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Börsenkrise wurde vom Vatikan rechtzeitig erkannt - Clevere Finanzstrategen

Die zurückliegenden drastischen Kurseinbrüche bestätigten die Meinung von Papst Benedikt XVI. von letzter Woche, wonach finanzielle Werte unbeständig wären: "Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der großen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet."

Nach einem Bericht der katholischen britischen Wochenzeitung "The Tablet" würde der Heilige Stuhl über clevere Finanzmanager verfügen und diese hätten schon viel früher auf die heraufziehende Krise reagiert. Sie hätten bereits im Sommer 2007 das Vermögen entsprechend umgeschichtet.

Der Vatikan verkaufte beizeiten größere Aktienpakete und hat diese Gelder in krisensichere Anlagen reinvestiert. Die Finanzzeitung "Handelsblatt" sprach von 520 Millionen Euro in Anleihen, 340 Millionen Euro in Währungen und einer Tonne Gold für rund 20 Millionen Euro.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Finanz, Vatikan, Clever
Quelle: bazonline.ch

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 18:58 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Nach anderen Quellen würden auf den Vatikan noch Defizite in Höhe von zehn Millionen Euro im Jahr 2008 zukommen. Im Vergleich zu diesem Vermögen gerade einmal ein Prozent. Vielleicht haben die Verantwortlichen doch einen guten Draht "nach Oben"?
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14.10.2008 19:13 Uhr von Valmont1982
 
+45 | -35
 
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Wer doch mal interessanter zu erfahren, woher der Vatikan das Geld zum "investieren" hat. Nun ja, dürfte ja jedem bekannt sein.

So ne Verbrecher.... genauso wie die Royals in UK
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14.10.2008 19:21 Uhr von G.B.hindert
 
+30 | -9
 
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Tja, die habens richtig gemacht.
Aber wie der Autor schon sagte: Die haben halt einen guten Draht nach oben. :-)
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14.10.2008 19:22 Uhr von Phoenix87
 
+28 | -17
 
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@Valmont: Sorry, aber was ein dümmlicher Vergleich!
1. entscheidet jeder selbst, ob er Kirchensteuer zahlt oder nicht und
2. kann man eine Religion nicht einer konstitutionellen Monarchie vergleichen..
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14.10.2008 19:25 Uhr von Montauk
 
+29 | -17
 
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der vatikan: hat wohl die besseren finanzstregen als alle restlichen banken ;)

ein grund mehr für mich anzunehmen, dass diese megabankpleiten inszeniert wurden.

p. s.
hätte die kirche irgendetwas christliches ansich, würde sie ihr geld bei den armen leuten anlegen.

aber wein saufen und wasser predigen, gehört bei den kirchenoberen schon lange zum alltag, also nichts neues.
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14.10.2008 19:29 Uhr von Phoenix87
 
+13 | -34
 
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14.10.2008 19:49 Uhr von Valmont1982
 
+15 | -9
 
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@G.B.hindert dein Name ist echt geil ;)

So, nochmal zum Thema. Es geht auch nicht darum, woher die Kirche HEUTE ihr Geld hat, sondern um die Vergangenheit.
Jeder der geschichtlich etwas bewandert ist, dürfte wissen was ich meine
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14.10.2008 19:50 Uhr von syn0nym
 
+5 | -3
 
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Nanana «Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der grossen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet»

Versucht der Vatikan etwa durch die Folgen der Wirtschaftskrise neue Anhänger zu gewinnen?

Und dass die Krise kommt war schon lange vorher bekannt, wurd auch genug vor gewarnt. Aber wir leben leider in einer Geiz ist geil Welt...
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14.10.2008 20:03 Uhr von MitHanDir
 
+13 | -16
 
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@Valmont1982: Aber in der News geht es um die Gegenwart und nicht um die Vergangenheit. Und für die Vergangenheit hat sich die Kirche schon mehrmals entschuldigt, also was trollst du hier so rum?
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14.10.2008 20:04 Uhr von rolf.w
 
+7 | -4
 
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Wenig: Also, wenn die Zahlen stimmen hat man nicht mal 1 Milliarde Euro umgeschichtet und steht deswegen fein dar?!
Ich kann kaum glauben, dass beim Vatikan nicht mehr Geld im Spiel ist.
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14.10.2008 20:25 Uhr von G.B.hindert
 
+4 | -1
 
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@Valmont1982: hehe... Danke :-)
Gibt aber auch viele Menschen hier, die mit ihm Probleme haben.
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14.10.2008 21:03 Uhr von DerBibliothekar
 
+10 | -1
 
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Man muss aber sagen: Die Vatikanbank ist die eine der ältesten Banken und fast alle Vorhersagemodelle basieren auf historischen Entwicklungen...
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14.10.2008 21:40 Uhr von Montauk
 
+2 | -2
 
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natürlich: lassen die ihr geld arbeiten (obwohl noch nie jemand wirklich geld arbeiten hat sehen), wie es für institutionen üblich ist.

für die alttestamentarischen:
"Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen: weder Zinsen für Geld noch Zinsen für Getreide noch Zinsen für sonst etwas, wofür man Zinsen nimmt. (21)"

also entweder oder...
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14.10.2008 22:02 Uhr von mynetwork
 
+5 | -5
 
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Guter Draht nach oben? wohl eher einen guten Draht zum Insiderhandel!

