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Finanzkrise: Rettungspaket dreht das Kräfteverhältnis im Wirtschaftssystem um

In der Nacht von Sonntag auf Montag einigten sich SPD und CDU auf ein Rettungspaket in Höhe von 500 Milliarden Euro. Es handelt sich hierbei großteils um Staatsgarantien, welche nicht tatsächlich bereitgestellt werden müssen, es sei denn eine Bank gerät ins Wackeln.

Durch die enorme Summe steigt der Einfluss des Bundes im Wirtschaftssystem an. Das Verhältnis von starkem Kapital zu schwachem Staat dreht sich um. Sowohl Eingriffe in die Geschäftspolitik, als auch finanzielle Vorteile für den Staat in Form von Dividenden oder steigenden Kursen sind zu erwarten.

Die Bankenbranche nahm die Verabschiedung des Rettungspakets überwiegend positiv auf. So erklärte ein Mitarbeiter der Deutschen Bank sinngemäß, dass eine Staatsbeteiligung einem Konkurs eines Geldinstitutes vorzuziehen sei.


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WebReporter: neuekraft
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Rettung, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2008 18:17 Uhr von neuekraft
 
+0 | -0
 
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Meine erste News hier. Man darf gespannt sein ob die 500 Milliarden Euro wirklich niemals bereitgestellt werden müssen, da die Krise bestimmt noch nicht ausgestanden ist und auch nicht klar ist, welche Banken "faule Eier" in ihrem Portfolio haben.
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13.10.2008 18:37 Uhr von anderschd
 
+11 | -1
 
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Nun, dann denk ich, das der Mitarbeiter der DB keine Ahnung hat, wenn er so etwas behauptet. aber durch solche Inkompetenten Banker sind wir ja erst in dieses Gewitter geraten.
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13.10.2008 18:52 Uhr von idomsa
 
+28 | -3
 
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Brrr, 500 Milliarden wegen unfähiger Manager, Banker, etc.
Aber was soll´s, der Steuerzahler wird es schon ausbaden, ob er denn nun will, oder nicht. Es ist zum Kotzen.
Spielen wir halt eine Runde Bankenkrise.

http://de.youtube.com/...
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13.10.2008 19:01 Uhr von Luzifers Hammer
 
+42 | -6
 
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LOL: Und mir zieht die ARGE 260€ von meinem 400€ Job ab.
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13.10.2008 19:17 Uhr von Sieben77
 
+15 | -2
 
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Hmmm: "Die Bankenbranche nahm die Verabschiedung des Rettungspakets überwiegend positiv auf"
Wieso überwiegend? Haben sich einige aufgeregt weil Sie zu wenig bekommen oder wie?
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13.10.2008 19:27 Uhr von Florixx
 
+14 | -1
 
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Man kann dies auch als Chance sehen den klassischen Kapitalismus umzukrempeln. Wir leben in einen Land in dem schon Lange die Wirtschaft uns regiert. Politiker verkommen zu Marionetten und die Konzerne mit der meisten Kohle versuchen ihre Lobby durch Spesen-Zahlungen zu stärken und Interessen durchzusetzen.
Deswegen kann diese aktuelle Krise uns auch Vorteile bringen l , jedoch bezweifel ich aber das weniger Idioten in Bundestag sitzen als in den Chefetagen der Banken und Großkonzerne.

We will see..
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13.10.2008 19:29 Uhr von Slaydom
 
+8 | -2
 
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Wenn es: der Staat theoretisch richtig macht, könnten sie nachher Milliarden gewinne einbuchen, aber sie verschenken das geld ja :/
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13.10.2008 19:30 Uhr von coelian
 
+5 | -2
 
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Merkel: könnte sich doch bei den Ölscheichs prostituieren. Die würden Millionen- oder Milliardenbeträge aus Prestigegründen zahlen und es würde genug Geld zusammenkommen, um die Krise zu meistern
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13.10.2008 19:37 Uhr von xxxGTIxxx
 
+5 | -1
 
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Ich finde es zum K......, das verhalten der Banken, als die Deutsche Bank Milliarden verdient hat vor 1-2 Jahren (andere auch), wurde der Politik gesagt sie sollen sich aus den Bankgeschäften raushalten, und nun geht das jammern der Banken los.Aber Hauptsache die Manager erhalten weiterhin ihre Millionen.

