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Schach-WM: Strengste Kontrollen auf "elektronisches Doping"

Am heutigen Dienstag beginnt in Bonn die Schachweltmeisterschaft zwischen Titelverteidiger Anand und Herausforderer Kramnik. Auch rein geistiger Denksport muss sich heutzutage gegen das Risiko des "Doping"-Betrugs wappnen. Im Gegensatz zum körperlichen Sport geht die Gefahr aber nicht von chemischen Mitteln aus.

Vielmehr soll kontrolliert werden, dass keine Computer, Handys sowie Schachprogramme verwendet werden, um eine bessere Leistung während einer Partie zu erzielen. Die Gefahr ist absolut real, da Schachprogramme wie "Deep Fritz" inzwischen selbst Großmeister wie Kramnik überflügeln.

So werden vor Ort die beiden Duellanten sowie alle Zuschauer in einem Flughafen-ähnlichen Terminal mittels Metalldetektoren untersucht. Bekanntester Betrüger ist der Inder Umakant Sharma, der es mittels Handy und Bluetooth in seinem Heimatland in die Spitzengruppe geschafft hatte.


WebReporter: Sayid alNah
Rubrik:   Sport
Schlagworte: WM, Doping, Kontrolle, Schach
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 16:08 Uhr von Sayid alNah
 
+0 | -0
 
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Wird bestimmt eine spannende Angelegenheit. Mal sehen ob Kramnik zurück auf den Schachthron kann ...
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14.10.2008 16:35 Uhr von nonotz
 
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Ich halte die Gefahr eines derartigen Betrugs für ziemlich gering. Man hat die Spieler doch so gut wie ständig im Blick. Da würde so was doch sofort auffallen.
Nicht so wie beim Radsport, der mittlerweile schon totgedopt ist :) .
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14.10.2008 16:46 Uhr von coolio11
 
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in der Meldung fehlt m. E. ein Hinweis darauf, dass diese beide Spieler im Ruf stehen, Gentlemen zu sein und dass beide sich gegenseitig hohe Wertschätzung entgegenbringen.
Strenge Kontrollen dieser Art sind in der Tat unumgänglich, aber Betrugsversuche dieser beiden Spieler gelten in der Fachwelt als äußerst unwahrscheinlich.
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14.10.2008 16:50 Uhr von coolio11
 
+1 | -6
 
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was mich an der Meldung außerdem stört: Die Meldung einerseits und der Kommentar des Autors andererseits stehen ohne jede Verbindung und Zusammenhang nebeneinander wie falsch geparkt.
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14.10.2008 16:52 Uhr von coolio11
 
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Hideo.Kojima0815: im Internet können die Partien live mitverfolgt werden, siehe
http://www.chessbase.de
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14.10.2008 16:55 Uhr von Sayid alNah
 
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Kramnik war 2006 ca.40 mal aufm Klo in einem Spiel: Das finde ich etwas auffällig. Außerdem hing da noch ein Computerkabel aus der Deckenverkleidung. Zugleich war das Klo der einzig nicht-videoüberwachte Raum. In der Quelle steht es noch genauer, u.a. aber auch, dass das Gerücht umging, der damalige Kramnik-Gegner habe Geheimzeichen von seinem Manager bekommen.
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14.10.2008 19:17 Uhr von Lornsen
 
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coolio 11: danke für den Tip. Ich schau mal rein.
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14.10.2008 19:52 Uhr von coolio11
 
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@Lornsen: Hier kurz für dich und evtl weitere Interessierte:
Diese 12 (oder evtl. 13) Spiele beginnen täglich um 15 Uhr. Jeder dritte Tag ist spielfrei. Zur Dauer: ein Spiel kann theoretisch bis zu sieben Stunden dauern.

P.S. Das erste Spiel endete übrigens heute Remis.
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14.10.2008 21:01 Uhr von coolio11
 
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und: hier noch die offizielle Website dieser Schach-WM, auf der die bisherigen Partien nachgespielt werden können.
http://www.uep-worldchess.com/
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15.10.2008 10:30 Uhr von luluchr1s
 
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danke: für den Hinweis mit dem Live verfolgen der Partie danke schön ;)

warum soll es so schwer sein zu Betrügen ? ich glaube hier handelt sich es zwar um faire Sportsmänner ,aber wenn zb nur einer ein knopfgroßes Stöpsel sich ab und zu heimlich ins Ohr macht und er die nächsten Züge vorgesagt bekommt , da ist die Kontrolle wirklich nötig.

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