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923 Millionen Menschen auf der Welt leiden Hunger

Laut einer Studie der Welthungerhilfe (WHH) müssen derzeit 923 Millionen Menschen unter Hunger leiden. Das sind rund 75 Millionen Menschen mehr wie letztes Jahr, wo die Zahl mit 848 Millionen angegeben ist. Die Bevölkerung südlich der Sahara ist am meisten betroffen.

Dieser Wert wurde mit dem Welthunger-Index errechnet, in dem 88 Entwicklungs- und Schwellenländer zusammengefasst sind. Nach diesem Index herrschen in 33 von 88 Ländern katastrophale Zustände bei der Lebensmittelversorgung, was sich in hohen Kindersterblichkeitsraten niederschlägt.

Zu den gefährdetesten Ländern zählen unter anderen: Liberia, Burundi, Niger und die Demokratischen Republik Kongo. Joachim von Braun, der Direktor des Washingtoner Forschungsinstitut für Ernährungspolitik, fordert deshalb konsequente Hilfe in Bereichen der Landwirtschaft und faire Handelsbedingungen.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Welt, Mensch, Hunger
Quelle: www.zoomer.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 16:49 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Ich denke mal das Hilfe die aus Geldern besteht sowieso nie ihren Bestimmungsort erreichen und irgendwo in Bürgerkriegen und dergleichen verschwinden. Aber wenn mich nicht alles täuscht werden jährlich X Tonnen Lebensmittel vernichtet um die Preise stabil zu halten. Die wären in den armen Ländern sicher nützlicher.
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14.10.2008 17:04 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Autor: "Das sind rund 75 Millionen Menschen mehr wie letztes Jahr, ..."

anders als, genauso wie ... fällt irgendwie auf in der ansonsten ausgezeichnet geschriebenen news.


zum thema ... das gelder versickern ist ja bekannt. und leuten lebensmittel geben is auch schlecht, weil es die wirtschaft dort zerstört. hilfe zur selbsthilfe wäre angebracht a la "gib einem mann einen fisch und er ist satt für einen tag, gib ihm eine angel und er ist satt für sein leben.".
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14.10.2008 17:18 Uhr von Dohnny
 
+3 | -2
 
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Armut und was machen wir? Versuchen unser nicht funktionierendes Finanzsystem mit hunderten von Milliarden Euro zu retten. Wie viel Menschen könnte man damit jahrelang ernähren?
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14.10.2008 18:05 Uhr von Jimyp
 
+7 | -1
 
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Das größte Problem ist immer noch die Überbevölkerung. Diese sollte man zuerst in den Griff bekommen, denn der Grund und Boden dort ist klimatisch einfach nicht in der Lage, so viele Menschen mit Nahrung zu versorgen.
Wenn man dort so viele hungernde Frauen mit Säuglingen in den Armen sieht, dann frage ich mich, wieso das überhaupt so weit kommen muss? Wenn man schon sehr wenig Nahrung hat, muss man dann noch Kinder wie am Fließband in die Welt setzen, von denen eines nach dem anderen stirbt? Wieso erhöhen die ihr Leid noch künstlich?
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14.10.2008 18:45 Uhr von ticarcillin
 
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@ Jimyp: genau so ist es.
leider.
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14.10.2008 18:50 Uhr von Paddex-k
 
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Das: mit der Eigenhilfe kann nicht klappen, solange die Wirtschaftsmächte billige Nahrungsmittel in diese Länder liefern.
Getreide wird dort zu einem Preis angeboten für den die Bauern dort nicht produzieren können.
Es nützt ihnen also nichts wenn sie selber anbauen, weil sie es nicht verkauft bekommen.
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14.10.2008 19:30 Uhr von Paddex-k
 
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übrigens: Am 28.08.08 war hier noch eine Schlagzeile mit dem Titel
"Weltweite Armut geht zurück"
Mal sehen was nächsten monat aktuell ist?
Ich laß mich so gerne verarschen!! "grins"
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14.10.2008 20:08 Uhr von Playa4life
 
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923 Millionen Menschen auf der Welt leiden Hunger und mein Magen knurrt auch schon
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14.10.2008 20:53 Uhr von Jimyp
 
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@Hawtin: Ja, Kinder als Altersversorgung wird jedesmal genannt, aber anscheinend wird dabei vergessen, das die Lebenserwartung in den meisten dieser Länder noch nicht mal 50 Jahre beträgt.
Dadurch, und das die Kinder selbst ihr Leben lang in Armut leben, kommt es erst gar nicht dazu, dass sich die Kinder um ihre Eltern kümmern können.

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