Es kann auch nicht mehr lange dauern bis die Steuern erhöht werden und PKW Maut, un d mal sehn was die noch einführen ein Soli für Banken oder son Sch......, irgendwie muss die Kohle ja wieder reinkommen.
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13.10.2008 19:45 Uhr von nonotz
 
+10 | -1
 
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Erste News? Schön geschrieben, Inhalt leicht verständlich.
Daumen hoch ^^.
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13.10.2008 20:06 Uhr von Luzifers Hammer
 
+9 | -3
 
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Ach vergessen: In der Arbeitslosenstatistik tauche ich auch nicht mehr auf.

Und wem kommt es zugute?
Der Merkel.
Ich könnte kotzen.
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13.10.2008 20:23 Uhr von User129
 
+5 | -6
 
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ihr jammert zwar: alle verständlicher weise, das die für ihre Fehler nicht selbst gerade stehen müssen, aber was hätte man denn sonst machen können? Und bevor ich mir am Automaten kein geld mehr holen kann, dann doch lieber so.

Und es wurde ja auch gesagt, dass das Geld nur geliehen wird und von den Banken wieder zurückgezahlt werden muss.
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13.10.2008 20:37 Uhr von frederichards
 
+9 | -1
 
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Der Staat steht der Wirtschaft bei: und beutet das Volk dafür aus.

6000 € pro natürliche Person (inkl. aller Kinder) stützen die Finanzmärkte.

Dabei gibt es so nahe liegende Möglichkeiten, dem Bürger das Geld zu sichern. Nämlich im Falle eines Konkurses einer Bank den Privatleuten ihr Erspartes und sogar Ihr Vermögen zu erstatten, das bei dem Bankenkonkurs verloren gegangen wäre.

Dann würden zwangsweise die Bänker auch die Verantwortung für ihr Handeln tragen. Und der Nebeneffekt ist, das die überlebenden Banken gestärkt aus dieser Krise hervorgehen würden, da die Leute das Geld wieder zu einer anderen Bank tragen würden.

Nochmal: Mit 6000 € habe ich mich persönlich und jeder andere Einwohner Deutschlands ohne VETO Möglichkeit für die Geld druckenden Inflationstreiber (Großbanken) verbürgt, anstatt es den etwaigen Mitbewohnern, die ihre Habe verlören, zukommen zu lassen.

Ich wähle garantiert keine einzige Partei, die dieses ´Paket!´ zur Gänze unterstützt. Man, freue ich mich schon auf die Bundestagswahl. Das vergesse ich nicht.

p.s.: Den vollmundigen Phrasen, allen Banken würden jetzt einheitliche Regeln bekommen, damit sie "fair" arbeiten, kann ich leider nicht für voll nehmen. Warum?

1.Weil die Reglementierungen beim Strom, Gas und Öl, die auch immer wieder vollmundig propagiert werden, rein gar nichts bringen und die Industrie trotzdem die Bürger ausbeutet.
und 2. Weil der Politik die Menschen des Landes egal sind, solange sie nur der Wirtschaft alles in den A. stecken können, damit diese es richtet. Ich halte den Preis für zu hoch, wenn nicht für Wucher.
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13.10.2008 20:44 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Dann is ja alles: bestens, oder?
Ich kann gar nicht so viel essen.
Wo sind Namen und Entlassungen von fehlgeleiteten Bänker und deren Kontrolleure? Wo die Sicherheit, dass ein solches Desaster in Zukunft vermieden wird?
Essenessenessen, damit ich wenigtens k................. kann.
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13.10.2008 20:57 Uhr von dergermane
 
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Was erwartet ihr den? Die meisten Politiker besitzen doch selbst Aktien. Hab irgendwo mal gelesen, das Angie oder ihr Mann ca. 300.000 Euro in Aktien angelegt haben.
Denkt ihr wirklich die verzichten freiwillig auf ihr Geld. Es wird sich nichts ändern in der Bankenwelt. Wir könnten doch mal einen Tipp abgeben auf wie viel der Steuerzahler sitzen bleiben wird.
Schätze mal auf ca. 100 Mrd.

Habe einen Bekannten der war seinerzeit bei einer Firma im „ Neuen Markt“ angestellt, hat sich ein Haus gekauft, Kinder usw., dann hat man ihm gekündigt. Er wollte damals nur seine Raten für eine gewisse Zeit halbieren, da sein neuer Job auch nur die Hälfte abwarf. Abgelehnt von seiner Bank. Haus versteigert, Ehe geschieden usw.. Jetzt soll der gleiche Mann mit seinem Geld diese Leute retten.

Man wo leben wir überhaupt? Es wäre nichts und rein gar nichts zusammengebrochen wenn einige Banken verschwunden wären.....


