15.10.08 17:00 Uhr
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Berlin und Paris: Kampfansage an Steuerparadiese

Mit etwa 20 Abgesandten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) will Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und der französische Haushaltsminister Eric Woerth am Dienstag in Paris über die Möglichkeiten gegen Steuerparadiese vorzugehen diskutieren.

Durch die aktuelle Weltwirtschaftskrise scheint die Gelegenheit günstig diese schwarzen Löcher der Finanzwelt, die etwa 7,3 Billionen Euro beinhalten, zu schließen.

Um das zweifelhaft gewordene Wirtschaftssystem glaubwürdig zu sanieren gehöre so etwas dazu, so die Anti-Korruption-Organisation Transparency International. Frankreichs Regierungschef François Fillon bekräftige diese Forderung erst am Dienstag vor der Nationalversammlung.


WebReporter: Diskordia4ever
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Kampf, Steuer, Paris
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2008 16:55 Uhr von Diskordia4ever
 
+0 | -0
 
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Meiner Meinung nach ein guter Anfang, jedoch sollten auch in den Manager-Etagen etwas passieren. Hoffentlich folgt auf die Konferenz auch eine entsprechende Handlungsweise.
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15.10.2008 17:15 Uhr von KingPR
 
+14 | -8
 
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Was für Spinner: Jetzt wollen sie souveränen Staaten vorschreiben wie sie ihre Steuerpolitik führen sollen, die gehören abgesetzt, alle beide.

Und @Autor
In den Manageretagen wird frühstens kurz vor der Wahl etwas (durch den Staat) passieren um den Populismus-Bonus zu nutzen.
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15.10.2008 17:38 Uhr von GermanCrap
 
+8 | -12
 
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Das wird allerhöchste Zeit! Diese noch-souveränen Staaten bunkern Steuergelder, die das Eigentum der Bürger anderer EU Länder sind. Sofortige Rückführung der Steuergelder und Verbot der Steuerparadiese!
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15.10.2008 17:43 Uhr von KingPR
 
+5 | -7
 
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GermanCrap: Wählst du rechts? Ansonsten kannst du die Unterdrückung (mit militärischen Mitteln weil sie sich sonst nicht drauf einlassen) der Schweiz, Lichtensteins und Monacos zugunsten von Deutschland und Frankreich, die selbstverschuldet diese Lage herbeigeführt haben, doch nicht ernsthaft fordern!
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15.10.2008 17:47 Uhr von Great.Humungus
 
+6 | -5
 
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Schön von den Nachteilen der EU profitieren (Steuern usw) aber bei den Vorteilen auch tief mit drin Stecken (kaum Militärausgaben und Außenpolitik...)
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15.10.2008 18:08 Uhr von maki
 
+4 | -2
 
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*lach*: Liechtenstein und die anderen sog. Steuerparadiese sind jetzt sozusagen die Bürgschaft für die Bürgschaft - der allerallerallerletzte Strohhalm der Politiker (sozusagen die einzigen/letzten Finanzzentren mit mehr oder weniger ECHTEM Geld im Lager). :-D
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15.10.2008 19:09 Uhr von nihh
 
+3 | -1
 
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Witzlos ... ?! Das Amüsante daran ist, dass die europäischen Politiker wieder einen Weg gefunden haben von der aktuellen Situation abzulenken. Die Finanzkrise wird jetzt einfach mal einwenig zurückgestuft, denn eigentlich sind ja die sogenannten Steuerparadise Schuld an allem. Jetzt ist nur die Frage ob Lichtenstein und die Schweiz Steuerparadise sind, oder ob der Staat Deutschland seine Bürger einfach nur abzockt.....

Darüber darf sich dann jeder seine eigenen Gedanken machen :)
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15.10.2008 19:45 Uhr von Lornsen
 
+3 | -2
 
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ekisbert: .dieses Europa ist eine Mißgeburt. In der Natur hätte es keine
Überlebenschance.

Und das Volk wird nicht ausgetauscht, das geht anders:
Richard Nikolaus von Coudenhove-Kalergi in der Wiener
Freimaurerzeitung Nr. 9/10 des Jahres 1923.

Der kommende Mensch der Zukunft wird ein Mischling sein.
Für Paneuropa wünsche ich mir eine eurasisch-negroide
Zukunftsrasse. Es geht noch weiter, aber das kann ich diesem Chat nicht zu muten

Und dieser Prozeß ist so eben im Gange

(Übrigens ist Kohl Träger des Coudehove-Kalergi Preises)

So, und nun schaue ich mir Deutschland/Wales an.
Mein Tip: 3:1 für uns.
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15.10.2008 21:26 Uhr von Babalou2004
 
+1 | -1
 
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wenn ich genügend Bares hätte ich würde z.B. in Dubai mein Geld anlegen. und wenn genügend drauf ist und ich im rechten Alter (Rentner) würde ich dort hin auswandern. (z.Zt. 22 Grad abends und nachts, Tags 30 °. Die haben Winter!)
Oder Thailand. Klasse ärztliche Versorgung und extrem gute und billige Pflege.

Babalou
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15.10.2008 22:53 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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Zitterspiel: mühsames 1:0 Aber 3 Punkte sind 3 Punkte
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15.10.2008 23:20 Uhr von veil123
 
+1 | -0
 
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Sehr souverän: Es bleibt dann sicherlich abzuwarten ob sich die arabischen Länder oder auch einige asiatische(Singapur) einen "Eingriff" in ihr Finanzsystem erlauben werden.
In der noch ölfördernden Absolut-Monarchie Saudi-Arabien wird man sich von Europäern oder Amerikanern bestimmt nichts vorschreiben lassen. Ebenso bei den Nachbarstaaten wie Emirate oder der Iran.

Diese Länder suchen gerade nach ausländischem Kapital um für die Zeit nach dem Öl gewappnet zu sein.
Neben dem Urlaubs-Tourismus ist dieser Kapital-Tourismus dann für die Emirate oder Saudi-Arabien die einzigste Überlebenschance, sofern man dort seinen Wohlstand erhalten möchte.

Es ist das gute Recht eines Staates fremdes Kapital aufzunehmen und das Versäumnis der Politik des Landes indem der Steuersünder beheimatet ist, diese Fehlentwicklung durch bürgerfreundliche Politik zu beheben.

Geht eine Oase, kommen zwei Neue - so wirds sein.

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