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Tibet: Buddhistische Mönche wegen Sprengstoffanschlag verurteilt

In Tibet wurden acht buddhistische Mönche zu langen Haftstrafen verurteilt. Zwei bekamen lebenslange Haft, die restlichen Mönche bekamen Haftstrafen zwischen fünf und 15 Jahren.

Sie sollen im vergangenen März einen Sprengstoffanschlag an einem Regierungsgebäude in Gaynbe, 1.300 Kilometer östlich von Lhasa gelegen, verübt haben. Dabei kam niemand zu Schaden. Ursprünglich waren die Mönche wegen separatistischen Vergehen angeklagt.

Im März kam es in Tibet zu schweren Unruhen. Mindestens 140 Menschen sollen dabei nach offiziellen chinesischen Angaben zu Tode gekommen sein. Neutrale Beobachter vermuten aber eine höhere Zahl an Opfern.


WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sprengstoff, Tibet
Quelle: www.netzeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 14:38 Uhr von Wutanfall
 
+0 | -0
 
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Ich kann das nicht glauben, Mönche tun sowas nicht. Das chinesische Regime ist nicht zimperlich mit Tibet-Aktivisten, schon gar nicht mit denen die sich mit Gewalt verteidigen. Sieht mehr nach einem politischen Schauprozess aus um das tibetische Mönchtum zu diskreditieren.
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14.10.2008 14:51 Uhr von Venom617
 
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Wie gesagt: Mönche und sowas machen ..hmm da glaube ich nicht dran sie werden doch gelehrt Gewalt strikt abzulehnen.
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14.10.2008 15:01 Uhr von Valmont1982
 
+1 | -7
 
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Das haben die Chinesen doch selbst gemacht und schieben es jetzt den Tibetern in die Schuhe.

Pfui, ich verachte dieses Volk bzw deren Regierung !!!
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14.10.2008 15:20 Uhr von nonotz
 
+1 | -7
 
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scheiss kommunistische diktatur: wahrscheinlich wurden irgendwelche beweise gefälscht oder man hat einfach im zweifel lieber nen unschuldigen eingesperrt, als nen schuldigen laufen zu lassen...
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14.10.2008 15:36 Uhr von evil_weed
 
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CCP halt... wenn man die ursachen für die aufstände schon nicht beheben will, dann muss man wenigstens ein paar sündenböcke zur abschreckung hart bestrafen. um zu zeigen dass man was tut.

und der durchschnittschinese glaubt weiterhin dass in tibet alles toll ist und der dalai lama mit dem CIA zusammen aufstände anzettelt, damit er die sklaverei in tibet einführen kann.

laut der CCP konnte ein grossteil der tibeter nicht einmal richtig tibetisch, bevor sie "friedlich befreit" wurden.
das stand letztens in einem offiziellen papier zur lage in tibet.
und viele chinesen glauben das auch, ohne zu hinterfragen.

aber wehe jemand behauptet, dass bei den aufständen tibeter abgeschossen wurden. oder dass tibet eben nicht schon immer ein teil von china war. dann flippen manche chinesen vollkommen aus....

tibet war ungefähr so viel teil von china wie belgien teil des "heiligen römischen reiches deutscher nation" war. wenn überhaupt... was würden die belgier wohl sagen, wenn deutschland sie "friedlich befreit" :P

CCP = die grösste sekte aller zeiten
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14.10.2008 15:38 Uhr von Urbanguerilla
 
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7 Jahre in Tibet: Wer glaubt dass buddhistische Mönche keine Anschläge verüben lebt in einer Märchenwelt. Tibet war vor dem Einmarsch Chinas eine Theokratie die auf Leibeigenschafft basierte und keine Heile Welt wie aus westlichen Filmen bekannt. Danach wurde Tibet zum Protektorat des Kommunistischen Regimes Chinas. Sicher war beides irgendwie scheiße für die Menschen, obwohl der Einmarsch in ein anderes Land niemals gerechtfertigt ist.

Den Anfang bei den Unruhen in Tibet während des Olympia Fackellaufes haben Tibetische Aufständische gemacht in dem sie Progrome gegen die Chinesische Bevölkerung gemacht haben (ob nun Mönche darunter waren weiss man nicht genau).

Andererseits kann ich den Chinesen auch gut zutrauen das sie den Mönchen was anhängen um die ganze Mönchskaste zu diffarmieren.

Ich weiss nicht ob die sich da unten nochmal irgendwann einig werden.
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14.10.2008 15:46 Uhr von evil_weed
 
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den anfang gemacht haben friedliche demonstranten. die proteste begannen nicht erst am 14.03 sondern schon tage vorher.
wie es da dann auf einmal zu ausschreitungen gekommen ist, kann keiner sagen. aber ich kann mir gut vorstellen dass übertriebene härte durch polizeibeamte das fass zum überlaufen gebracht haben...

die version der CCP ist ja praktisch: da hatten einige leute halt plötzlich lust zu randalieren und menschen umzubringen, um der olympiade zu schaden...
von den tausenden tibetern auf der strasse die nicht randaliert haben kein wort. waren wohl nur schaulustige...
das ist wie wenn man die proteste beim G8 gipfel auf den schwarzen block reduziert.
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14.10.2008 15:46 Uhr von evil_weed
 
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den anfang gemacht haben friedliche demonstranten. die proteste begannen nicht erst am 14.03 sondern schon tage vorher.
wie es da dann auf einmal zu ausschreitungen gekommen ist, kann keiner sagen. aber ich kann mir gut vorstellen dass übertriebene härte durch polizeibeamte das fass zum überlaufen gebracht haben...

die version der CCP ist ja praktisch: da hatten einige leute halt plötzlich lust zu randalieren und menschen umzubringen, um der olympiade zu schaden...
von den tausenden tibetern auf der strasse die nicht randaliert haben kein wort. waren wohl nur schaulustige...
das ist wie wenn man die proteste beim G8 gipfel auf den schwarzen block reduziert.
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14.10.2008 17:10 Uhr von Schwertträger
 
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Wie auch immer: Es ist Mönchen auf jeden Fall zuzutrauen, sowas zu tun.
Ob sie es auch getan haben, ist eine andere Geschichte.

Letzeres werden wir von hier aus nicht beurteilen können, so sehr wir auch mutmaßen. Aber dass Mönche sowas nicht tun (können), hiesse die Geschichte verleugnen. Mönche haben sowas bereits getan.

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