Ist doch ein Freibrief für weiter so......
Meine Meinung!
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13.10.2008 20:58 Uhr von h3adsh0t
 
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frederichards hats auf den punkt gebracht mit : " Dabei gibt es so nahe liegende Möglichkeiten, dem Bürger das Geld zu sichern. Nämlich im Falle eines Konkurses einer Bank den Privatleuten ihr Erspartes und sogar Ihr Vermögen zu erstatten, das bei dem Bankenkonkurs verloren gegangen wäre."
und ich schliesse mich dem großen fressen vom anderschd an ...
wie man sieht "hackt keine krähe ner andren n auge aus"
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13.10.2008 21:31 Uhr von CHR.BEST
 
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Toll: Da beschweren sich Fr. Merkel & Co. darüber, daß die Bänker verantwortungslos mit Geld zocken, das ihnen garnicht gehört, und nun zieht sich Fr. Merkel selber das Kappi über und begibt sich an den Roulettetisch .... Rien ne va plus - nichts geht mehr.

Von wegen starker Staat, sobald der Steuerzahler abgeerntet wurde tanzen sie uns wieder auf der Nase rum. Gleichzeitig müssen "normale" Leute, die private Insolvenz anmelden, 6 Jahre oder so in Armut leben, damit man ihnen die Schulden erläßt und sie wieder bei Null anfangen dürfen.

... sisodrebÜ renie na lam edratsaB-reknäB reseid renie nnad tbrits hcilgömoW .nehcuat ilaknayZ ni dleG sad nam etllos thcielleiv ,mH
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13.10.2008 21:39 Uhr von Ich-bin-neu
 
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Wenn die Banken kurz vor der Pleite sind und die die 500 Milliarden Euro abrufen, woher kommt dann das Geld???????
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13.10.2008 22:10 Uhr von maki
 
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Ausm Computer... ;-): "Dabei gibt es so nahe liegende Möglichkeiten, dem Bürger das Geld zu sichern. Nämlich im Falle eines Konkurses einer Bank den Privatleuten ihr Erspartes und sogar Ihr Vermögen zu erstatten, das bei dem Bankenkonkurs verloren gegangen wäre."

Ich vermute, die könnten gar nicht alles incl. aufgelaufener Zinsen und Zinseszinsen auszahlen (weil sie verantwortungslos mit dem "Gesparten" der Menschen umgehen)...
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13.10.2008 23:56 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Wohin geht das Geld? Bleibt das Geld im Land und rettet nur heimische Finanzpiraten den Arsch oder geht der Löwenanteil in einen EU-Topf wo Deutschland Zahlemann und Söhne für bankrotte Banken in Europa machen darf?

Laut heutigen Aussagen soll es nach einem nationalen Topf aussehen, aber es gab ja die Gerüchte das sich Deutschland nicht an dem letzte Woche von Sarkozy vorgeschlagenen EU-Topf beteiligen wollte, und dieser deswegen platzte. Aber wir haben ja auch unsere Soldaten aus Afghanistan abgezogen und haben nie militärische Hilfe im rak geleistet.
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13.10.2008 23:59 Uhr von cyrus2k1
 
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Marx wußte es schon Und hat das was gerade passiert "Stamokap" genannt. Wenn ich mir das so durchlese hat er das was gerade passiert ziemlich genau vorrausgesehen.

http://de.wikipedia.org/...
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14.10.2008 00:38 Uhr von Kampfpudel
 
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Wieso wird das Kräfteverhältnis umgedreht?
Deppen übernehmen Deppen!
Und in ein paar Jahren wird uns wieder irgend so ein Arsch das Victory-Zeichen ins Antlitz zu halten wagen...
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14.10.2008 06:54 Uhr von bommeler
 
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der: grösste schuldner der banker wird zum finanzier der banken, ich versteh die welt nicht mehr
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14.10.2008 07:52 Uhr von BlackPoison
 
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manche leute haben scheinbar leider immernoch nicht kapiert, dass es nicht nur "um ein paar arbeitsplätze bei den banken" und um ein paar privatkundeneinlagen geht...
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14.10.2008 12:27 Uhr von meisterthomas
 
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Rattenfänger-Paket: Dieses "Rettungspaket" löst bestenfalls die Vertrauenskrise, aber die kann jederzeit wieder auferstehen.

Mit Bezug auf die primäre Finanzkrise, erscheint mir das Paket als Öl, nicht Löschwasser. Und wer glaubt, das Schulden uns stärken und die Wirtschaft schwächen ...., von dem Theater um rechtlichen Einfluss ganz zu schweigen.

So langsam fehlen mir die Worte.

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