"Haha, Ich lach mich tot"
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14.10.2008 23:06 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+3 | -0
 
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hatte immer gedacht, die Vatikanbank wäre wesentlich größer.
520 Millionen Euro sind wohl eher "peanuts" im globalen Finanzkreislauf.....
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15.10.2008 00:12 Uhr von Front777
 
+4 | -5
 
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Wofür braucht der Vatikan: so viel Geld. Zur Zeit Hungern ca. 850.000.000. Menschen täglich, der V. könnte doch mal als Vorbild vorangehen, oder geht es doch um menschliche Macht? Ich habe immer gedacht der V. bekommt diese von "OBEN" oder stehts mit dem Glauben doch nicht so und man muss selber vorsorgen?
"Mt 8,20Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel des Himmels haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Jesus häufte sich auf jedenfall kein Kapital an, er hatte anscheinend eine andere Quelle.
Lk 16,13 ....Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!
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15.10.2008 01:09 Uhr von Noseman
 
+8 | -4
 
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@Phoenix87: "1. entscheidet jeder selbst, ob er Kirchensteuer zahlt oder nicht"

Klar, nur zahlen Nichtkirchensteuerzahler mehr Geld an die Kirchen dank staatlicherSubventionen als die Kirchensteuer hoch ist.

Bei den Kirchensteuerzahlern kommt die Kirchensteur natürlich noch obendrauf.

Und: Was soll denn ein Erzieher, eine Krankenschwester oder ein Altenpfleger im bayirischen Urwald machen? Das ist für die echt freiwillig, Kirchensteuier zu zahlen, ja?

Wenn die aus der Kackkirche austreten, werden sie entlassen und sind zudem noch womöglich ARGE-mässig gesperrt.

Und eine alte Nonne, die plötzlich entdeckt dass sie nicht mehr in dem Mafiaverein mitmischen will ist ebenfalls total ruiniert; die hat nämlich nicht mal Anrecht auf einen einzigen Cent Rente.

Deine Definition von "freiwillig" ist sehr, sehr merkwürdig.
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15.10.2008 02:07 Uhr von TheJudger
 
+7 | -4
 
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Religion & Geld = Paradoxon: Einwenig Paradox, daß das christliche Oberhaupt (Vatikan) sich so moralisch und religiös gibt und gleichzeitig mitinvestiert an der politisch-wirtschaftlichen Mafia...

Findet das noch jemand völlig absurd??

Hallo?? Ist da jemand??
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15.10.2008 02:10 Uhr von KingTux69
 
+2 | -4
 
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Warum muss ich bei der News nur an den Film "Der Bibelcode" denken? ;)
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15.10.2008 09:14 Uhr von marischen
 
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Was habt ihr nur "Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der grossen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet."

NEIN dieser Satz war nicht gedacht neue Anhänger anzuwerben, den er ist definitiv nicht neu. Änlich steht es schon in der Bibel und wie den meisten bekannt sein dürfte ist es die Aufgabe des Papstes (der meiner Meinung nach die schwerste Aufgabe der Welt hat) uns die Bibel näher zu bringen.

Und ehrlich gesagt ich kann dieses Mittelaltergefasel nicht mehr hören. Was haben die Menschen in der Vergangenheit nicht alles falsch gemacht was NICHTS mit der Kriche zu tun hat?? Sehr sehr viel, aber davon redet ja kein Mensch. Wir leben in einer neuen Zeit, wir denken anders und wir handeln anders. Es wird Zeit die Vergangenheit zurückzulassen. Der Papst hat sich übrigens schon oft genug für all die Taten entschuldigt und ihr müsst zugeben: Mehr KANN er beim besten Willen nicht tun.

"Wofür brauch der Vatikan soviel Geld?"
Ja warum wohl. Erstens ist der Vartikan ein (fast) eigenständiger Staat, in dem Menschen leben. Da braucht man nun mal Geld, abgesehen von den vielen alten Gebäuden die es permanent in Stand zu halten gibt.
Zweitens sitzt der Papst nicht nur auf seinem Geld, er benutzt es auch, nur kommt davon nichts in den Medien an weil uns das alle nicht interessiert. Wir lesen lieber über Eheprobleme und Drogendelikte unserer Promis wobei wir dann auch noch Mitleid mit denen haben. Wir schlagen morgens die Zeitung auf und nach ner halben Stunde wieder zu und glauben tatsächlich wir wüssten jetzt was auf der Welt passiert. Dem ist leider nicht so. Viele bedeutende und vor allem "gute" Nachrichten bleiben in den Archiven der Zeitungen und verstauben.

