15.10.08 13:38 Uhr
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Ermittlungen gegen Polizei wegen Körperverletzung eingestellt

Es war der 9. Dezember 2007. Derbystimmung in München. Die kleinen Bayern gegen die kleinen Löwen. Bereits vor dem Anpfiff kam es zu Ausschreitungen und massivem Polizeieinsatz. Das Spiel endete 1:0 für die Bayern, doch für viele war das noch nicht das Ende des Abends.

Nach dem Spiel kam es zu tumultartigen Szenen hinter dem Block der "Löwenfans". Eine Hundertschaft stürmte in die Menge und prügelte nach Augenzeugenberichten mit dem Schlagstock wahllos in die Menge oder benutzte das Pfefferspray. Es gab mehrere Verletzte und es folgten Anzeigen gegen die Polizei.

Die Anzeige wurde nun nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft abgewiesen. Zur Begründung heißt es, man wisse, dass es Gewalt gegen Fans gab. Da die Täter nicht identifiziert werden können, kann man nicht gegen diese vorgehen. Die Opfer, zehn an der Zahl, wollen hingegen nicht aufgeben.


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WebReporter: Mathas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Körper, Ermittlung, Körperverletzung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2008 13:17 Uhr von Mathas
 
+0 | -0
 
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Ich war selbst anwesend und bin eines der Opfer. Ich bin schockiert wie Gewalttätig die Polizei vorgegangen ist. Wir wurden wie eine Herde den Berg herunter getrieben. Dort wurden Verletzte von der Polizei ignoriert die nur dabeistand. Die Staatsanwaltschaft sagt, dass man sie nicht identifizieren kann.
Laut § 27 Versammlungsgesetz steht unter Strafe, sich auf Versammlungen so zu kleiden, dass man die Identität nicht ermitteln kann.

Deutscher Rechtsstaat? Gleiches Recht für alle? Nein!
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15.10.2008 13:53 Uhr von juggernaut
 
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die polizei, die polizei, die hat immer recht! noch irgendwelche fragen? zum kotzen. wer ein prügelnder verbrecher ist und gerne legal davonkommen möchte sollte doch einfach zur polizei gehen, fertig.
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15.10.2008 14:21 Uhr von Carry-
 
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ach bitte: erst randalieren und wenn die polizei dann durchgreift sich beschweren. wir sind hier in bayern und nicht im rosa-roten berlin, bei uns werden kriminelle nicht verhätschelt!
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15.10.2008 14:27 Uhr von NetCrack
 
+2 | -2
 
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Beide Seiten haben ihre Berechtigung Hooligans die randalieren und um sich wüten müssen natürlich irgendwie in Schach gehalten werden, das ist völlig klar. Aber willkürliche und anscheinend konsequenzenlose Polizeigewalt ist natürlich kein propates mittel dafür. Die Beamten müssen sich für ihre Handlungen genau so rechtfertigen und zu Verantwortung gezogen werden können wie jeder normale Bürger!
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15.10.2008 14:37 Uhr von juggernaut
 
+3 | -2
 
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@sark - prügelnde gewaltmonopolisten: prügelnde gewaltmonopolisten, die friedliche fussballfreunde gewaltgeifernd und in manischem blutrausch attackieren und brutal knochen auseinanderprügeln, sollten in den knast.

leider geht sowas in deutschland nicht. man konstruiert einfach eine gefahrensituation, und dann geht der gewalteinsatz gegen unschuldige schon in ordnung.

ich sage immer:
sorgt nur für den nächsten benno ohnesorg-fall, dann werdet ihr schon sehen, was ihr davon habt. wenn der staat ausrastet und mordet, dann gründet sich die nächste raf ganz von alleine.

aber dann kommt wieder das heulen und zähneknirschen, wenn bonzen-politiker vom motorrad aus abgeknallt werden. aber das ist nunmal der lauf der dinge.

das gewaltmonopol ist beim staat, und wenn der sein gewaltmonopol missbraucht (wie er es ja immer schlimmer tut), dann greift der bürger irgendwann selbst zur waffe. soll sich bitte keiner beschweren, das wäre heuchlerisch. wenn recht und ordnun nicht auch für prügelnde polizisten gilt, dann ziehen militante menschen ihre eigenen schlüsse. und womit? mit recht!

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