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Edeka: Erst Arbeitsplatzabbau, dann Expansion

Die deutsche Supermarktkette Edeka hat ehrgeizige Pläne. Innerhalb der kommenden zwei Jahre will das Unternehmen im ganzen Land 1.000 neue Filialen eröffnen, bis zu 25.000 Mitarbeiter sollen eingestellt werden. Doch zunächst müssen nicht wenige Edeka-Angestellte um ihren Job bangen.

Davon betroffen sind die Mitarbeiter von 45 Geschäftsstellen in der Region Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Sie gehen an die Discounttochter Netto. Ob dabei alle Angestellten auch tatsächlich übernommen werden, wollte das Unternehmen nicht garantieren. Derzeit wird ein Sozialplan ausgehandelt.

Für 106 Mitarbeiter der Fleischabteilungen soll es andere Arbeitsplätze innerhalb der Gruppe geben, 580 von ihnen sollen von Netto übernommen werden. Edeka beschäftigt bundesweit insgesamt 253.000 Mitarbeiter.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Arbeitsplatz, Expansion, Edeka
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2008 15:30 Uhr von fiver0904
 
+4 | -3
 
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Wenn wir die Bankenkriese für einen Moment vergessen...
Das nennt man "Wirtschaftsaufschwung" und ist in jeder zweiten Firma üblich.
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15.10.2008 15:49 Uhr von ledeni
 
+5 | -2
 
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1000 neue Filialen!!! Ist schon ne ganze Menge mein lieber scholli
Sie wollen in Rheinstetten / Karlsruhe das größte Fleischwerk in Europa zu bauen!!!!
Sag mal, den geht wohl zu gut!
Finde ich aber gut, mehr Arbeitsplätze braucht die Nation
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15.10.2008 16:15 Uhr von Allmightyrandom
 
+10 | -12
 
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Netter Laden: Edeka ist mir einer der liebsten Supermärkte.
Ein paar Prozent teurer als die ganzen Discounter, dafür wesentlich attraktivere Ladengeschäfte und ein IMHO besseres Sortiment.

Wer nicht sooo auf den letzten Cent gucken muss kann da durchaus glücklich werden ;)
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15.10.2008 16:20 Uhr von George Taylor
 
+3 | -1
 
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1000: neue Märkte ist doch nix wildes.

EDEKA sind in Deutschland die Größten. Schaut mal bei Wiki, was da alles dazu gehört. Ihr werdet mit den Ohren schlackern ;-)

Und über dieses Fleischwerk wird hier in Karlsruhe heftig diskutiert.

Eine woche heißt es "Ja wird gebaut", die Woche drauf "Nein doch lieber nicht".

Mal sehen, was kommt.
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15.10.2008 16:20 Uhr von KillA SharK
 
+2 | -2
 
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der Disocounter Nutto: von Volker Pispers erklärt:

http://www.youtube.com/...

Glück = Brutto?
Frust = Netto?
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15.10.2008 16:36 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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Edeka ist riesig: Denen gehört ja auch Plus, wenn man das zusammennimmt dann dürften da locker eine halbe Millionen Menschen
(ca. 0,61 % der Gesamtbevölkerung) arbeiten.
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15.10.2008 18:01 Uhr von maki
 
+1 | -8
 
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Hat drüben im Westen nicht schon jedes: Furzdorf nen Edeka, nen Schlecker und ne Sparkasse?
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15.10.2008 18:23 Uhr von Slaydom
 
+4 | -1
 
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@maki: edeka schlecker joar mittlerweile irgendwie schon:P
Aber die Sparkasse ist Staatlich, die müssen überall stehen^^
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15.10.2008 20:10 Uhr von MaRAGE
 
+1 | -0
 
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@maki
Stell dir das mal vor :D. Inzwischen hat "hier" auch fast jedes Dorf:
ein Lottogeschäft, mindestens einen Discounter, dann noch Getränkemärkte, Blumenläden, Metzgereien, mehrere Ärzte, Filialien von Großbäckereien, ne Bank usw, usw

(Und die Leute die das nicht in ihren Dörfern haben müssen einfach nur ein paar Km in die nächste Hochburg des Kapitalismus fahren ;)
----
Geh wieder in deine marxistische Traumwelt zum Spielen.
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15.10.2008 20:26 Uhr von maki
 
+1 | -2
 
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He FrischlingsFake: Ich rede nicht von "ein Lottogeschäft, mindestens einen Discounter, dann noch Getränkemärkte, Blumenläden, Metzgereien, mehrere Ärzte, Filialien von Großbäckereien, ne Bank", sondern ganz konkret von der EDEKA+Schlecker-Mafia.
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15.10.2008 23:10 Uhr von merjon
 
+1 | -0
 
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erst schlecht bezahlt kündigen, dann noch schlechter bezahlt wieder eingestellt.
So kann man sich die Geschäftszahlen auch "gesund" sanieren.
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16.10.2008 00:08 Uhr von masche1976
 
+0 | -0
 
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Ich will ja die geplanten neuen Arbeitsplätze nicht madig machen, ABER: Wie Edeka seine Mitarbeiter behandelt hat sich doch bei der Übernahme von "Marktkauf" gezeigt: Erstmal 3/4 der Belegschaft entlassen und durch 400-EURO-Jobber ersetzten. Die paar Verbliebenen Festangestellten bekamen neue Arbeitsverträge - natürlich zu schlechteren Konditionen (längere Arbeitszeiten und weniger Gehalt). Ach ja: Selbstverständlich wurden die neuen Arbeitsverträge auf 12 Monate befristet...

