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Schlepper werfen Flüchtlinge aus Angst vor Geistern ins Meer

Weil sie Angst hatten, 13 afrikanische Flüchtlinge wären von bösen Geistern besessen, sollen die fünf nigerianischen Schlepper sie kaltblütig ins Meer geworfen haben.

Gestern wurden die Täter in einem Auffanglager der sizilianischen Stadt Syrakus wegen Mordes verhaftet. Die Schlepper stachen Mitte September in See und wollten die insgesamt 72 Flüchtlinge von Libyen nach Sizilien überführen. Während der Überfahrt entwickelte sich dann das Drama.

Der erste Auswanderer soll ins Meer geworfen worden sein, weil er krank wurde. Die restlichen zwölf Opfer wurden nach und nach mit den Worten "Sie sind von bösen Geistern besessen, wir müssen sie los werden, sonst werden wir alle sterben", von den Schleppern in die Fluten geworfen.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Angst, Flüchtling, Meer, Geist, Schlepper
Quelle: www.zoomer.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2008 14:09 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Ich glaube eher, die Schlepper hatten Angst vor ansteckenden Krankheiten und wollten eine Ausbreitung verhindern - was die Tat natürlich nicht gerechtfertigt, man hätte sie isolieren können.
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14.10.2008 14:18 Uhr von Titan93
 
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LOL: Also einige Leute haben echt ne Meise :-)
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14.10.2008 14:20 Uhr von wursTii
 
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ich glaub, denen sind einfach nur die Köder ausgegangen...
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14.10.2008 14:27 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Isolieren? Wenn ich mir so die Nussschalen so anschaue, mit denen die über die Meere schippern, kann man froh sein, wenn jeder einen Sitzplatz hat. Isolation ist unmöglich... :(

Ist ja in der Regel keine Fähre die dort Ihre Dienste verrichtet...
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14.10.2008 17:00 Uhr von Valmont1982
 
+9 | -3
 
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Es ist wirklich traurig was manche Menschen auf sich nehmen, um dem Elend aus ihrer Heimat zu entgehen.
Und damit mein ich jetzt nicht die Nationen um den Bosporus, die sich sowieso nur in Deutschland nen faulen Lenz machen wollen.
Sondern ich meine Leute wie aus dem Sudan und ähnlichen Gebieten. Was die erleiden müssen, sei es Krieg oder Hunger, ist wirklich schlimm.

Und ich finde es auch traurig, wenn es mal welche schaffen, in einem anderen Land aufgenommen zu werden, denn sind die Kinder von denen meistens die, die dich denn anpöbeln... oder dir das Auto anzünden, wie damals in Frankreich.

Man sollte sowohl als Einwanderer als auch als Einheimischer wissen, dass diese Möglichkeit zu leben kein Privileg ist !

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