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Krumme Dinger: EU verhängt Strafe gegen Bananen-Importeure

Die EU ermittelte gegen die drei größten Bananenimporteure wegen illegaler Preisabsprachen in den Jahren zwischen 2000 und 2002. Gemeldet hatte die Unregelmäßigkeiten die Firma Chiquita, die dadurch von Strafen verschont blieb.

Die Firmen sprachen jahrelang die Listenpreise ab und betrogen so Verbraucher in acht Ländern, darunter auch Deutschland. Der Hamburger Fruchthändler Inter Weichert steht mit Dole und Del Monte auf der Liste und gemeinsam müssen nun 60 Millionen Euro Strafe gezahlt werden.

Bislang hat die EU noch keine Stellungnahme zur Höhe der jahrelang abgesprochenen Preisaufschläge abgegeben.


WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Strafe, Import
Quelle: www.abendblatt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2008 09:22 Uhr von Cyanide108
 
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Endlich mal wieder eine clevere Headline mit niveauvollem Witz. Mehr davon!
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16.10.2008 09:23 Uhr von TheJudger
 
+9 | -1
 
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Und wer verhängt Strafe an die EU? Und wer verhängt Strafen an die EU wegen Korruption, Steuergeldverschwendung, Inkompetenz, Legalisierung eines erhöhten Pestizidgehaltes bei Obst/Gemüse-Importen für die EU-Länder??

Ja, Fragen über Fragen, doch leider keine Antworten hierzu!
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16.10.2008 15:48 Uhr von holycheapshit
 
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die konzerne tun wie die drei bekannten affen: nichts gehört, nichts gesagt und nichts gesehen.... und das seit jahrzehnten!

deshalb boykottiere ich die besagten großen fruchtkonzerne auch seit gut 10 jahren. gibt ja mittlerweile die ein oder andere möglichkeit an fair trade bananen im bio laden, bio supermarkt oder auf dem markt heranzukommen.

"wir sind ja nicht dran schuld, wenn wir bananen haben wollen und die billig so angeboten werden. sind doch die firmen, die das machen und regeln sollten... nicht ich, ich will nur bananen schön billig. mir doch egal wo, wie und warum die hierher kommen."
[sark off]


und bis sich irgendwelche EU ausschüsse dem problem gewidmet haben, werden eh noch ertragreiche jahre für die konzerne vergehen. ergo: es liegt am käufer.
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16.10.2008 18:52 Uhr von Thomas66
 
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TheJudger: Gute Frage. Aber die EU kann sich schliesslich nicht um alles kümmern.

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