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In den USA wurden am selben Tag zwei Todesurteile vollstreckt

Zwei Hinrichtungen, eine im US-Bundesstaat Texas und eine im US-Staat Ohio wurden jetzt durchgeführt. Der 41 Jahre alte Richard C., der wegen Übergewichts einen Antrag gegen die Vollstreckung mit einer Giftspitze gestellt hatte, wurde wegen Vergewaltigung und Ermordung seiner Opfer hingerichtet.

Kurze Zeit später wurde das Todesurteil an dem 57-jährigen Alvin K. in Texas vollstreckt. Der vorbestrafte Mann hatte stets abgestritten, ein Kleinkind ermordet zu haben. Wegen Polizistenmordes war auch der 39 Jahre alte Troy D. 1989 zum Tode verurteilt worden.

Seine Vollstreckung darf trotz Zweifel an der Schuld des 39-Jährigen in Georgia vorbereitet werden. Das erklärte der Oberste Gerichtshof der USA. Gegen ihn hatten neun Zeugen ausgesagt, sieben zogen ihre Aussagen jedoch zurück. Prominente, wie Jimmy Carter hatten gegen seine Hinrichtung protestiert.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tag, Todesurteil
Quelle: www.oe24.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2008 09:40 Uhr von E-WOMAN
 
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Letzteres gibt schwer zu denken. Man kann zwar spekulieren, wieso die Aussagen zurückgezogen worden sind, aber es gibt Zweifel. Die Todesstrafe ist nun wirklich kein geeignetes Mittel zur Bestrafung. Und wenn auf dem Grabstein steht " es war ein Justizirrtum" nutzt es nichts mehr.
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15.10.2008 09:58 Uhr von amon_amarth
 
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Setzt man solche Bilder: in die Presse um die zustimmung der Befölkerung zu bekommen?
Wer diese Bilder sieht sagt: Jawohl der war es!
Ob es das auch so ist oder nicht ist dann wohl egal.
Vorverurteilung wie es keine bessere gibt.

Das soll aber keinesfals heißen das ich nicht dafür bin das jemand seiner "gerechten" Strafe zugeführt wird. Wie immer diese auch aussieht!
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15.10.2008 10:24 Uhr von borgworld2
 
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Naja: Leute hinzurichten wo man sich nicht wirklich sicher ist ob er es war finde ich wirklich zweifelhaft und sollte meiner Meinung nicht gemacht werden.
Bei Leuten wo es sicher ist, dass sie es waren, halte ich die Todesstrafe für ein geeignetes Mittel, aber nicht mit vorher 10 Jahren in der Todeszelle sondern dann etwas zügiger.
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15.10.2008 11:17 Uhr von Allmightyrandom
 
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Risiko: Das Problem mit der Todesstrafe sehe ich ja darin dass man sich nie 100% sicher sein kann, so ist das leider in der Statistik.

Und alle Jahre wieder (wahrscheinlich sogar öfter) wird ja auch ein zum Tode verurteilter freigesprochen, weil entweder die Schuld nicht sicher bewiesen ist, oder aber schlicht jemand anders der Täter war.

Jemanden nach eine langjährigen Haftstrafe die sein gesamtes Leben verändert hat freizulassen ist schlimm. Aber jemanden unschuldig hinzurichten... das Risiko sollte ein zivilisierter Staat nicht eingehen.

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