungus
 
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Im Gegensatz zur normalen Bevölkerung ist der Staat wohl erst pleite wenn er keine neuen Kredite mehr bekommt
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16.10.2008 18:55 Uhr von Lornsen
 
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Fleischtopf: Sie verdienen nicht schlecht, diese Stadträte und ihre
Alterversorgung ist auch nicht von Pappe. Nette kleine
Fleischtöpfchen das!
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16.10.2008 21:15 Uhr von Montauk
 
+1 | -0
 
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@g.Humungus: " Im Gegensatz zur normalen Bevölkerung ist der Staat wohl erst pleite wenn er keine neuen Kredite mehr bekommt"


sehr sehr richtige/wichtige feststellung, meiner meinung nach.

nachdem sämtliche währungstechnische verfügungen an irgendwelchen undemokratisch gewählten ezb-lern abgegeben wurde, entscheiden alleine sie, neben den noch verbliebenen liquiden, ob die wirtschaft, dass sozialsystem weiterhin auf pump weitergehen wird.

das wirklich erschreckende daran, sind die vorstellungen darüber, dass wir vielleicht besser dran sein könnten als die leute in chicago...

der hinweis darauf vorsorge zu betreiben, scheint möglicherweise abgedroschen zu klingen...es ändert jedoch m. e. nichts an der brisants, worauf wir notgedrungen zusteuern.

p. s.
rette sich wer kann...oder besser, erkennt die zeichen der zeit...

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