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Radsport: Tour-Dritter und Bergsieger offenbar gedopt - Gerolsteiner-Profi nahm CERA

Er war der Held einer ganzen Nation. Nachdem die Österreicher bei der EURO versagt haben und auch die Ergebnisse bei Olympia sehr schlecht waren, war es die sportliche Leistung ihres Landsmanns Bernhard Kohl, der die Ski-Nation mit dem Sommersport versöhnte.

In der Tour de France-Probe des 26-Jährigen ist die EPO-Substanz CERA nachgewiesen worden. Die NADA (Nationale Anti-Doping Agentur) hat den Sportler über den Befund bereits in Kenntnis gesetzt.

Nach dem grandiosen Tour-Ergebnis, mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung und dem Sieg in der Bergwertung, wechselte der Sportler vom Team Gerolsteiner zu Silence-Lotterie. Der neue Arbeitgeber sieht sich nun massiv getäuscht und will bei Bestätigung der ersten Probe vom Vertrag zurücktreten.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Tour, Profi, Radsport
Quelle: www.rooster24.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 20:43 Uhr von mediareporter
 
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Die Quelle zeigt noch auf, das der Server auf der Homepage des Sportlers unter der Flut der enttäuschten Landsleute bereits zusammengebrochen ist.
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13.10.2008 21:19 Uhr von veggie
 
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Leider Nona: Leider, leider ist das eine - wie wir in Österreich sagen - "Nona-Meldung".

Es wäre ja auch zu unwahrscheinlich gewesen, daß nach all den Dopingfällen der letzten Jahre und Jahrzehnte (gerade im Radsport), ausgerechnet ein "sauberer Österreicher" bei der Tour de France Dritter werden kann.

Und der neue Arbeitgeber heuchelt massiv Entrüstung.
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13.10.2008 21:51 Uhr von CRK277
 
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Die sollten diesen ganzen Tour-de-France-Kram einfach sein lassen, wenn sowieso keiner mehr die geforderte Leistung bringt...zumindest nicht ohne Doping zur Zufriedenheit der "Arbeitgeber" und der Zuschauer.
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13.10.2008 22:16 Uhr von fabiu_90
 
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Weiß nicht was ich sagen soll: Zwar finde ich die Situation, wie sie der Autor im Text beschreibt, dass Kohl quasi den Österreichern die Liebe zum Sommersport gerettet hat, nicht so dramatisch.
Allerdings stimmt es schon, dass Kohl mehr oder weniger als Held gefeiert wurde und... ich weiß nicht, ob es bereits passiert ist, aber falls die Wahl zum Sportler des Jahres noch nicht gewesen ist, hätte Bernhard Kohl mit 99 % Wahrscheinlichkeit gewonnen.

Aber nun... bei dieser Enttäuschung fehlen einem wirklich die Worte :(
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13.10.2008 22:22 Uhr von Dierk Uhlig
 
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nächstes jahr wird es anders da dürfen dann alle toursieger der letzten jahre gegeneinander antreten. ach quatsch dieser amerikaner wie hieß der doch gleich? hatt ja zwei jahre pausiert. obwohl diese sieger wahren ja auch gedopt. morgen wenn unsere galaktischen brüder\schwestern gelandet sind werden sie uns helfen solche sachen endlich zu lassen
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13.10.2008 23:54 Uhr von Lornsen
 
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Berge also, wenn ich mir die Tour de France anschaue wie diese
Jungs sich die Berge hochquählen, bekomme ich schon beim
Zuschauen innere Blutungen. Das ist ohne Doping nicht
mehr möglich. Man sollte es freigeben für alle.

Man muß ihnen aber auch sagen, daß sie dadurch erheblich
früher in die Grube fahren.
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14.10.2008 00:01 Uhr von NoGo
 
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@Lornsen: Danke,
du sprichst mir aus der Seele. Die Leistungen, die diese "Sportler" bringen, sind ohne Doping gar nicht möglich.
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14.10.2008 00:47 Uhr von Collateral Damage
 
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Doping: Hm, natürlich ist Doping scheiße, ist ja auch einfach verboten. Aber eins muss ich trotzdem sagen, mich könnteste vollpumpen bis zum get no, ich würde nicht einen Berg hochkommen. Trotz allem finde ich also, ist es eine extreme Leistung, die die da vollbringen.

Also auch wenn die alle dopen, was mir sogar fast wurscht wäre, finde ich es beeindruckend. Denke irgendwo geht es jedem so.

Man könnte vlt ne Grenze ziehen, aber warum eigtl. Erstens, wo ist ne gescheite Grenze, zweitens hält sich eh keiner dran :(

An ner Pille, wodurch vlt mehr weiße Blutkörperchen entstehen und du somit etwas besser kannst..Wegen mir..Doping mit Spritzen finde ich schon weitaus schlimmer. Das Problem ist, man kann auch nicht sagen, jeder kann sich kleine Mittelchen nehmen wie er will, seine Entscheidung. Weil es gibt dann immer irgendwelche Idioten, dann wohl auch im Jugendsport, die dann meinen sich vollpumpen zu müssen und dann den Löffel abgeben.

Ich stecke da persönlich in so nem moralischen Dilemma..

Eigentlich ists mittlerweile sowieso gelaufen für den Radsport, das muss man einfach sagen. Was sehr schade ist, ich fand es die letzten 10 Jahre sehr spannend. Vor allem zw. Ulrich und Armstrong.

Und ohne dass ich es eigtl gut finde, aber ehrlich gesagt..Mit oder ohne Doping.. Es war interessant^^



Ich denke mit meiner Meinung kommen viele nicht klar..Aber naja.. Ein Patentrezept für den Radsport ist momentan einfach nicht vorhanden :)
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14.10.2008 09:28 Uhr von computerdoktor
 
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Konsequenz: Radsport raus aus dem TV, raus aus dem Olympischen Programm, raus aus den Medien. Diese Volldeppen haben es nicht verdient, dass man Ihnen zuschaut. Oder: Legalisiert Doping. Dann sind die Voraussetzungen auch wieder klar.

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