Warum lasst ihr den Mensch die glauben WOLLEN nicht einfach ihren Glauben? Ich bin noch keinem Christ begegnet der schlecht über Nichtgläubige geredet hat, umgekehrt ist es allerdings permanent der Fall.

Ich bitte euch jetzt aufrichtig uns ein wenig mehr Toleranz entgegenzubringen und uns unseren Glauben, mit dem WIR glücklich sind zu lassen. Danke!
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15.10.2008 09:31 Uhr von ROBERTCEPO
 
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@Valmont 1982: Und ich glaube der grosse Geschichtswissenschafteler in dir wird uns auch erzählen können woher Länder wie Frankreich England Deutschland Spanien USA in der Vergangenheit ihr Geld her haben.
Wenn dus nicht weisst, frag mal Südamerika, Afrika Indien und paar Ureinwohner Amerikas.
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15.10.2008 10:11 Uhr von Noseman
 
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@marieschen: Kein Papst hat sich für gar nichts entschuldigt.

In der "mea culpa" beispielsweise hat der damalige Papst lediglich die Verbrechen von Einzelpersonen zhu entschuldigen versucht, aber keinerlei Schuld der Kirche eingestanden.
In der Begleitpredigt verstieg er sich sogar , von den "Übeln der Welt" zu reden, die dieses verursacht hätten, darunter nannte er auch den Atheismus.
Das war keine Entschuldigung, sondern eine Schuldzuweisung !

Aber mehr kann man beim besten Willen nicht tun; schon klar.


"Ich bin noch keinem Christ begegnet der schlecht über Nichtgläubige geredet hat, umgekehrt ist es allerdings permanent der Fall."

Ich bin schon haufenweise Christen begegnet, die absolut schlecht über Nichgläubige geredet haben.
Aber das Reden an sich ist gar nicht schlimm, viel mieser ist es beispielsweise, wenn aufgrund eines uinpassenden Eintrages auf derLohnsteuerkarte man keinen Job kriegt, oder wenn man gekündigt wird, weil man nach ner Scheidung wieder heiraten möchte.

Und auch andere Privilegien der Kirche nerven, zum Beispiel dass jeder Nichtgläubige siemitfinanzieren muss.

Und nur deshalb sind viele Nichtchristen vom Christentum genervt, weil es hierzulande zu stark mit dem Staat verflochten ist.

Das Christentum an sich find ich zwar auch Moppelkotze, aber jeder soll selbst entscheiden ob er raucht säuft, an Jesus , den Weihnachtsmann oder Mickymaus glaubt, das ist mir völlig wumpe.

Deswegen rede ich auch nicht schlecht über Christen, sondern über das Christentum. Den Unterschied kapierst Du bestimmt.
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15.10.2008 12:43 Uhr von Ulan
 
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sehr intelligente Finanzplaner: Stimmt . Zum richtigen Zeitpunkt einsteigen , gewaltig profitieren,zum rechten Zeitpunkt wieder aussteigen/Gewinne realisieren und dann proklamieren: Geld ist nur Papier und der Mensch voll Gier.
Das zeugt von Ehre/Moral und weiser Vorraussicht.
Hoffentlich gibt es Himmel und Hölle, auf Erden hat die Gerechtigkeit zu selten eine Chance.
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15.10.2008 13:47 Uhr von BKffm
 
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@marischen: Vielen Dank, auch mal eine reflektierte Meinung lesen zu dürfen, auch wenn das natürlich nicht die einzige "Wahrheit" ist.
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15.10.2008 23:18 Uhr von Front777
 
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@marischen: "Und ehrlich gesagt ich kann dieses Mittelaltergefasel nicht mehr hören." Gebe ich Dir recht, ich auch nicht mehr, denn was hätten wir aufzuzählen wenn wir alles Unrecht dieser Welt nennen müßten. Bitte bedenke es geht um das System das dahinter steckt.
Zu der Aussage zum Geld: "Ja warum wohl. Erstens ist der Vartikan ein (fast) eigenständiger Staat, in dem Menschen leben. Da braucht man nun mal Geld, abgesehen von den vielen alten Gebäuden die es permanent in Stand zu halten gibt.
Warum eigentlich, wo steht in der Bibel das man sich Geld anhäufen soll für teure Unterhaltskosten?
Apg 17,24 Der Gott, der die Welt gemacht....wohnt nicht in Tempeln von Händen gemacht.
Jetzt die Vorbildfunktion: Apg 4,34 Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften.
Zum Thema Toleranz empfehle ich Dir ein gutes Buch, "Die neue Toleranz" dann kannst Du mich besser verstehen, Du kannst es Dir auch kostenfrei runterladen.
http://www.clv.de/...
Toleranz bedeutet, etwas »anzuerkennen und zu respektieren, ohne es zu teilen oder/ und etwas oder jemanden zu ertragen oder zu erdulden, das/den man nicht besonders mag« Neu ist, das die Wahrheit relativ ist. Wenn es aber nur relative Wahrheiten gibt, dann kann es auch keine absolute Wahrheit mehr geben. Beste Grüße, Ps5015

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