Außerdem frage ich mich, ob man wirklich sagen kann, dass Edeka diese neuen Arbeitsplätze schafft. Viele der kleinen und mittelgroßen (Neukauf, Edeka aktiv, Nahkauf) Filialen werden im Franchise-Verfahren betrieben, was faktisch bedeutet, dass Edeka zwar den Namen stellt und die Logistik übernimmt, jedoch liegt das unternehmerische Risiko allein bei den jeweiligen (selbständigen) Marktbetreibern. - Wenn überhaupt, dann schaffen also diese Leute neue Arbeitsplätze.
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16.10.2008 07:29 Uhr von marshaus
 
+1 | -0
 
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netto: ist hier in england auch ganz gross und hat praktisch einen teil der leute von kwik save uebernommen, aber ist doch fast ueberall gleich in europa
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16.10.2008 13:38 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Yupppie, Amerika: wir sind auf der Ueberholspur.

Zumindest, was das Billig-Lohn-Niveau angeht...

>Ein fetter Deal mit der Tengelmann-Gruppe...
http://www.spiegel.de/...

>>Dann, nach einem, zumindest den NiNa (Nieten in Nadelstreifen) bestens schmeckendem Frass, werden bestehende Vertraege ausgeloescht, um dann in 400€ oder weniger, wieder ein gestellt zu werden...

Schon bald wie in Amerika:
Jeder 2-3 Jobs, aber immer noch nicht genug Geld zum Leben...
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16.10.2008 18:59 Uhr von Mao_tse_tung
 
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Klar ey !!!! Klar, das Grossapital kann mal wieder der Hals nicht voll genug beommen, da müssen immer weniger Werktätige immer mehr arbeiten, damit die geldgeilen Bonzen "rationell und effektiv" möglichst schnell möglichst viele Milionen scheffen können, dann werden von den wenigen weitere entlassen und zu der erzwungenen Mehrarbeit kommen dann weitere Ausbeutungsplätze, auch Filialen genannt, in denen dann weitere "Freisetzungen" zum "Wohle des Unternehmens", aber eher wohl zum Wohle der Kapitalistenkonten getätigt werden, bis dann, wie es bei Aldi, Lidl und Co. bereits seit Ewigkeiten abläuft eine Handvoll Leute mit massig Überstunden (selbstverständlich unbezahlt denn das wäre ja sonst nicht tragbar) bis an den Rand des gesundheitlichen Ruins zu ackern haben . . .

. . . ich frage mich wovür unsere Mütter und Väter zu Zeiten der Anfänge der Arbeiterbewegung gekämpft haben, wofür mein Uropa durch kaiserliche Soldaten niedergestreckt wurde und wofür wir unsere Gewerkschaften haben wenn alle es nur schweigend hinnehmen und hinzunehmen haben dass einmal das Kapital wie im Mittelalter kräftig ausbeutet und weiter die Regierung dies durch Begünstigungen von Ausbeutungen in Form Sozialabbau und Rechtsunsicherheiten zunichte macht, was lange Zeit heiligstes Gut unserer Gesellschaft, des gesamten Systems war . . .

. . . wir haben in Deutschland noch eine starke Arbeiterbewegung, also lassen wir es doch einfach nicht mehr zu, dass wir von kapitalgeilen Bonzen geknechtet und von der Regierung und den Gewerkschaften auf den Arm genommen werden . . .

. . . wo bleibt unser Wiederstand, Brüder ?!?

. . . gut, hört sich etwas radikal an, aber bei dem ganzen Mist heutzutage kann einem wirklich schonmal soweit der Kragen platzen, dass man einfach mal etwas heftiger die Wahrheit sagt . . .

. . . Mao . . .
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17.10.2008 13:08 Uhr von skipjack
 
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@Mao_tse_tung: Gebe ich Dir voellig Recht, hoert sich echt radikal an...

>Nur wenn man(n) sich x ueberlegt, was fuer Einschnitte wir Arbeiter und Angestellten in den letzte Jahren mitgemacht haben, muss mann sich ehrlich fragen, wo wir sind...

-Es tut doch kaum einer was; im Gegenteil, ein Teil ist obendrein sogar noch aus seiner Gewerkschaft ausgetreten...

-Jedem seine Sache, doch wir brauchen gerade jetzt, einen starken Gegenspieler, bei den raffgierigen Typen...

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