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Ärztetag: Passivrauchen bleibt immer eine Gefahr, auch wenn Politiker Gesetze lockern

Die CSU will in Bayern das Rauchverbot lockern (SN berichtete). Der Bayerische Ärztetag meint, die Absicht der Politiker würde nichts an der Gefahr des Passivrauchens ändern.

Der Schutz der Nichtraucher hat laut Meinung der Ärzte Vorrang. Die Risiken seien keine Theorie oder Hypothese. Krebserregende Stoffe werden beim Passivrauchen eingeatmet.

Dadurch sterben jährlich 2.140 Nichtraucher an koronarer Herzkrankheit. 770 Personen sterben an einem Schlaganfall und 260 an Lungenkrebs. Das wurde beim Ärztetag deutlich gemacht.


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WebReporter: marshaus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Politik, Gefahr, Politiker, Arzt, Gesetz
Quelle: www.aerztezeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 17:19 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
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So kann man nach einer verlorenen Wahl wieder neue Stimmen gewinnen, auch wenn es auf Kosten der Gesundheit ist.
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14.10.2008 17:49 Uhr von marcometer
 
+5 | -3
 
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seh ich genauso: finde es unfassbar, dass das gesetzt wieder gelockert werden soll.
das ist ein schritt in die falsche richtung, denn mittel bis langfristig kann und muss der passivrauch schutz immer besser werden.
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14.10.2008 17:59 Uhr von Yuggoth
 
+3 | -5
 
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Ach was, ich dachte wenn die Politiker das Rauchverbot lockern ist der Qualm nicht mehr so schlimm /ironie off

Das Ärzteblatt sollte man langsam mal in DrBILD umbenennen ob seiner Qualität.
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14.10.2008 18:07 Uhr von Carry-
 
+6 | -8
 
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und? die gefahren von passivrauchen bestreitet doch niemand. es geht lediglich um die bevormundung der bürger.
niemand wird gezwungen in eine kneipe zu gehen oder dort zu arbeiten, wer das tun will, weiss vorher, dass dort geraucht wird. in öffentlichen gebäuden (ämter, ...) bzw. im öffentlichen nahverkehr sieht das anders aus, da habe ich keine wahl und das rauchverbot ist sinnvoll. aber wirten sollte es selbst überlassen sein, ob sie das rauchen erlauben oder nicht.
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14.10.2008 18:19 Uhr von marcometer
 
+10 | -6
 
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wieso immer so rum? wieso weiss der raucher nicht, dass wenn er in eine kneipe geht dann dort menschen sind die nicht rauchen oder seinen rauch nicht einatmen wollen?

dieses spiel kann man so auslegen wie man will.
meine meinung:
alle kneipen/gastaetten diskotheken brauchen totales rauchverbot.
dann ist keine einrichtung bevorteilt und dem schutz vor passivrauch genuege getan.
natuerlich etwas schlecht fuer die raucher, aber die sollten sich damit abfinden eine minderheit zu sein - und vor allem eine ungeliebte.
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14.10.2008 18:21 Uhr von rainerj
 
+2 | -4
 
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Sicherlich wird das Passivrauchen durch eine Lockerung nicht ungefährlicher. Aber der Mensch an sich wird dann wieder für sich selbst entscheiden müssen, ob er einen Laden betritt, in dem geraucht werden darf oder nicht. Wieso der Staat einem diese Entscheidung abnehmen sollte, habe ich bis heute nicht verstanden. Schließlich muß der Gast sich nach dem Hausherrn richten und nicht umgekehrt!
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14.10.2008 18:25 Uhr von rainerj
 
+4 | -4
 
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@marcometer: So leid es mir tut, aber in der Gastronomie sind wir Nichtraucher die ungeliebte Minderheit. Ansonsten hätte es vor dem Verbot ja durchaus weit mehr Nichtraucher-Läden gegeben. Der Großteil der Gäste bestand und besteht immer noch aus Rauchern...

Nur, von ein Bißchen Qualm lasse ich mir bestimmt nicht meinen Abend verderben... Da gehe ich auch gerne mal in einen Raucherclub. :-)
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14.10.2008 19:53 Uhr von Lornsen
 
+1 | -6
 
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Alkohol von wegen Gesundheit und so! Es geht nur um die Be-
lästigung. Das mit der Gesundheitsgeschichte glaube ich erst, wenn auf den Bier, Wein, Sektflaschen usw. dick und
fett geschrieben steht. Alkohol gefährdet die Gesundheit,
Alkohol verblödet, Fettleber, usw. usf.

Wie auf den Zigarettenschachtel. Aber das möchten gewisse
Kreise nicht. Das ist dann "Igittigit"!

Fragt einmal die Ärzte, wie hoch die Alkohltodesquote im Jahr ist.
Den Kripobeamten, die sozialen Hilfsstellen usw.

Übrigens, ich bin Nichtraucher.
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15.10.2008 15:02 Uhr von karsten77
 
+1 | -0
 
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Nun ja, als Nichtraucher von Geburt an halte ich mich im Gegensatz zu vielen "konvertierten" Nichtrauchern nicht für militant.

Allerdings:
Raucher sollen als Minderheit offensichtlich geschützt werden. Meine Frage: Wer schützt die Mehrheit?
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25.10.2008 00:06 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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Wieso unfassbar? Wenn es NUR in den kleinen Eckkneipen wieder erlaubt wird, ist es jedem, der gesund bleiben möchte, freigestellt, ob er diese Raucherbuden betritt, oder nicht.

Das Rauchverbot in Restaurants, öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen etc. bleibt ja bestehen. Und das ist auch gut so.

Warum hängt Ihr Euch immer so an den kleinen Kneipen auf?
Die meisten gehen doch da sowieso nicht hin. Und wenn sie hingehen, hat der Rauch bisher anscheinend auch nicht so sehr gestört.

Der Wirt, der das Rauchen in seiner Kneipe erlaubt, wird das Risiko wohl bewusst eingehen und als Preis für seine Selbständigkeit und das gut laufende Geschäft begreifen.

Nun muss man nur noch dafür sorgen, dass die ARGE keine Nichtraucher in solche Kneipen vermitteln darf. Fertig. Keine Passivrauchopfer mehr.


Ich würde übrigens sogar das Rauchen in Autos verbieten!
An Kreuzung zeiht mir als Nichtraucher nämlich immer der Qualm ins Auto, ohne dass ich etwas dagegen tun kann, weil die Leute ihre Fenster runterkrubeln, um die Asche oder gleich die ganze Kippe rauszuwerfen.

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